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Archiv: Berichte 2013

12.01.2013 Frankenligateam schlägt Schweinfurt 3:0


Der 1. AC Bayreuth hat sich in seinem zweiten Frankenligawettkampf keinen Ausrutscher erlaubt und die Gäste vom AC Schweinfurt mit der Maximalpunktzahl von 3:0 besiegt. Sowohl die Teildisziplinen Reißen und Stoßen wie auch die Gesamtwertung gingen an die Gastgeber. Damit schiebt sich der Titelverteidiger einen Tabellenplatz nach vorne und rangiert derzeit auf Platz zwei.


Insgesamt gewannen die Bayreuther den Wettkampf mit der neuen Saisonbestleistung von 1015,81 Punkten, während die Unterfranken auf 856,94 Punkte kamen. Damit überboten die AC-Heber den bisherigen Saisonrekord des TSV Röthenbach um 13 Punkte.

Margitta Grötsch hatte bereits im Training ihre alten Bestleistungen im Reißen klar überboten und so war es auch kein Problem für sie, dies im Wettkampf zu bestätigen. Nach drei gültigen Versuchen hatte sie 39 kg erzielt und mit 94,1 Punkten gegen Sabine Schlenz, die auf 36 kg kam und 81 Punkte erhielt, die Oberhand behalten.

Auch Anton Engelbrecht konnte sich leistungsmäßig steigern und bewältigte 78 kg. Dafür wurden 88,63 Punkte errechnet. Deutlich mehr, als Simon Schlenz auf Schweinfurter Seite mit 56,48 Punkten beisteuern konnte.

Martin Nützel hatte beim letzten Reißversuch mit 95 kg die Hantel zwar schon über dem Kopf, doch beim Versuch aus der Hocke aufzustehen, fiel sie nach hinten zu Boden. Dennoch konnte er mit 90 kg und 99,65 Punkten gegen Thomas Walz (91,66 Punkte) den Vorsprung weiter ausbauen.

Michael Zschoche hatte bei seinem letzten Wettkampf Probleme mit 95 kg. Am Samstag zeigte er aber drei fehlerfreie Versuche und zog auch die 95 kg sauber über den Kopf. Mit seinen 104,03 Punkten schaffte er einen beruhigenden Vorsprung, da Dr. Rainer Klement sich mit 76,6 Zählern begnügen musste.

Alexej Wiebe ist in der beneidenswerten Lage als stärkster Heber praktisch jedes erforderliche Gewicht zu nehmen. Nachdem U. Zehner mit 121,01 Punkten gut vorgelegt hatte, steigerte sich der Bayreuther von 100 kg über 112 kg bis auf 122 kg und erhielt dafür 126,29 Punkte.

Damit war ein klares Zwischenresultat von 424,07 : 371,05 Punkten für die Bayreuth und der erste Siegpunkt erreicht.

Im Stoßen, die Paradedisziplin der Bayreuther, setzten sich die Gastgeber weiter deutlich ab.

Margitta Grötsch steigerte sich auf die neue Bestmarke von 56 kg und holte gegenüber Sabine Schlenz, die 48 kg ausstieß, weitere 25 Punkte Vorsprung heraus. mit 135,12 : 109,04 ging das Duell der beiden aus. Punkten den Rückstand mehr als auf.

Martin Nützel brachte mit drei gültigen Versuchen und 115 kg die Gastgeber weiter in Führung. Mit 127,33 : 126,92 Punkten behielt er gegen Th. Walz knapp die Oberhand.

Anton Engelbrecht brachte im letzten Versuch 105 kg zur Hochstrecke und erhielt dafür 119,31 Punkte. Simon Schlenz konnte mit 74,84 Punkten den Anschluss nicht halten.

Michael Zschoche ließ mit seinen 140 kg und 153,31 Punkten den Vorsprung nicht schrumpfen. Zwar hatte er sich 145 kg für den letzten Versuch vorgenommen, doch beim Zug vom Boden löste sich der Griff, so dass der Versuch scheiterte.

Alexej Wiebe konnte zum Abschluss nach Belieben auflegen. U. Zehner war mit 145,7 Punkten aus dem Wettkampf gegangen. Diesen Wert schaffte Wiebe bereits mit seinem Anfangsversuch von 150 kg. In Zehnerschritten steigerte er bis auf 170 kg und erzielte damit 175,98 Punkte.

Alexej Wiebe war mit den 292 kg im Zweikampf und den 302,27 Relativpunkten erneut bester Heber des kompletten Wettkampftages. Zweitbester Heber mit deutlichem Abstand wurde in der Begegnung TSV Röthenbach gegen KSV Kitzingen Jürgen Walker mit 267,24 Punkten.

Der Siegpunkt für die Disziplin Stoßen ging mit 591,74 : 485,89 deutlich an die Bayreuther. Damit fiel auch das Gesamtergebnis von 1015,81 : 856,94 klar aus, so dass das Endergebnis von 3 : 0 mehr als verdient waren.

Tabellenstand:

1. TSV Röthenbach 9:0 2.981,7 P.

2. 1. AC Bayreuth 5:1 2.006,0 P.

3. AC Schweinfurt 3:9 3.565,3 P.

4. KSV Kitzingen II 1:8 2.766,6 P.


26.01.2013 Sieg in Kitzingen mit kleinem Schönheitsfehler

Der KSV Kitzingen war der erwartet schwere Gegner für den 1. AC Bayreuth, zumal mit Alexej Wiebe der beste Heber der Liga krankheitsbedingt pausieren musste. Mit einem 2:1-Erfolg kehrten die Bayreuther aus Unterfranken zurück, verloren aber dennoch auf den Tabellenführer aus Mittelfranken durch den Verlustpunkt weiteres Terrain. Mit 942,99 : 929,18 Punkten behielt die AC-Staffel dank ihres guten Ergebnisses in der Teildisziplin Stoßen die Überhand. Margitta Grötsch war erneut für drei neue Bestleistungen gut. Sie kommt mit zunehmender Wettkampfpraxis immer besser in Fahrt und brachte wiederum sechs fehlerfreie Versuche auf die Bohle. Im Reißen verbesserte sie sich auf 40 kg und erntete dafür 96,37 Punkte. Auch im Stoßen schaffte sie mit 57 kg einen neuen Rekord. Mit den 137,33 Punkten ergab das Zweikampfresultat von 97 kg 233,7 Zähler. Auch Anton Engelbrecht konnte sich leistungsmäßig steigern und bewältigte im Reißen 78 kg sowie im Stoßen 108 kg. Dafür wurden 88,63 bzw. 122,4 Punkte errechnet. Mit der Zweikampfleistung von 186 kg konnte er 210,79 Punkte beisteuern. Walter Nützel rückte für Alexej Wiebe kurzfristig in die Mannschaft auf. Mit seinem Ergebnis von 76 kg (90,01 P.) im Reißen und 95 kg (112,51 P.) im Stoßen konnte er voll zufrieden sein. Insgesamt erzielte er bei einem Zweikampfresultat von 171 kg 202,52 Punkte und sicherte damit das AC-Team ab. Martin Nützel überraschte in seinem 100. Wettkampf. Sechs gültige Versuche legte er hin und steigerte sich gegenüber dem letzten Wettkampf und 15 kg. 100 kg im Reißen sowie 120 kg im Stoßen waren jeweils blitzsaubere Abschlussversuche. Mit den 110,97 Punkten in Reißen setzte er sich auch gegen den besten Kitzinger, Oliver Schroll, der auf 110,76 Punkte kam durch. Allerdings kehrte dieser im Stoßen mit 133,39 : 133,16 die Machtverhältnisse wieder um und behielt letztlich mit 244,16 : 244,13 Punkten knapp die Oberhand über den AC-Heber. Michael Zschoche brachte ebenfalls 6 gültige Versuche zustande. Er schloss das Reißen mit 93 kg (102,2 P.) ab und war maßgeblich mit seinen 137 kg im Stoßen am Gesamtsieg der Bayreuther beteiligt. 150,55 Punkte Im Reißen zeichnete sich ab, dass Bayreuth den KSV Kitzingen, der mit K. Rüffer, O. Schroll und St. Schneider drei Heber mit über 100 Punkten aufbieten konnte nicht wird halten können, auch wenn alle AC-Heber in ihren letzten Versuchen recht offensiv steigerten. Letztlich entführten die Gastgeber mit 409,55 : 399,55 Punkten den ersten Siegpunkt dieser Begegnung. Im Stoßen hatten dann die Bayreuther die Nase vorne auch wenn das Aufholen des 10-Punkte-Rückstandes zunächst recht zäh ging und J. Nelkowski mit 127,73 : 122,40 gegenüber A. Engelbrecht zunächst noch 5 Punkte drauflegte und auch Oliver Schroll sich mit seinem Ergebnis gegen M. Nützel gut erwehrte und 0,23 Punkte Vorsprung heraushob. Die fehlerfreien Serien von M. Grötsch und M. Zschoche brachten dann die Wende. Margitta Grötsch holte sechs Punkte zurück und Michael Zschoche sorgte mit seinen drei Versuchen mit der Tageshöchstlast schließlich für die nötigen Siegpunkte. Mit seine 137 kg und 150,55 Punkten war er über 20 Punkte besser als Stefan Schneider (127,9 P.) Der Siegpunkt für die Disziplin Stoßen ging damit 543,44 : 520,13 an die Bayreuther. Im Gesamtergebnis konnte die AC-Staffel mit 942,99 : 929,18 Punkten das Ruder noch herumreißen und mit einem 2:1 Erfolg die Rückreise antreten. Tabellenstand: 1. TSV Röthenbach 9:0 2.981,7 P. 2. 1. AC Bayreuth 7:2 2.949,0 P. 3. AC Schweinfurt 3:9 3.565,3 P. 4. KSV Kitzingen II 2:10 3.695,7 P.


02.02.2013 Im zweiten Anlauf klappte es mit dem 3:0 in Kitzingen

Mit Alexej Wiebe an Bord, war der Rückkampf in der Frankenliga gegen den KSV Kitzingen diesmal kein Problem. Zwar hatte der 1. AC Bayreuth den Hinkampf vor einer Woche auch gewinnen können, doch der Verlustpunkt im Reißen war ein Schönheitsfehler. Diesmal ging der Wettkampf mit 3:0 Punkten dank Alexej Wiebe verlustpunktfrei aus. Die Bayreuther gewannen mit der neuen Saisonbestleistung von 1.020,37 : 908,41 Punkten klar. Margitta Grötsch fand diesmal nicht so richtig in den Wettkampf. Während sie vor einer Woche mit neuen Bestleistungen glänzte und fehlerfrei hob, so musste sie diesmal 50 Prozent Fehlversuche einstecken. Im Reißen bewältigte sie 36 kg und erzielte dafür 86,48 Punkte. M. Fischer (Kitzingen) konnte mit 92,93 Punkte die Gastgeber in Führung bringen. Anton Engelbrecht hatte zwar 80 kg zur Hochstrecke gebracht, doch der Kampfrichter erkannte auf technischen Mangel, so dass lediglich 78 kg in die Wertung einflossen. Mit 88,17 Punkten löste er zunächst seine Teamkameradin ab, ohne aber die Kitzinger Führung gefährden zu können. Michael Zschoche holte etwas vom Rückstand gegen J. Nelkowski auf. Drei fehlerfreie Versuche brachten ihn bis auf 95 kg und 103,63 Punkte. Nelkowski musste zwei Fehlversuch verkraften und erreichte dadurch nur 101,53 Punkte. Martin Nützel schaffte mit drei tadellosen Hebungen in seinem 101. Wettkampf die Wende. 105 kg brachte er zur Hochstrecke und ließ mit den 116,35 Punkten dem Kitzinger Stefan Schneider (105,34 Punkte) keine Chance. Im Duell der beiden besten Mannschaftsheber hatte der Kitzinger Oliver Schroll gegen Alexej Wiebe mit 92 kg und 109,77 Punkten zwar gut vorgelegt, aber gegen den AC-Heber keine Chance. Bereits mit seinem ersten Versuch über 115 kg hatte Wiebe 117 Punkte eingefahren und damit die Teildisziplin Reißen zu Gunsten der Bayreuther entschieden. Er steigerte dann noch über 125 kg auf 130 kg und erzielte 135,36 Zähler für das AC-Konto. Mit 443,50 : 409,56 ging der erste Siegpunkt an Bayreuth. Im Stoßen gab es sowie nie Probleme für die Bayreuther, was sich bei Margitta Grötsch bestätigte. Mit 54 kg und 129,71 Punkten ließ sie bei M. Fischer (112,84 Punke) keine falschen Hoffnungen aufkommen. Anton Engelbrecht verletzte sich nach 105 kg beim Versuch 108 kg umzusetzen. 118,69 Punkte erzielte er und hätte so den Ausfall eines anderen Bayreuther Hebers auffangen können, da die jeweils vier besten Disziplinwertungen von fünf Hebern ins Endergebnis einfließen. Michael Zschoche hatte beim Aufwärmen zum Stoßen noch mit Handgelenksproblemen vom letzten Wettkampf zu kämpfen. 135 kg schaffte er im ersten Versuch, doch an 140 kg scheiterte er zunächst am Umsatz. Im 3. Versuch brachte er sie zwar auf die Brust, doch die Überkopfarbeit war mehr Standdrücken denn Ausstoßen. Es sah zwar gewaltig aus, konnte den Kampfleiter aber nicht zu einem „gültig“ bewegen, ob wohl es grenzwertig war. Joshua Nelkowski hatte aber mit 126,91 Punkten keine Chance gegen die 147,26 Punkte auf Bayreuther Seite. Martin Nützel baute mit drei gültigen Versuchen den Vorsprung gegen Stefan Schneider weiter aus. Schneider kam zwar mit 105 kg auf 124,28 Punkte, doch Nützel startete bis 125 kg problemlos durch und erzielte letztlich 138,51 Punkte. Der Kitzinger Oliver Schroll musste nach 113 kg verletzt aufgeben, hätte aber auch ohne Verletzung den Wettkampf nicht mehr drehen können, denn Alexej Wiebe begann erst bei 140 kg seine Versuchsreihe und hatte damit bereits 145 Punkte auf seinem Guthaben. Dass ihn die Versuche über 150 kg und 155 kg nicht allzu sehr anstrengten, konnte man an der Tatsache festmachen, dass er die Lasten im Stand und nicht in der Hocke umsetzte. Wiebe steuerte letztlich 161,39 Punkte bei und sorgte dafür, dass auch die Teildisziplin Stoßen mit 576,87 : 498,85 Punkten klar an die Gäste ging. Der letzte Siegpunkt wurde von der AC-Staffel mit dem Gesamtergebnis von 1020, 37 : 908,41 Punkten erreicht. In drei Wochen entscheidet sich die Meisterschaft der Frankenliga mit den beiden Wettkämpfen gegen den TSV Röthenbach, der in Schweinfurt ebenfalls mit 3:0 die Oberhand behielt und den alten 2-Punkte-Abstand auf Bayreuth bewahrte.


09.02.2013 Mastersstaffel überrascht mit zweitem Tabellenplatz


Die Mastersheber des 1. AC Bayreuth haben sich in ihrem Bayernligawettkampf gegen den amtierenden Meister aus Ingolstadt sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Eingedenk der krankheits- und verletzungsbedingten Aufstellungs-problematik bei den Bayreuthern verlief der Wettkampf sehr ansprechend. Mit 1152,8 Punkten holten die AC-Heber über 100 Punkte mehr als erwartet aus sich heraus und rangieren derzeit auf Rang 2. Auf Bayreuther Seite musste zunächst Alexander Wiebe ersetzt werden. Für ihn kam Harald Schmidt in die Mannschaft, der sich jedoch kurz vorher verletzte und auf die Disziplin Reißen verzichten musste. Um nicht wertvolle Punkte einzubüßen, sprang kurzfristig Salih Meryem ein, so dass sie sich den Wettkampf „teilten“. Das bedeute aber, dass der ebenfalls verletzte Anton Engelbrecht den Wettkampf ganz bestreiten musste. Das AC-Team kehrte die negativen Vorzeichen allerdings in positive um.Auch die Gastgeber warteten mit einem gesplitteten Team auf und so kreuzten SalihMeryem/Harald Schmidt und Dr. Dirsch/Marcel Hofmann die Hanteln. Salih Meryem schaffte mit 50 kg im Reißen die erwartete Leistung, doch die Sprunggelenksverletzung von Harald Schmidt war hinterlicher als zunächst gedacht. Er konnte lediglich 90 kg im Stoßen verbuchen und blieb um etliches hinter der Prognose zurück. Letztlich behielt das Ingolstädter Paar mit 328,5 : 219,8 Punkten klar die Oberhand. Für Jürgen Wunderlich stellte sich die Aufgabe gegen Rudi Riegler schon einfacher dar. Im Reißen erlaubte sich Wunderlich keinen Fehlversuch und steigerte sich bis auf 68 kg, während der 20 Jahre jüngere Ingolstädter zwar 70 kg bewältigte, aber dafür weniger Punkte erhielt. 142 : 110,8 Punkte stand es zwischen beiden nach dem Reißen. Im Stoßen baute Wunderlich gegen den 42jährigen Riegler seinen Vorsprung weiter aus. Mit 85 kg erreichte er 177,6 Punkte, während der Ingolstädter mit 142,5 Punkten weiter zurückfiel. Dank der 319, 6 : 253,3 Punkte konnte der Rückstand auf die Gastgeber um einiges verringert werden. Walter Nützel, der sich in der Frankenliga auf den Wettkampf vorbereitet hatte, war auf den Punkt fit und zeigte bei seiner Versuchsreihe 72 kg, 76 kg und 78 kg keinen Fehlversuch. Das konnte er sich auch nicht leisten, denn Gerhard Ossiander war ebenfalls gut dabei und entschied das Reißen mit 134,7 : 133,4 Punkten knapp für die Gastgeber. Im Stoßen drehte der Bayreuther dann den Spieß um und holte sich nicht nur mit 167,7 Punkte die Zähler zurück, sondern blieb mit der persönlichen Bestleistung von 301,1 Punkten Sieger über Ossiander, der auf 291 Punkte kam. Der TSV Ingolstadt konnte trotz der Einbußen gelassen auf die letzte Begegnung zwischen Anton Engelbrecht und Adolf Höschele schauen. Höschele war mit seinen 71 Jahren erneut der Sieggarant, der mit sechs gültigen Versuchen und 406,4 Punkte alle deutlich übertraf. Der AC-Heber begann zunächst sehr vorsichtig, ob der Armmuskel mitspielen würde, konnte dann aber doch stärker als erwartet steigern und erreichte mit 78 kg 133 Punkte. Der 11 Jahre ältere Ingolstädter erzielte mit 85 kg 186,7 Punkte. Im Stoßen war das Verhältnis ähnlich. Engelbrecht brachte nach drei gültigen Versuch 105 kg zur Hochstrecke, während Höschele 100 kg bewältigte. 219,7 : 179,1 lautete für den Ingolstädter die Disziplinwertung. Insgesamt kam der Bayreuther Mannschaftsführer auf 312,1 Punkte.Während das Reißen mit 606,2 : 495,2 Punkten deutlich an die Gastgeber ging, schlug sich die ersatzgeschwächte AC-Staffel im Stoßen mit 671,2 : 657,7 Punkten sehr achtbar.


23.02.103 AC-Rechnung ging nicht auf - Verletzungspech und Grippe sorgten für die Niederlage

Verletzungspech und Grippe haben am letzten Wochenende dem 1. AC Bayreuth arg zugesetzt. Von der Strategie her war alles klar – man wollte einen 2:1 Sieg gegen den Tabellenführer einfahren – doch in die Praxis umsetzen ließ es sich letztlich nicht. Nach der 3:0 Heimniederlage ist der TSV Röthenbach im letzten Wettkampf am kommenden Wochenende von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen. Zunächst begann alles recht erfolgsversprechend. Die Ansage war, dass man im Reißen nicht zu viel Rückstand anhäufen durfte. Dies funktionierte auch, denn Margitta Grötsch zeigte 3 saubere Versuche und stellte mit 40 kg ihre persönliche Bestleistung ein. 95,23 Punkte erhielt sie dafür und hatte gegenüber A. Günal, der mit 75 kg auf 93,92 Punkte kam einen kleinen Vorsprung erzielt. Anton Engelbrecht hielt sich gegen den Reißspezialisten Thomas Fleischmann, der nur in dieser Disziplin antrat, recht achtbar. Für die 78 kg wurden für den Bayreuther 88,75 Punkte errechnet. Der Röthenbacher bewältigte 84 kg und erhielt dafür 100 Punkte. In der zweiten Gruppe fehlte krankheitsbedingt Martin Nützel. So blieben mit Michael Zschoche und Alexej Wiebe zwei Heber übrig, bei denen nichts schief gehen durfte. Michael Zschoche hatte denn auch mit 90 kg eine gute Vorstellung geliefert, aber gegen Ulrich Rabenstein den Rückstand nicht verkürzen können. 98,52 : 104,54 gewann der Röthenbacher Heber das Duell. Alexej Wiebe sollte es dann richten und die Gastgeber wieder heranführen. 132 kg hatte er für seinen ersten Versuch auflegen lassen, doch beim Absenken in die Hocke ereilte ihn eine Oberschenkelverletzung, die ihn letztlich zum Aufgeben zwang. Da der 1. AC Bayreuth diesmal ohne den fünften Heber antreten musste, war der Wettkampf entschieden. Die Gäste erreichten in der ersten Teildisziplin insgesamt 438,67 Punkte, während Bayreuth mit drei Wertungen auf 282,50 Punkte kam. Im Stoßen war damit nichts mehr umzudrehen. Zwar hatte Margitta Grötsch noch mit 52 kg und 123,80 Punkten Adil Günal, der auf 118,96 Punkte kam übertreffen können, doch die Punkte von Alexej Wiebe fehlten an jeder Ecke. Anton Engelbrecht hatte es im Stoßen dann mit Michael Götz zu tun. Engelbrecht zeigte drei gute Versuche und schloss mit 108 kg (122,88 P.) während Götz 110 kg bewältigte und dafür 129,84 Punkte erhielt. Michael Zschoche avancierte im Stoßen zum besten Punktesammler. Drei gültige Hebungen bis hin zu 140 kg waren von ihm zu sehen. Da kam auch sein Gegner Kevin Ansorg nicht mit. Mit 153,26 : 137,36 Punkte entschied der AC-Heber das Duell klar für sich. Die Rechnung der Bayreuther wäre aufgegangen, denn Alexej Wiebe wollte mit 170 kg das Stoßen beginnen. Letztlich fehlten der AC-Mannschaft durch den verletzungsbedingten Ausfall des besten Ligahebers an diesem Tag 340 Punkte zum Endergebnis. So ging auch das Stoßen mit 399,94 : 541,34 an die Gäste. Der dritte Siegpunkt für die Mittelfranken ergab sich aus dem Gesamtresultat, das der TSV Röthenbach mit 980,01 : 682,44 für sich entschied. Damit ist Röthenbach für die Bayreuther nicht mehr einzuholen. Die Mittelfranken haben nach etlichen Anläufen erstmals die Meisterschaft in der Frankenliga gewonnen. Tabellenstand: 1. TSV Röthenbach 15:0 4.960 P. 2. 1. AC Bayreuth 10:5 4.651 P. 3. AC Schweinfurt 5:13 5.417 P. 4. KSV Kitzingen II 3:15 5.408 P.

02.03.2013 Frankenligateam schafft mit Saisonbestleistung die Revanche gegen Röthenbach

Hatten am letzten Wochenende Verletzungspech und Grippe dem 1. AC Bayreuth im Kampf um die Meisterschaft arg zugesetzt, so konnte sich im letzten Wettkampf die Frankenligastaffel recht eindrucksvoll vor dem zahlreichen Gästepublikum in die Ligapause verabschieden. Mit einem sehr deutlichen 3:0 Sieg stellten die Bayreuther Heber die Kräfteverhältnisse in der Liga klar. Doch auf die Meisterschaftsentscheidung hatte es keinen Einfluss mehr. Mit der neuen Ligasaisonbestleistung von 1027 Punkten kamen die Oberfranken zum dritten Mal über die 1000-Punkte-Marke. Alexej Wiebe und Martin Nützel waren wieder dabei, so dass die Mannschaft in Bestbesetzung starten konnte. Margitta Grötsch hatte im Reißen mit 36 und 39 kg keine Probleme. Lediglich der Sprung auf die neue Bestleistung von 42 kg war zu viel. Sie erreichte 92,18 Punkte, während Adil Günal drei ungültige Versuche zu verzeichnen hatte und keine Wertung erhielt. Damit durfte sich kein Röthenbacher mehr einen Ausrutscher erlauben. Anton Engelbrecht traf erneut auf den Reißspezialisten Thomas Fleischmann, der nur in dieser Disziplin antrat. Für die 78 kg des Bayreuthers wurden 88,55 Punkte errechnet. Der Röthenbacher bewältigte 84 kg und erhielt dafür 100 Punkte. Michael Zschoche zeigte gegenüber Ulrich Rabenstein, der sich einen Fehlversuch leistete, eine fehlerfreie Serie und entschied dank seiner 95 kg das Duell mit 104,54 : 103,13 Punkte für sich. Martin Nützel war soweit wieder erholt, dass er nahtlos an seine Saisonbestleistung anknüpfen konnte. Mit den 117 Punkten für seine 105 kg nahm er Kevin Ansorg, der für 95 kg 113 Punkte erhielt weiteren Boden ab. Im Zwischenstand lagen die Gastgeber aber dennoch 4 Punkte vor den Bayreuthern. Die Zuschauer warteten gespannt auf den Auftritt von Jürgen Walker und Alexej Wiebe. Walker startete zwar mit einem Fehlversuch, rettete sich letztlich doch noch auf 107 kg und erhielt dafür 124,83 Punkte. Alexej Wiebe, der in der letzten Woche verletzt ausgeschieden war, testete erstmal, ob die Oberschenkelmuskulatur die Belastung aushält. Er stieg mit 112 kg in den Wettkampf ein und steigerte sich bis auf 130 kg, etwas unter seinem Anfangsgewicht von letzter Woche. Mit 134 Punkten nahm er dem Röthenbacher die entscheidenden Zähler ab, so dass die Disziplinwertung am Ende mit 447,95 : 441,93 Punkten an die AC-Staffel fiel. Im Stoßen musste Margitta Grötsch ihrer lädierten Schulter Tribut zollen; sie absolvierte nur einen Versuch mit 50 (118 P.) und verzichtete auf weitere Steigerungen. Adil Günal schaffte nach 90 kg im ersten Versuch keine weitere gültige Hebung, so dass am Ende nur 113,11 Punkte für ihn ausgeworfen wurden. Anton Engelbrecht hatte es im Stoßen dann mit Michael Götz zu tun, der sich mit Fleischmann den Wettkampf teilte. Engelbrecht konnte sein Vorhaben, 110 kg zu stoßen, nicht in die Tat umsetzen und blieb bei 105 kg hängen. Dagegen zeigte Götz drei gute Versuche und schloss mit 111 kg ab. Mit 130 : 119 Punkte ging die Paarung an die Gastgeber. Michael Zschoche ließ U. Rabenstein keine Chance. Der diesmal fehlerlos hebende Bayreuther schaffte 140 kg und brachte das AC-Team dank seiner 154 Punkte in Führung. Rabenstein kam auf 133,3 Zähler. Martin Nützel zeigte zwar auch eine weitere fehlerfreie Serie, die er mit 125 kg abschloss, doch Kevin Ansorg ließ sich nicht wie im Reißen abschütteln. Im Gegenteil. Der leichtere Röthenbacher erreichte mit 118 kg insgesamt 140 Punkte, während Nützel für seine Leistung mit 139 Punkte von der Bühne abging. Letztlich blickte alles wieder auf die letzten beiden Heber. Jürgen Walker mühte sich redlich und bewältigte am Ende 124 kg für 144,66 Punkte. Die Frage war, mit was sich Alexej Wiebe belasten konnte, denn er musste die Gewichte im Stand umsetzen. Mit 162 kg im zweiten Versuch kam er noch gut zurecht, was mehr als ausreichend war, denn er erzielte damit 167 Punkte und nahm dem Gastgeber nochmals 23 Punkte in der Disziplinwertung ab. Mit 579,81 : 549,48 ging auch der zweite Siegpunkt an die Bayreuther, die damit die Gesamtwertung gewannen und einen weiteren Siegpunkt zum 3:0 erhielten. 1027,76 Punkte hatte in dieser Saison noch keine Mannschaft geboten. Die Röthenbacher kamen auf 991,41 Punkte und zollten neidlos der Überlegenheit der AC-Mannschaft Anerkennung, waren sie doch vom 1. Platz nicht mehr zu verdrängen. Tabellenendstand: 1. TSV Röthenbach 15:3 5.951,98 P. 2. 1. AC Bayreuth 13:5 5.679,62 P. 3. AC Schweinfurt 5:13 5.417,26 P. 4. KSV Kitzingen II 3:15 5.408,01 P.


9.03.2013

AC-Masters mit neuer Saisonbestleistung aus Schweinfurt zurück


Die Mastersheber des 1. AC Bayreuth haben in ihrem Bayernligawettkampf beim AC 82 Schweinfurt keine Schwäche gezeigt, sondern ihre Mannschaftsleistung nochmals erhöht. Dennoch reichte es nicht, den TSV Ingolstadt noch von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Auf Bayreuther Seite musste die Mannschaft zunächst neu zusammengestellt werden, denn Harald Schmidt sagte verletzungsbedingt kurzfristig ab und die Grippewelle tat ihr Übriges. Letztlich trat neben Jürgen Wunderlich, Walter Nützel und Anton Engelbrecht noch das Duo Meryem/Wiebe an.

Salih Meryem übernahm dabei die Disziplin Reißen. Man merkte ihm aber an, dass er noch nicht wieder ganz fit aufgelaufen ist, was sich im Ergebnis von 45 kg deutlich niederschlug. Kein Problem für U. Zehner ihn mit 52 kg zu toppen. Damit lagen die Gastgeber zunächst mit 91,9 : 78,7 Punkten vorne.

Walter Nützel holte im Vergleich mit W. Balling wieder einige Punkte auf. Wenn auch sein letzter Versuch mit 78 kg nicht über dem Kopf bleiben wollte, so langten doch die 76 kg gegenüber den 75 kg des Schweinfurter aus, um mit 130,8 : 127,8 Punkte die AC-Staffel näher heranzubringen.

Anton Engelbrecht und Uwe Dalibor leisteten sich keinen Fehlversuch. Engelbrecht steigerte bis auf die neue Saisonbestleistung von 80 kg durch und erhielt dafür 137 Punkte. Dies war ausreichend um den Schweinfurter, der auf 128 Punkte kam, in Schach zu halten.

Mit Jürgen Wunderlich und Hermann Meyer trafen die beiden besten Mannschaftsheber aufeinander. Auch hier gab es keine Fehlversuche zu verzeichnen. Wunderlich glich mit seinen 70 kg und 146,7 Punkten den Rückstand von noch 1 Punkt nicht nur aus, sondern ließ H. Meyer (131,7 Punkte) keine Chance.

Damit fiel die erste Disziplin mit einem Resultat von 493,4 : 479,6 an den 1. AC Bayreuth.

Im Stoßen trat dann auf Bayreuther Seite Alexander Wiebe an. Er hatte einen guten Lauf und schloss seine fehlerfreie Serie mit 105 kg und 147,2 Punkten ab. U. Zehner konnte mit 113 Punkten nicht mithalten.

Walter Nützel überzeugte mit seinen 95 kg Wolfgang Balling, der sich zweimal vergeblich um dieses Gewicht bemühte, dass er im Stoßen mit 163,5 : 153,4 Punkten keine Gastgeschenke zu verteilen gewillt war und baute den Vorsprung weiter aus.

Anton Engelbrecht hatte bereits mit dem ersten Versuch im Stoßen über 105 kg 179,8 Punkte erreicht, die Uwe Dalibor (151,6) nicht mehr überbieten konnte. Leider verletzte sich der Bayreuther dabei am Oberschenkel, so dass er auf weitere Versuche verzichten musste.

Den Schlusspunkt setzte Jürgen Wunderlich mit einer weiteren fehlerfreien Leistung und 88 kg zum Abschluss. 184,5 : 164,6 Punkte ging sein Vergleich mit H. Meyer aus.

Mit 675,2 : 582,8 Punkte gewannen die Bayreuther ihre Paradedisziplin problemlos, so dass auch das Endergebnis von 1.168,6 : 1.062,4 letztlich den gelungenen Auftritt der AC-Staffel abbilden konnte.

In der Tabelle erhielten sich die Bayreuther damit ihren 2. Platz hinter dem TSV Ingolstadt, der gegen den SSV Höchstädt mit 1.105 Punkten seine Führung zwar verteidigte, doch das Fernduell gegen Bayreuth mit über 60 Punkten verlor. Platz Verein 1. WKT / P. 2. WKT / P. Schnitt 1 TSV Ingolstadt 1.277,42 1.105,01 1.191,22 2 1. AC Bayreuth 1.152,87 1.168,63 1.160,75 3 AC 82 Schweinfurt 1.014,50 1.062,45 1.038,48 4 SSV Höchstädt 852,33 1.022,44 937,39


23.03.2013




Zwei Masterstitel und ein Vizetitel nach Bayreuth Mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille konnten sich am vergangenen Wochenende die drei AC-Heber gut bei den bayerischen Masters-Meisterschaften der Gewichtheber in Regen behaupten. Für Anton Engelbrecht und Jürgen Wunderlich sprangen daneben noch Bezirksrekorde heraus. Alexander Wiebe startete erstmals in der AK 4 und hatte die Gewichtsklasse bis 94 kg vor Augen. Doch auf der Waage waren es dann doch 300 Gramm zu viel, so dass er in die Klasse bis 105 kg eingestuft wurde. Gegen den späteren Sieger, Hans-Peter Schroll vom TSV Altenberg, gab es an diesem Nachmittag kein Rezept. Doch der Weidener Fritz Bruckner sollte zu bezwingen sein. Um den 2. Platz gegen Bruckner zu verteidigen, steigerte Wiebe erstmal sein Anfangsgewicht im Reißen auf 77 kg, nachdem der Weidener mit 70 kg schwächelte. Die 82 kg des AC-Hebers waren ebenfalls ein sicherer Versuch. 87 kg im letzten Durchgang waren abschließend zu schwer. Mit 17 kg Vorsprung vor dem 10 kg schwereren Bruckner hatte sich Wiebe ein sicheres Polster zugelegt. Auch im Stoßen musste Bruckner kleinere Brötchen backen, denn er kam über 93 kg nicht hinaus. Wiebe begann erst bei 100 kg und hatte damit die Silbermedaille sicher. Zwei weitere einwandfreie Versuche brachte ihn bis auf 111 kg. Dies bedeutete hinter dem Altenberger Schroll die Vizemeisterschaft. Jürgen Wunderlich (AK 6/- 69 kg) setzte sich wie gewohnt gut in Szene und sicherte sich den Meistertitel. Im Reißen versuchte er sich nach 68 kg im zweiten Durchgang an dem neuen Bezirksrekord von 71 kg, doch die Last wollte nicht über dem Kopf bleiben. Im Stoßen klappte es mit drei gültigen Versuchen und dem neuen Bezirksrekord von 90 kg besser. In der Relativwertung belegte er mit 333 Punkten Platz 2 hinter dem Waldkirchener Peter Rehmund, der auf 354 Punkte kam. Anton Engelbrecht (AK 6/- 105 kg) fügte ebenfalls einen weiteren Meistertitel seiner Sammlung bei. Ludwig Vogl vom TSV Burgau hatte diesmal keine Chance, an dem Bayreuther vorbei zu ziehen. Im Reißen zeigte der AC-Heber drei saubere Versuche und stellte mit 80 kg den Bezirksrekord ein. Auch im Stoßen leistete er sich keinen Fehlversuch und kam mit 108 kg auf seinen Bezirksrekordwert. Nachdem er erstmals beide Bestleistungen in einem Wettkampf aufstellte, ergab sich im Zweikampf mit 188 kg ein neuer Bezirksrekord. Ludwig Vogl kam auf 168 kg im Zweikampf. In der Relativwertung belegte Engelbrecht mit 320 Punkten Platz drei hinter seinem Vereinskameraden Jürgen Wunderlich. In vier Wochen geht es für Alexander Wiebe und Anton Engelbrecht noch zu den Deutschen Meisterschaften nach Kassel.


26.04.2013 AC-Heber bei Deutscher Meisterschaft der Masters sehr erfolgreich A. Engelbrecht holt Gold und A. Wiebe gewinnt Silber Nach mehreren Anläufen und etlichen Vizemeisterschaften ist Anton Engelbrecht erstmals der Sprung auf das nationale Siegertreppchen nach ganz oben geglückt. Bei den deutschen Gewichthebermeisterschaften der Masters in Kassel konnte er den Titel erringen. Alexander Wiebe, der zweite Bayreuther Starter belegte in seiner Altersklasse den zweiten Platz.

A. Engelbrecht ging als bayerischer Meister der AK 6/- 105 kg an die Hantel. Sechs Heber waren in dieser Gruppe gemeldet, doch letztlich lief alles auf einen Zweikampf zwischen dem Titelverteidiger vom SV Flözlingen (Baden-Württemberg) und dem AC-Heber hinaus. Ludwig Vogl (TSV Burgau) konnte als Drittplatzierter mit einem Zweikampfergebnis von 162 kg die beiden nicht gefährden. Bereits beim Aufwärmen deutete alles auf eine knappe Angelegenheit hin. Letztlich pokerte Bernd Schmidbauer besser als der Bayreuther, als es um den Anfangsversuch im Reißen ging. Engelbrecht startete mit 75 kg in den Wettkampf während Schmidbauer auf 80 kg erhöhte. Deshalb steigerte der AC-Heber im 2. Versuch auf 80 kg und zog wieder gleich. Für den 3. Versuch meldete der Bayreuther 82 kg vor, die Schmidbauer mit 83 kg überbot. Beide schlossen ihre Hebungen erfolgreich ab. Damit lag der Flözlinger zunächst mit 1 kg vor dem AC-Heber, der zugleich einen neuen Bezirksrekord aufstellte. Das Stoßen lief unter geänderten Vorzeichen ab. Während Schmidbauer bei 100 kg die Plattform betrat steigerte Engelbrecht auf 103 kg hoch und setzte sich seinerseits an die Spitze. Für den 2. Versuch meldete der Bayreuther 106 kg an. Schmidbauer konterte daraufhin mit 105 kg, konnte dieses Gewicht aber nicht sauber ausstoßen. Vorsichtshalber wiederholte er seinen Versuch, denn bei einem Leistungsgleichstand hätte er als der leichtere Heber die Nase vorne gehabt. Engelbrecht blieb bei 106 kg und spekulierte seinerseits auf ein erneutes Scheitern des Württembergers. Doch Schmidbauer schaffte seinen Ausbesserungsversuch, hatte damit aber sein „Pulver verschossen“ und konnte nicht mehr kontern. Engelbrecht bewältigte zunächst die 106 kg problemlos und setzte anschließend mit 107 kg zum Überholen an. Damit verschaffte er sich das nötige Kilo an Vorsprung um die Meisterschaft zu gewinnen. Die 189 kg im Zweikampf waren zugleich ein weiterer Bezirksrekord. Schmidbauer kam mit 188 kg auf Rang zwei.Alexander Wiebe startete erstmals in der AK 4/- 94 kg. Hier konnten sich drei Heber Hoffnungen auf den Titel machen. Wiebe ging im Reißen bei 79 kg an die Hantel und wurde von Uwe Gebhardt (SV 1883 Schwarza) mit 80 kg gekontert. Doch der Rudolstädter brauchte dafür zwei Versuche. Der AC-Heber steigerte weiter auf 84 kg und Gebhardt wollte mit 85 kg seinen Vorsprung halten, was ihm allerding nicht gelang. Doch auch die Steigerung des Bayreuthers auf 87 kg im 3. Versuch schlug fehl, so dass beide gespannt auf Hans-Peter Schroll (TSV Altenberg) warteten, der erst bei 90 kg den Wettkampf eröffnete. Mehr ging aber bei dem Altenberger nicht, trotzdem reichte es für den Bayerischen Meister zum Gewinn der Disziplin. Im Stoßen ging Wiebe bei 103 kg recht früh auf die Plattform. Auch bei 108 kg zuckte noch keiner seiner Konkurrenten. Erst die Steigerung des Bayreuthers auf 113 kg rief den Rudolstädter auf den Plan. 110 kg bewältigte Gebhardt problemlos. Wiebe baute seinen Vorsprung mit 113 kg weiter aus. Der nach dem Reißen führende Schroll ließ für seinen ersten Versuch 115 kg auflegen, verletzte sich bei der Hebung am Knie und konnte keinen gültigen Stoßversuch mehr landen. Gebhardt sah seine Chance auf den Meistertitel bei 118 kg liegen, die er denn auch bewältigte und den bis dahin führende AC-Heber auf Platz zwei verdrängte. Letztlich sorgte der Rudolstädter mit abschließenden 121 kg für klare Verhältnisse und sicherte sich die Meisterschaft mit einer Zweikampfleistung von 200 kg vor Alexander Wiebe, der 197 kg erzielte.

11.05.2013 Zweimal Silber für AC-Bankdrücker Über 80 Bankdrücker kämpften am 11.05.2013 bei den bayerischen Meisterschaften in Randersacker um die Medaillen. Vom 1. AC Bayreuth waren in der Altersklasse 2 zwei Bankdrückspezialisten am Start und kehrten mit zwei Vize-Meistertiteln nach Bayreuth zurück. Peter Fischer (- 120 kg) konnte seinen letztjährigen Meistertitel nicht verteidigen. Dafür ließ ihn Werner Wieninger vom KKC Bodyfit Bad Abbach keine Chance. Wieninger stieg mit 165 kg recht hoch in den Wettkampf ein und wartete ab, was Fischer entgegenzusetzen hatte. Der Bayreuther konzentrierte sich deshalb mehr auf den Amberger Herbert Krause, der seinerseits die letztjährige Niederlage gegen Fischer kompensieren wollte. Fischer leistete sich zum Auftakt einen Sicherheitsversuch mit 150 kg, während Krause erst bei 160 kg an die Hantel ging. Doch die Rechnung des Ambergers ging nicht auf, denn zweimal scheiterte er an der Last. Mittlerweile hatte der AC-Heber mit 160 kg gleichgezogen und steigerte in seinem letzten Versuch auf 165 kg. Während Krause diese Erhöhung nicht mitgehen konnte, wollte sich Wieninger nicht überholen lassen und verlangte seinerseits 172,5 kg. Nachdem jeder sein Wunschgewicht schaffte, war die Meisterschaft zu Gunsten des Bad Abbachers entschieden. Peter Fischer holte die Silbermedaille und Herbert Krause landete mit 160 kg auf Rang drei. Rudolf Rupprecht (- 83 kg) fand eine ähnliche Situation vor. Den späteren Titelgewinner, Helmut Sontheimer (ASV Neu-Ulm), der 160 kg drückte konnte er nicht gefährden, aber es galt Albert Geitner (SV Oberölsbach) und Torsten Pilz (SG Randersacker) in Schach zu halten. Pilz kapitulierte allerding bei 115 kg und konnte in die Vergabe der Medaillen nicht weiter eingreifen. Hartnäckiger erwies sich da schon der Oberölsbacher, der mit drei gültigen Versuchen bis auf 122,5 kg kam. Rupprecht hatte allerdings für seinen Einstiegsversuch 125 kg gewählt und brauchte keinen Überraschungsversuch von Geitner fürchten, denn der Bayreuther bewältigte auch noch 130 kg ohne Probleme. Damit war die Silbermedaille unter Dach und Fach.


28.09.2013 AC-Heber mit Saisonauftakt in Röthenbach zufrieden Die Meisterschaft der drei fränkischen Bezirke ist jedes Jahr zu Saisonbeginn eine Standortbestimmung. Diesmal trafen sich die Heber aus Würzburg, Kitzingen, Schweinfurt, Erlangen, Altenberg und Bayreuth in Röthenbach und kürten sowohl die Einzel- wie auch den Mannschaftsmeister. Kurz vor Beginn der Ligasaison Mitte Oktober ist dies eine willkommene letzte Bestandsaufnahme.



Auf Bayreuther Seite konnten alle Heber ihre Gewichtsklasse gewinnen und so mit fünf Einzelsiegen glänzen. Viola Lauber hat sich nach einer längeren Wettkampfpause wieder an höhere Lasten herangetastet. Technisch ohne Probleme zeigte sie sechs saubere Versuche und schloss mit 36 kg im Reißen und 50 kg im Stoßen ihren Wettkampf in der Klasse bis 53 kg ab. 265,5 Punkte hatte sie am Ende für die Mannschaftswertung erzielt. Alexej Wiebe (Klasse + 105 kg), sonst Garant für die höchsten Lasten in Franken, hatte noch mit Schulterproblemen zu kämpfen und hielt sich entsprechend zurück. Der Test war mit sechs fehlerfreien Versuchen auch erfolgreich und so konnte er im Reißen bis auf 110 kg steigern und im Stoßen die 140 kg bewältigen. Die 250 kg im Zweikampf bedeuteten 259,7 Punkte. Auch Alexander Wiebe (- 94 kg) war nicht zu 100 Prozent fit und musste entsprechend vorsichtig agieren. Im Reißen gelangen ihm 80 kg; ein Versuch über 85 kg schlug fehl. Im Stoßen hatte er größere Probleme und musste sich letztlich mit 95 kg begnügen. 250,6 Punkte ergaben seine Leistung. Für Arthur Enns (- 77 kg) war es der erste Wettkampf im Gewichtheben und er konnte gleich gegen den Abonnementssieger, Thomas Stöhr (KSV Kitzingen) eine Duftmarke setzen. Im Reißen schied Adil Günal (TSV Röthenbach) nach zwei ungültigen Versuchen mit 75 kg frühzeitig aus dem Kampf um Platz 1 aus. Enns stieg problemlos bei diesem Gewicht in den Wettkampf ein und auch 80 kg stellten ihn genauso wie Stöhr vor keine Probleme. Danach erhöhte der Kitzinger auf 84 kg, während der Bayreuther 85 kg verlangte. Doch was im Training gut glückte, wollte sich diesmal nicht bewerkstelligen lassen. So führte nach dem Reißen Stöhr mit 4 kg Vorsprung. Das Stoßen stand unter anderen Vorzeichen. Hier begann Stöhr bei 100 kg und Enns „wartete“ auf ihn mit 105 kg, die beide erfolgreich bewältigten. Thomas Stöhr hoffte anschließend auf 107 kg, die er jedoch nicht umzusetzen vermochte. Daraufhin steigerte der AC-Heber auf 109 kg und egalisierte seinen Rückstand auf den Kitzinger. Mit den abschließenden 110 kg wurde er nicht nur Sieger auf Grund des geringeren Körpergewichts. Das Zweikampfergebnis von 190 kg bedeuteten zugleich 252,3 Punkte. Anton Engelbrecht (- 105 kg) hatte nach dem Gewinn der deutschen Masters-Meisterschaft kürzer getreten und konnte deshalb noch nicht ganz an die Leistungen vom April anknüpfen. Im Reißen klappte es mit 78 kg ganz ordentlich und im Stoßen musste er bei 105 kg nochmals nachlegen. 183 Zweikampfkilo reichten für 312,8 Mannschaftspunkte. Damit nahm er dem Schweinfurter Roman Klose (243,2 Punkte) fast 70 Punkte ab, so dass sich die AC-Staffel noch deutlich an Schweinfurt vorbei auf Platz 2 schieben konnte. Mannschaftssieger wurden die Bayernligaheber des KSV Kitzingen mit 1143,4 Punkten. Bayreuth kam auf 1090,4 Zähler, gefolgt vom AC Schweinfurt mit 1049,7 P. und dem TSV Röthenbach mit 778,5 Punkte. Der TV Erlangen erreichte 518,8 Punkte. Der ASV Würzburg und der TSV Altenberg stellten keine Mannschaft.

12.10.2013 AC-Heber starten mit 3:0 gegen Schweinfurt erfolgreich in die Frankenliga

Bei der Frankenmeisterschaft vor zwei Wochen hatte es sich bereits angedeutet, dass die Bayreuther Gewichtheber schon gut in Form sind. Beim Heimkampf gegen den AC 82 Schweinfurt stellten sie das auch mit dem Gewinn aller drei Wertungen eindrucksvoll unter Beweis. Während bei der letztjährigen Begegnung die Unterfranken noch einen Siegpunkt erringen konnten, mussten sie diesmal die Überlegenheit der Wagnerstädter anerkennen. Auf Bayreuther Seite legten Viola Lauber und Margitta Grötsch gleich richtig los. Beide leisteten sich keinen Fehlversuch und zeigten eine starke Leistung. Lauber beschloss ihre Serie mit 40 kg (98,49 P.) und Grötsch beendete ihre Hebungen mit der neuen persönlichen Bestleistung von 41 kg (99,70 P.) Arthur Enns, vor zwei Wochen überzeugend Frankenmeister geworden, konnte nicht beschwerdefrei antreten und musste seine geplanten Leistungen zurücknehmen. Im Reißen konnte er dennoch 80 kg zur Hochstrecke bringen und 105,88 Punkte erzielen. Thomas Walz und Roman Klose konnten auf Schweinfurter Seite nicht mithalten. Klose erreichte mit 70 kg 87,7 Punkte und für Walz wurden bei 82 kg 96,83 Zähler errechnet. Aus der Bayreuther Wertung wurden die 98,49 Punkte von V. Lauber gestrichen. Die Unterfranken hatten auf einen fünften Heber verzichtet und deshalb kein Streichergebnis. Mit gutem Vorsprung trat die zweite Gruppe an. Auf Schweinfurter Seite die frischgebackene Masters-Weltmeisterin, Ulrike Zehner, und ihr Mann, Torsten Zehner. Auf Bayreuther Seite stellten sich Michael Zschoche und Alexej Wiebe. U. Zehner legte mit 47 kg gleich mächtig vor und erzielte mit 47 kg 118,17 Punkte. T. Zehner hob sich mit 93 kg und 105,21 Punkte an die Leistung von Arthur Enns heran. Die beiden Bayreuther Schwergewichtler machten die Hoffnung der Schweinfurter aber gleich wieder zunichte. Zschoche zog drei saubere Versuch über Kopf und erhielt für 100 kg 111,51 Punkte. Wiebe musste seine Schulter zwar noch schonen, doch 115 kg sahen bei ihm eher spielerisch aus. 119,5 Punkte addierten sich zum Bayreuther Zwischenergebnis von 436,59 Punkte; Schweinfurt erreichte 407,91 Punkte. Damit war der erste Siegpunkt unter Dach und Fach. Zum Stoßen konnten die AC-Heber entspannt antreten. Viola Lauber zog erneut drei fehlerfreie Versuche durch und erreichte mit 56 kg 137,88 Punkte. Margitta Grötsch haderte im letzten Versuch, der eigentlich mit 55 kg angedacht war, mit den Scheibenaufsteckern, denn sie hatten ihr 60 kg vorbereitet. Das war dann doch zuviel; der Ersatzversuch mit 55 kg wollte anschließend nicht mehr glücken. Ihre 52 kg/126,45 P. wurden letztlich das Streichergebnis für Bayreuth im Stoßen. Arthur Enns merkte die Belastung aus dem Reißen deutlich und reduzierte vernünftigerweise seine Anfangslast auf 90 kg. Am Schluss standen 100 kg im Protokoll und 238,23 P. Thomas Walz (112 kg/229,09 P.) und Roman Klose (95 kg/206,72 P.) konnten einen weiteren Rückstand nicht verhindern. In der zweiten Gruppe legte sich U. Zehner mit 58 kg (145,82 P.) nochmals ins Zeug und auch T. Zehner verlangte sich mit 118 kg (133,49 P.) alles ab. Doch auch die beiden konnten einen weiteren Rückstand nicht verhindern. Michael Zschoche kam mit drei gültigen Hebungen bis auf 142 kg/158,35 Punkte und überbot damit sogar seinen Mannschaftskameraden Alexej Wiebe, der das Stoßen ebenfalls mit angezogener Bremse absolvieren musste. Wiebe steigerte bis auf 150 kg durch und erreichte damit 155,87 Punkte. Mit 584,45 : 530,59 sicherte sich Bayreuth den zweiten Siegpunkte und gewann letztlich mit 1021,04 : 938,50 klar den Auftaktkampf zur Frankenliga 2013/2014. Beste Heber waren Alexej Wiebe mit 275 Punkten vor Michael Zschoche (269 P.) und Ulrike Zehner (263 P.) In vier Wochen erwarten die AC-Heber den KSV Kitzingen II, der an diesem Wochenende noch wettkampffrei war. 07.12.2013 AC-Staffel büßt Führung in der Frankenliga gegen Röthenbach ein

Nicht nur die Tabellenspitze sondern auch den Ligarekord hat am Wochenende die Staffel des 1. AC Bayreuth an den TSV Röthenbach abtreten müssen. Die Mittelfranken konnten mit einem neuen Topathleten antreten und mit 1096 : 1006 Punkten die Begegnung klar gewinnen.

Zunächst begann in der ersten Gruppe für die Bayreuther zwar alles wie geplant, doch die Vorausrechnung für die 2. Gruppe ließ die Niederlage bereits erahnen. Margitta Grötsch und Viola Lauber waren gut vorbereitet und zeigten mit jeweils drei gültigen Versuchen im Reißen der Konkurrenz aus Röthenbach, dass Bayreuth nicht umsonst die Tabellenführung innehatte. M. Grötsch brachte 40 kg (95,26 Punkte) zur Hochstrecke und V. Lauber 41 kg (102,42 Pkte). In der zweiten Gruppen liefen die „Schwergewichte“ der Gastgeber zur Topform und brachten letztlich den Gewinn des ersten Siegpunktes unter Dach und Fach. Auf Bayreuther Seite hatte Michael Zschoche 100 kg über den Kopf gebracht und dafür 112,37 Punkte erhalten. Er musste aber dem leichteren Jürgen Walker mit seinen 100 kg und 116,24 Punkten den Vortritt lassen. Alexej Wiebe ging angeschlagen in den Wettkampf und konnte nur leichte Trainingsgewichte stemmen. Er wäre der einzige gewesen, der dem Röthenbacher Manuel Tran hätte Paroli bieten können. Im Reißen erledigte der AC-Heber die 110 kg im Stand und erhielt dafür 113,54 Punkte, während Tran für 125 kg.141,24 Punkte erreichte. Letztlich gewannen die Gastgeber die Disziplin Reißen mit 494,08 : 423,59 Punkten. Im Stoßen zogen sich Margitta Grötsch und Viola Lauber gegen Ulrich Rabenstein und Kevin Ansorg achtbar aus der Affäre. Grötsch brachte 55 kg zur Hochstrecke und büßte mit 130,99 : 139,05 Punkten gegenüber Rabenstein nur acht Punkte ein. Viola Lauber schloss ihre fehlerfreie Serie mit 60 kg ab und nahm mit 149,88 : 143,65 Punkten Ansorg wieder sechs Zähler ab. Michael Zschoche hatte nach einem ungültigen Auftaktversuch über 135 kg letztlich noch 140 kg ausgestoßen und mit den dafür erhaltenen 157,32 Punkten Jürgen Walker (147,62 P.) 10 Punkte abgenommen. Mit 269,69 Punkten avancierte M. Zschoche zum besten Bayreuther Heber und war im Veranstaltungsranking hinter Tran (312,98 P.) der zweitbeste Akteur.Doch die zwischenzeitliche Führung in der Teildisziplin war nicht von Dauer, denn Alexej Wiebe konnte seinen Oberschenkel nicht richtig belasten und begnügte sich deshalb im Ausstoßen mit 140 kg (144,51 P.) Sein Konkurrent Tran dagegen war mit 152 kg erfolgreich und rückte mit 171,74 Punkten die Kräfteverhältnisse an diesem Abend wieder zurecht. Anton Engelbrecht, der zur Absicherung eines Totalausfalles mithob, konnte mit gerissenen 80 kg (89,97 P.) und 108 kg (121,46 P.) im Stoßen mehr als zufrieden sein. Auf Röthenbacher Seite sicherten Ingo Merkel im Reißen (80 kg/93 P.) und Adil Günal im Stoßen (94 kg/ 125 P.) das Mannschaftsergebnis ab.Mit 602,07 : 582,69 ging auch diese Teildisziplin an die Gastgeber, die auch mit dem Gesamtergebnis von 1096,15 : 1006,28 Punkten den dritten Siegpunkt einheimsten. 14.12.2013 Arthur Enns mit Bestleistungen Auf dem Relativ-Bezirksturnier in Schweinfurt schlug sich Arthur Enns vom 1. AC Bayreuth mit einem zweiten Platz sehr achtbar. In Vorbereitung auf den Frankenligawettkampf am 11. Januar an gleicher Stelle testete er sein Leistungsvermögen und stellte neue persönliche Bestleistungen auf. Im Reißen bewältigte er 85 kg und im Stoßen 115 kg. Dass er das Potential für noch mehr Kilos hat, zeigten die knapp ungültigen dritten Versuche des 70 kg schweren Athleten über 90 kg und 120 kg. Adil Günal und Ingo Merkel vom TSV Röthenbach sowie Thomas Graupeter vom TV Erlangen konnten dem AC-Heber Platz 2 nicht streitig machen. Allerdings führte auch kein Weg vorbei an dem bundesligaerfahrenen Armin Uhl (KSV Kitzingen), der genauso unangefochten Platz 1 erkämpfte. Der Kitzinger erhielt für seine Leistungen (115 kg Reißen/ 140 kg Stoßen) 306 Relativpunkte. Arthur Enns wurden 266 Punkte gutgeschrieben. Der 3. Platz ging mit 229 Punkten an Ingo Merkel. Adil Günal landete mit 228 Punkte auf Platz 5 vor Thomas Graupeter mit 202 Punkten.

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