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Archiv: Berichte 2014

11.01.2014 AC-Heber räumen volle Punktzahl ab

Trotz des 3:0 Erfolges in Schweinfurt verpasste das AC-Team den Sprung an die Tabellenspitze. Verletzungen hinderten an einer höheren Relativpunktausbeute. So gewann man zwar mit 946 : 901 Punkten, doch gut 100 Punkte blieben auf Bayreuther Seite liegen. Tabellenmäßig rangieren die Bayreuther weiterhin auf Platz zwei. Mit Michael Zschoche und Viola Lauber fehlten in der Aufstellung bereits zwei beständige Punktelieferanten, was mit Martin Nützel nur zu einem Teil kompensiert werden konnte. So blieb Alexej Wiebe nichts anderes übrig, als trotz Verletzung zum Wettkampf anzutreten. Margitta Grötsch hatte es mit der Viertplatzierten der Deutschen Aktivenmeisterschaft, Ulrike Zehner, zu tun. Mit drei fehlerfreien Versuchen und 41 kg im Abschluss legte die AC-Heberin zwar gut vor, doch die Schweinfurterin packte nochmals 4 kg drauf. Im Stoßen zeigte sich ein ähnliches Bild. Grötsch leistete sich keinen Fehlversuch und bewältigte 55 kg im Ausstoß, während sich Zehner mit 60 kg in die Wertung eintrug. Mit 258,95 : 228,63 ging das Duell klar an die Gastgeber. Alexej Wiebe hätte ohne Verletzungssorgen gegen den Schweinfurter Roman Klose keinerlei Probleme gehabt. Im Reißen begnügte sich der AC-Heber mit einem Versuch über 90 kg und lag danach nur 3 Punkte vor seinem Konkurrenten. Im Stoßen konnte er immerhin 125 kg auflegen lassen, musste aber dem Schweinfurter mit 0,9 Punkten den Vorrang überlassen. Insgesamt entschied Alexej Wiebe die Paarung aber knapp mit 221,71 : 218,89 für sich. Arthur Enns hatte bereits im Dezember beim Bezirksturnier in Schweinfurt eine gute Vorstellung abgeliefert, die er gegen Philipp Lendner nochmals steigern konnte. Lendner hatte gegen den leichteren Bayreuther in beiden Disziplinen keine Chance. Enns verbesserte seine Bestleistung im Reißen auf 87 kg, während der Schweinfurter an 85 kg scheiterte. Mit 114,16 : 98,51 Punkten legte der Bayreuther gut vor und ließ auch im Stoßen mit der neuen Bestleistung von116 kg nicht mit sich handeln. Mit 152,22 : 123,14 Punkten entschied er auch die zweite Disziplin deutlich für sich. Der Endstand von 266,38 : 221,65 brachte die AC-Staffel endgültig in Führung. Anton Engelbrecht auf Bayreuther Seite und Rainer Klement auf Schweinfurter Seite sicherten jeweils die Mannschaftsleistung ab. Für Engelbrecht lief es zwar nicht optimal, doch mit 75 kg im Reißen und 105 kg im Stoßen konnte er ganz zufrieden sein. Das Duell ging mit 202,68 : 179,03 an Bayreuth. Dass der Einsatz des fünften Hebers zur Absicherung des Mannschaftsergebnisses wichtig ist, zeigte sich bei Martin Nützel. Der Bayreuther ließ im Reißen gegen Manuel Holzheimer keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Während Holzheimer mit 85 kg abschloss, begann Nützel erst bei 95 kg. Die folgenden 100 kg stellten ihn ebenfalls vor keine Probleme. Auch 105 kg hatte der AC-Heber bereits über dem Kopf, als er sich beim Stabilisieren der Hantel am Ellbogen verletzte, so dass er zum Stoßen nicht mehr antreten konnte. Mit 111,26 : 95,32 hatte Martin Nützel die Teildisziplin für sich entschieden. Im Stoßen kam dann die Leistung von Anton Engelbrecht zum Zug, der die 105 kg bewältigte, während der 1 kg schwerere Unterfranke sich mit 95 kg begnügen musste. 118,23 : 106,53 lautete hier das Ergebnis für den Bayreuther. Die drei Siegpunkte für die AC-Staffel setzten sich aus dem Gewinn der Disziplin Reißen mit 415,87 : 393,89 Punkten sowie der Disziplin Stoßen mit 530,33 : 507,45 Punkten und dem Gewinn der Gesamtwertung mit 946,20 : 901,34 Punkten zusammen. Bester Heber der Begegnung war Arthur Enns mit 266 Punkten vor Ulrike Zehner, die aus 258 Punkte kam.


01.02.2014 AC-Heber gewinnen mit neuer Bestleistung in Schweinfurt


Schweinfurt war für die Bayreuther Gewichtheber einmal mehr ein gutes Pflaster. Nachdem die Frankenligamannschaft zweimal gegen die Unterfranken gewonnen hatten zogen auch die Mastersheber in der Bayernliga nach. Mit 1230 Punkten verbesserten sie zudem ihren Vereinsrekord. Dabei hätte der Erfolg noch höher ausfallen können, wäre Mannschaftsführer A. Engelbrecht nicht ein Rechenfehler unterlaufen.


Leidtragende war Viola Lauber, die neben einem Vorbereitungskampf für den Saisonhöhepunkt in der Frankenliga in zwei Wochen gegen Röthenbach, neue bayerische Rekorde aufstellen sollte. Die AC-Heberin glänzte mit fünf gültigen Versuchen – lediglich ein Versuch im Reißen schlug fehl. Mit 41 kg (128,98 P.) im Reißen, 61 kg (191,90 P.) im Stoßen und 102 kg (320,89 P.) im Zweikampf stellte sie neue Landesrekorde in der AK 4/- 53 kg auf. Soweit verlief alles nach Plan. Doch Engelbrecht hatte im Hinblick auf die Mannschaftsaufstellung bei der Hochrechnung der möglichen Leistungen aller bei Viola Lauber die geänderten Frauenbestimmungen nicht berücksichtigt. So hätte ein Splitt im Stoßen Sinn gemacht, was ca. 30 Punkte mehr für das Gesamtergebnis bedeutet hätte.

Die Gastgeber stellten sich gegenüber der letzten Saison wesentlich verbessert vor und so gab es zwischen Alexander Wiebe und U. Zehner sowie Walter Nützel und W. Balling Auseinandersetzungen auf Augenhöhe.

Walter Nützel vermochte im Reißen nach 70 kg und 74 kg die abschließenden 76 kg nicht über dem Kopf zu fixieren, so der Schweinfurter Balling mit 75 kg leistungsmäßig vorbeizog. Die Punktewertung ging allerdings mit 129,76 : 129,13 ganz knapp an den Bayreuther. Im Stoßen drehte Balling den Spieß um. Nützel scheiterte nach 90 kg im dritten Versuch an 94 kg, während Balling mit 92 kg erfolgreich war. Mit 158,40 : 157,82 Punkten behielt der Gastgeber die Oberhand. Die Gesamtabrechnung ging mit 287,57 : 287,52 Punkten hauchdünn an Bayreuth.

Alexander Wiebe hatte einen guten Tag erwischt und trumpfte mit sechs gültigen Hebungen auf. Im Reißen steigerte er sich auf 90 kg und im Stoßen auf 112 kg. Diese Leistungen waren auch nötig, denn Zehner punktete gut mit fünf gültigen Versuchen. Das Reißergebnis ging mit 128,93 : 128,85 P. ganz knapp an die Gastgeber, während der AC-Heber im Stoßen mit 160,35 : 159,11 Punkten die Nase vorne hatte. Mit 289,20 : 288,05 Punkten wuchs der Bayreuther Vorsprung nur unwesentlich.

Jürgen Wunderlich und Anton Engelbrecht sollten gegen Uwe Dalibor und Thomas Walz den errechneten Sieg sicherstellen. Wunderlich musste im Reißen nach 65 kg den dritten Versuch mit 68 kg vorzeitig beenden, hatte aber mit 139,16 die bislang beste Wertung erhalten. Fast 30 kg schwerere und 16 Jahre jüngere Dalibor kam mit seinen 95 kg lediglich auf 131,30 Punkte. Im Stoßen war der AC-Heber mit drei gültigen Versuchen und 88 kg vom Schweinfurter nicht mehr zu halten: Mit 188,40 : 152,04 verschaffte er der Mannschaft einen guten Vorsprung. 327,56 : 283,34 Punkte wurden protokolliert.

Mit Anton Engelbrecht und Thomas Walz trafen die beiden Abteilungsleiter aufeinander. Engelbrecht hatte im Reißen drei gültige Versuche abgeliefert und erhielt für die 80 kg 138,95 Punkte. Auch Walz blieb fehlerfrei und steuerte mit seinen 85 kg 131,34 Punkte zum Schweinfurter Mannschaftsergebnis bei. Im Stoßen ließ der AC-Heber mit 108 kg und 187,59 Punkten nichts mehr anbrennen, auch wenn Walz als der beste Schweinfurter auf 177,69 Punkte kam. 326,54 : 309,03 Punkte machten den Bayreuther Sieg perfekt.

Die Disziplinwertungen gingen alle an Gäste. Das Reißen gewannen die Bayreuther mit 536,73 : 520,70 Punkten, das Stoßen mit 694,15 : 647,43 Punkten, sodass am Ende der neue Vereinsrekord mit 1230,88 Punkten stand. Die Gastgeber kamen mit 1167,94 Punkten ebenfalls auf eine neue Bestmarke.

Mit Team Schwaben trat erstmals eine Wettkampfgemeinschaft aus drei Vereinen (Burgau, Augsburg, Höchstädt) in der Bayernliga an. Sie schaffte auf Anhieb Platz 2.

Tabellenstand:

1. TSV Ingolstadt 1.312,85 P.

2. Team Schwaben 1.231,07 P.

3. 1. AC Bayreuth 1.230,88 P.

4. AC 82 Schweinfurt 1.167,94 P.

5. ASV Neu-Ulm 875,48 P. 15.02.2014

AC-Heber gewinnen mit Saisonbestleistung gegen Frankenligameister

Einen ganz engen Kampf gab es am letzten Wettkampftag in der Frankenliga zwischen dem gastgebenden 1. AC Bayreuth und dem Tabellenführer aus Röthenbach. Trotz des 2:1 Sieges gelang es aber den Bayreuthern nicht, den letztjährigen Meister von der Tabellenspitze zu verdrängen. Mit neuer Saisonbestleistung beendete die AC-Staffel die Ligasaison auf Platz 2. Margitta Grötsch war nicht ganz fit in den Wettkampf gestartet, konnte auch nur zwei Versuche im Reißen absolvieren und stieg danach aus dem Wettkampf aus. So war es gut, dass sich Anton Engelbrecht zur Absicherung eines Ausfalls das Trikot angezogen hatte. Grötsch holte mit ihren 39 kg und 94,12 Punkten gegenüber Ingo Merkel 1,14 Punkte an Vorsprung heraus. Viola Lauber hatte es mit Ulrich Rabenstein zu tun. Die keine 50 kg schwere AC-Heberin leistete sich keinen Fehlversuch und schloss mit der neuen bayerischen Bestleistung von 43 kg das Reißen ab. Der Röthenbacher schwächelte allerdings in seinem letzten Versuch und so baute Lauber mit 110,69 : 108,41 Punkten der Vorsprung weiter aus. Michael Zschoche hatte gegen Kevin Ansorg einen schweren Stand, zumal er im zweiten Versuch an 96 kg scheiterte. Doch der Bayreuther vertraute auf seine Stärke und bewältigte im dritten Versuch noch die 100 kg. Mit 112,05 : 112,40 holte Ansorg den Rückstand nicht nennenswert auf. Alexej Wiebe hatte weiterhin mit Schulterproblemen zu kämpfen, die den Abruf seiner vollen Stärke im Reißen behinderten. So konnte er sich lediglich an Trainingsgewichten versuchen. Er steigerte von 100 kg über 110 kg bis auf 120 kg und erhielt dafür 123,32 Punkte. Sein Gegner war ursprünglich Manuel Tran. Doch der Röthenbacher scheiterte dreimal an seinem Einstiegsgewicht von 125 kg. Dafür wuchs aber Jürgen Walker mit 111 kg über sich hinaus und steuerte 129,08 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei, so dass sich im Zwischenergebnis nach dem Reißen die Mittelfranken mit 442,87 Punkten knapp vor den Gastgebern, die auf 440,18 Punkte kamen, behaupteten. Im Stoßen konnte Manuel Tran, der im Reißen durch Ingo Merkel abgesichert wurde, wieder voll angreifen. Doch zunächst musste Anton Engelbrecht, der für Margitta Grötsch auflief acht Punkte gegen den 33 Jahre jüngeren Adil Günal abgeben. Engelbrecht schaffte lediglich einen gültigen Versuch über 105 kg. 118,43 : 126,15 Punkte verbesserten zunächst das Röthenbacher Resultat. Viola Lauber brachte gegen U. Rabenstein die AC-Staffel in Führung. Drei gültige Versuche und ein neuer bayerischer Rekord mit 62 kg (AK 4/- 53 kg) ergaben 159,61 Punkte. 22 Zähler mehr als der Röthenbacher (137,75 P.) erreichte. Mit dem Zweikampfresultat von 105 kg brachte sie auch gleichzeitig noch Rekord Nummer 3 unter Dach und Fach. Michael Zschoche kassierte mit seinen 140 kg und 156,87 Punkten auch noch Jürgen Walker, der erneut über sich hinauswuchs und mit 130 kg 151,18 Punkte beisteuerte. Der Bayreuther Vorsprung schmolz wieder etwas, nachdem Kevin Ansorg Adil Günal aus der Mannschaftswertung mit 136,83 Punkten verdrängte und 10 Punkte gut machte. Vor der abschließenden Paarung, Alexej Wiebe gegen Manuel Tran, lautete der Zwischenstand 875,09 : 868,63 für Bayreuth. Während Wiebe vorsichtig mit 140 kg begann, brachte Tran 146 kg zur Hochstrecke. Damit gingen die Gäste 1031,63 P. in Führung, während der 1. AC Bayreuth mit 1018,97 P. zurückfiel. Im zweiten Versuch lagen beide mit 155 kg bzw. 156 kg auf Augenhöhe. Der Vorsprung der Röthenbacher schmolz ab, dennoch hatten sie mit 1042,8 P. die Nase vorne – acht Punkte zurück die AC-Staffel. Für den letzten Versuch wägte der Röthenbacher Mannschaftsführer ab, was M. Tran noch zu leisten imstande wäre und ließ 160 kg (178,64 P.) auflegen. Tran schaffte die Last mit letzter Kraft und setzte so Alexej Wiebe unter Druck, denn der Vorsprung der Röthenbacher war vor seinem Versuch auf 13 Punkte angewachsen. Wiebe erhöhte seinen Abschlussversuch kurzerhand auf 170 kg (174,71 P.), bewältigte auch dieses Gewicht einwandfrei und stellte so den Endstand her. Die Bayreuther gewannen mit 609,62 : 604,40 Punkten die Disziplin Stoßen und bügelten im Endergebnis damit auch das Negativergebnis des Reißens aus. Mit 1049,80 : 1047,27 Punkten gewannen sie insgesamt die Begegnung. Der TSV Röthenbach sicherte sich mit der knappen Niederlage die Meisterschaft. Beste Heber an diesem Abend waren Alexej Wiebe (298,03 P.), Jürgen Walker (280,26), Viola Lauber (270,30) und Michael Zschoche (268,92).

01.03.2014 AC-Heber holen mit neuer Bestleistung Vizemeisterschaft

Zwar war am Wochenende der Meister aus Ingolstadt zu Gast im Sportzentrum, doch die Zielrichtung der Bayreuther Leistungen war hauptsächlich in Richtung Team Schwaben, das in der Tabelle 0,2 Punkte vor der AC-Staffel lag, ausgerichtet. Die Bayreuther steigerten sich nochmals und konnten gegenüber dem TSV Ingolstadt-Nord einen Achtungserfolg im Stoßen erringen. Am Ende reichten die Anstrengungen aus, Team Schwaben noch von Platz 2 zu verdrängen. Mit Jürgen Wunderlich fehlte leider ein Leistungsträger der AC-Mastersmannschaft, so dass ein Sieg gegen den alten und neuen Meister schon auf der Waage in weite Ferne rückte. Doch mit Blick auf die noch mögliche Vizemeisterschaft gaben alle ihr Bestes. Viola Lauber war nach den Vorbereitungskämpfen sehr gut eingestellt und zeigte keinen Fehlversuch in beiden Disziplinen. Lohn ihrer Mühen waren nebenbei drei neue Landesrekorde in der AK 4/- 53 kg. Im Reißen bewältigte sie 44 kg und im Stoßen 63 kg. Zusammen mit der Zweikampfleistung von 107 kg kann sie zuversichtlich für die deutsche Meisterschaft planen, denn die deutschen Rekorde im Stoßen liegen bei 52 kg und im Zweikampf bei 99 kg. Sie war gleichzeitig beste Bayreuther Heberin und erhielt für ihre Leistungen 342,38 Punkte. Auf Ingolstädter Seite legte der beste Gastheber, Adolf Höschele, mit seinen Leistungen, 80 kg Reißen und 90 kg Stoßen, den Grundstein für den Erfolg der Oberbayern. Er steuerte 386,83 Punkte fürs Mannschaftsergebnis bei. Walter Nützel und der Ingolstädter Gerhard Ossiander bewegten sich auf Augenhöhe. Während Nützel im Reißen durch einen ungültigen letzten Versuch über 75 kg mit 128,15 P. gegenüber dem fehlerfrei hebenden Ossiander mit 134,91 P. das Nachsehen hatte, so konnte er das Stoßen umdrehen. Hier blieb der Bayreuther ohne Fehlversuch und erkämpfte sich mit gestoßenen 92 kg 161,5 Punkte. Der Ingolstädter kam in dieser Disziplin auf 155,22 Punkte. Alexander Wiebe konnte gegen Rudolf Riegler wieder viel an verlorenem Bayreuther Boden gut machen. Wiebe musste zwar zwei Fehlversuche hinnehmen, doch mit 87 kg im Reißen und 109 kg im Stoßen konnte er zufrieden sein. Unterm Strich sprangen für den AC-Heber 279 Punkte heraus, während Riegler sich mit 246,08 Zählern begnügen musste. Anton Engelbrecht, zweitbester Bayreuther, konnte gegen den zweitbesten Ingolstädter Heber, Dr. Leopold Dirsch, allerdings keine weitere Ergebniskorrektur bewirken. Mit der Steigerung im Reißen von 79 kg auf 81 kg wurde der Bayreuther nicht glücklich. Doch auch Dr. Dirsch schaffte seinen Sprung von 79 kg auf 82 kg nicht. 137,33 P. : 168,57 P. lautete der Zwischenstand nach dem Reißen für den leichteren Ingolstädter. Im Stoßen gingen beide ebenfalls an ihre Grenzen und bekamen vom sehr streng wertenden Kampfrichter je einen ungültigen Versuch eingetragen. Dr. Dirsch kam bis auf 95 kg und Engelbrecht schaffte 108 kg. Dennoch fielen mit 187,75 P. : 202,72 P. weitere Zähler an die Oberbayern. Insgesamt ging das Duell mit 325,08 : 371,29 an Dr. Dirsch. Die Ergebnisanzeige wies nach dem Reißen mit 530,11 P. : 592,37 P. einen für die Ingolstädter beruhigenden Vorsprung aus, wussten sie doch, dass die AC-Staffel im Stoßen eine Macht ist. Und so konnte die zweite Teildisziplin mit 706 P. : 701,96 P. von den AC-Hebern gewonnen werden. Mit dem Gesamtergebnis von 1294,33 Punkten war der TSV Ingolstadt an diesem Wettkampftag nicht zu schlagen. Der 1. AC Bayreuth verbesserte seinen Vereinsrekord auf 1236,11 Punkte und blickte gespannt nach Neu-Ulm, wie das Team Schwaben abschneiden würde. Die Wettkampfgemeinschaft aus Höchstädt, Augsburg und Burgau gewann zwar den dortigen Wettkampf mit 1224,07 P. vor dem AC Schweinfurt (1136,15 P.) und Neu-Ulm (1083,52 P.), doch sie verschlechterten sich gegenüber dem ersten Wettkampf um 7 Punkte, während der 1. AC Bayreuth sich um 5 Punkte steigerte. So verteidigte die AC-Mannschaft ihren Vizetitel aus dem letzten Jahr erfolgreich. 29.03.2014 AC-Heber mit Bestleistung zum Pokalgewinn - Mastersheber gewinnen bayerische Mannschaftsmeisterschaft sowie drei Einzeltitel und eine Bronzemedaille

Der Besuch der bayerischen Meisterschaften der Gewichtheber in Schweinfurt lohnte sich für die AC-Staffel rundum. Neben drei Meistertiteln und einem dritten Platz sicherten sie sich nach dem 2. Platz in der Bayernliga den Titel im Mannschaftspokal mit der neuen Bestleistung von 1298,8 Punkten. Viola Lauber (AK 4/- 53 kg) marschiert in ihrer Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft von Bestleistung zu Bestleistung. Zwar musste sie im Reißen mit 46 kg einen ungültigen Versuch einstecken, dafür stellte sie mit 64 kg im Stoßen einen neuen bayerischen Rekord auf und liegt damit nur noch 2 kg unter ihrem Europarekord von 66 kg, den sie vor 4 Jahren in der AK 3 aufgestellt hat. Lauber war gleichzeitig mit Abstand beste Heberin der Frauenkonkurrenz und sicherte sich Gold. Alexander Wiebe (AK 4/- 105 kg) hatte beruflich bedingt, die Vorbereitung nicht so intensiv betreiben können. Im Reißen merkte man das noch nicht, denn in seinem letzten Versuch über 91 kg griff er den Bezirksrekord, gehalten vom Vereinskameraden Engelbrecht an. Wiebe scheiterte aber denkbar knapp an dieser Last. Im Stoßen musste er dem fehlenden Training Tribut zollen. 106 kg waren diesmal das Maximum. Mit einer Zweikampfleistung von 191 kg holte er sich allerdings unangefochten den Meistertitel. Walter Nützel (AK 5/- 84 kg) beteiligte sich mit dem Ziel der Mannschaftsmeisterschaft nach langer Abstinenz wieder an einer bayerischen Meisterschaft. Gleich drei neue Bezirksrekorde steuerte er bei. Im Reißen bewältigte er 74 kg und lag zwischenzeitlich sogar auf dem Silberrang mit 4 kg Vorsprung. Doch im Stoßen schlug der Versuch über 93 kg fehl, so dass nur 91 kg zur Wertung kamen. Dies nutzte der Waldkirchner Ingo Pfeil um noch an dem AC-Heber vorbeizuziehen. So musste sich Walter Nützel mit Bronze begnügen. Anton Engelbrecht (AK 6/- 105 kg) verteidigte seinen Titel gegen Ludwig Vogl (TSV Burgau) erfolgreich. Wenn auch im Reißen nicht alles programmgemäß verlief – 81 kg wollten zum wiederholten Mal nicht gelingen, so sicherte er sich doch mit 78 kg einen beruhigenden Vorsprung fürs Stoßen. In der zweiten Disziplin zeigte der AC-Heber eine fehlerfreie Serie, die er mit der neuen Bezirksbestleistung von 110 kg in seiner Alters- und Gewichtsklasse abschloss. Im Teamwettbewerb sollte es diesmal besser laufen als die Jahre zuvor, denn alle Heber waren fit und brachten zum Teil mehr als die geplanten Leistungen. Am Ende der Veranstaltung stand mit dem 1. AC Bayreuth der Pokalsieger fest, der mit über 100 Punkten Vorsprung gegenüber dem zweitplazierten AC 82 Schweinfurt durchs Ziel ging. In drei Wochen treten mit Lauber, Wiebe und Engelbrecht drei Heber bei der deutschen Masters-Meisterschaft in Ohrdruf an. 27.04.2014 Viola Lauber und Anton Engelbrecht gewinnen bei DM Gold und Silber Viola Lauber mit neuem deutschen Rekord zum Titelgewinn

Von dem zu den deutschen Gewichthebermeisterschaften gemeldeten Trio des 1. AC Bayreuth ist letztlich ein Duo übrig geblieben. Mit Viola Lauber und Anton Engelbrecht stellten sich im thüringischen Ohrdruf zwei bayerische Meister der Konkurrenz. Viola Lauber kehrte mit Gold und Anton Engelbrecht mit Silber zurück. Viola Lauber (AK 4/- 53 kg) hatte bereits auf der bayerischen Meisterschaft neue Zweikampfmaßstäbe gesetzt und wollte nun auch im Stoßen den deutschen Rekord von Monika Pipke (AC Weinheim) übertreffen. Im Reißen zeigte die Bayreutherin mit drei gültigen Versuchen bis 44 kg eine souveräne Leistung. Im Stoßen stellte die alte Rekordmarke der Weinheimerin, die bei 52 kg lag, kein Problem dar. Pipke selbst schaffte an diesem Tag lediglich 48 kg. Viola Lauber stieg bei 56 kg in den Wettkampf ein und legte mit 60 kg nochmals kräftig nach, ehe ein technischer Mangel die 62 kg ungültig werden ließ. Ohne Probleme holte sich Lauber die deutsche Meisterschaft und wurde obendrein noch überlegene Gesamtsiegerin ihrer Altersklasse mit 204 Punkten vor Sabina Eschemann (MTV Peine/187 Punkte) und Monika Pipke (AC Weinheim/186 Punkte). Damit hält Viola Lauber im Stoßen sowie im Zweikampf den deutschen Rekord in ihrer Klasse. In der Klasse von Titelverteidiger Anton Engelbrecht (AK 6/- 105 kg) hatte sich Richard Hermann (Eintracht Baunatal) rechtzeitig in Form gebracht, um den Titel von Bayern nach Hessen zurück zu holen. Im Reißen konnte keiner seiner Kontrahenten mithalten, so dass Ludwig Vogl (TSV Burgau), Willi Rötte (AC Goliath Mengede) und Anton Engelbrecht vorerst Richtung Silber blickten. Rötte und Engelbrecht kamen mit ihren letzten Versuchen auf 78 kg, während Vogl keinen gültigen Versuch vorweisen konnte. Damit führte nach der ersten Disziplin Hermann deutlich mit 90 kg vor Rötte und dem AC-Heber. Im Stoßen wollte der Bayreuther wie immer mit 105 kg beginnen, doch beim letzten Aufwärmversuch über 100 kg machte sich eine alte Schulterverletzung bemerkbar, so dass er seinen Anfangsversuch sicherheitshalber ummeldete und mit 100 kg in den Wettkampf einstieg. Die Steigerung auf 105 kg konnte er zwar zweimal problemlos umsetzen, aber nicht gültig über Kopf bringen. Rötte, der mit 95 kg begonnen hatte, wollte seinen zweiten Platz behalten und musste dazu nur die Versuche des Bayreuthers mitgehen. Doch die Rechnung ging für den Dortmunder nicht auf. Er schaffte keinen weiteren gültigen Versuch. Richard Hermann brachte mit 105 kg und einer Zweikampfleistung von 195 kg die deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach; Anton Engelbrecht konnte sich mit 178 kg auf den Silberrang vorschieben und Willi Rötte auf Platz 3 zurückdrängen.

17.05.2014 AC-Senioren bei Bayrischer erfolgreich Das Trio des 1. AC Bayreuth, das sich am letzten Wochenende um bayerische Meisterehren in Randersacker bemühte konnte mit dem Abschneiden zufrieden sein. Ein vierter Platz sowie eine Silber- und eine Goldmedaille waren der Lohn der Mühe. Karin Engelbrecht (AK 2/- 52 kg) hatte nach fast zweijähriger Wettkampfpause nichts verlernt. Sie startete im RAW-Modus, das heißt ohne unterstützendes Equipment. Die AC-Heberin zeigte drei saubere Versuche, die durchgängig mit 3:0 Kampfrichterstimmen bewertet wurde. Am Ende ihrer Versuchsreihe standen 72,5 kg im Protokoll – eine Leistung, die auf der deutschen RAW-Meisterschaft neuen deutschen Rekord bedeutet hätten. Es war ihr insgesamt dreizehnter bayerischer Meistertitel. Rudolf Rupprecht (AK 2/-83 kg) stand im Kampf mit Johann Goldstein (KSC Attila Dachau) diesmal auf verlorenem Posten. Zwar brachte der AC-Heber alle Versuche durch, doch letztlich kam er über 127,5 kg nicht hinaus. Goldstein, der letztes Jahr 130 kg bewältigte, fing diesmal mit 130 kg an und steigerte sich für Platz drei auf 140 kg. Für Rupprecht gab es nach Silber im letzten Jahr diesmal nur Platz vier. Salih Meryem (AK 2/- 74 kg) hatte durchaus Chancen auf den Titel, denn Johann Dengler (SC Oberölsbach), Hans Graßmann (AC Amberg) und er lagen alle leistungsmäßig auf Augenhöhe. Meryem führte bei 110 kg sogar zwischenzeitlich auf Grund seines geringen Körpergewichts das Klassement an. Graßmann erhöhte dann erfolgreich auf 115 kg, die auch Meryem auflegen ließ. Knapp scheiterte der Bayreuther an der Last – der rechte Arm war letztlich nicht ganz durchgedrückt. Nachdem auch Dengler sich nicht weiter zu steigern vermochte, musste sich Meryem mit Platz zwei begnügen. Karin Engelbrecht startete beim 6. Ebenhofener RAW-CupZwei Wochen nach der Bayerischen zeigte die AC-Heberin (AK 2/- 52 kg) weiter ansteigende Form. Zwar drückte sie auf der Bayerischen Meisterschaft ebenfalls 72,5 kg, doch bei dem zwei Wochen später stattfindenden Wettkampf im Allgäu wären eventuell auch schon 75 kg zu bewältigen gewesen. Doch Fernziel sind die im September stattfindenden 1. Deutschen Meisterschaften im RAW-Bankdrücken Bis dahin sollte das eine oder andere Kilo noch machbar sein.

09.08.2014 Arthur Enns qualifiziert sich für Bayerische


Es war nicht nur eine Umstellung hinsichtlich des Körpergewichts sondern auch in Bezug auf die äußeren Umstände. Das Walter-Engel-Turnier beim ASV Ladenburg fand bei viel Sonne und Mittagszeit unter freiem Himmel statt, was nicht jedem Heber auf Anhieb entgegen kam. Arthur Enns hat das im Hinblick auf die Qualifikation für die bayerische Meisterschaft auch zu spüren bekommen.

Die Veränderung seiner Gewichtsklasse von ehemals - 77 kg auf jetzt – 69 kg hat Arthur Enns mit einer Punktlandung hinbekommen. Nach dem Abwiegen musste er sich allerdings mit den Witterungsbedingungen anfreunden, was nicht so hundertprozentig gelang. Im Reißen hatte er einen starken Auftakt, denn er stieg gleich mit 90 kg in den Wettkampf ein, 2 kg über seiner bisherigen Wettkampfbestleistung. Die Steigerung auf 95 kg sah nach diesem Versuch eigentlich als reine Formsache aus, doch zweimal vermochte er das Gewicht nicht über dem Kopf zu fixieren, so dass er die Hantel vorzeitig abwerfen musste.

Im Stoßen zeigte sich ein ähnliches Bild. 115 kg im ersten Versuch stellten ihn vor keinerlei Probleme, so dass eine Steigerung um gleich acht Kilo, statt um 5 Kilo, handhabbar sein sollte. Im Training hatte er die geforderten 123 kg schon mehrfach bewältigt. Enns zog die Last auch leicht in die Hocke, doch beim Aufstehen konnte er sie nicht auf der Brust halten und musste sie fallen lassen. Eine Wiederholung des Versuchs strebte er nicht an, denn mit 205 kg in der Zweikampfwertung hatte er die Qualifikationsnorm von 170 kg klar übertroffen. Er steigerte deshalb auf sein gesetztes Ziel von 130 kg, scheiterte da aber bereits beim Umsetzen.

Mit seinen Leistungen hat er die Klasse bis 69 kg klar gewonnen und sich für die bayerische Meisterschaft Ende September in Waldkirchen empfohlen. Im Stoßen und im Zweikampf verbesserte er die Bezirksrekorde um jeweils 5 kg.


21.09.2014 Zwei DM-Titel nach Bayreuth geholt

Einen hundertprozentigen Erfolg konnten am vergangenen Wochenende die beiden AC-Spezialisten, Karin Engelbrecht und Rudolf Rupprecht, verbuchen. Bei den 1. Deutschen Meisterschaften im RAW-Bankdrücken trugen sie sich in die Siegerrolle ein. Beim RAW-Wettbewerb ist der Heber seiner speziellen Ausstattung, dem Bankdrück-Shirt, beraubt. Er drückt stattdessen mit einem handelsüblichen T-Shirt, was etliche Kilo an Leistungseinbußen nach sich zieht. Karin Engelbrecht (AK 2/- 52 kg) hatte sich auf diese ersten deutschen Meisterschaften gewissenhaft vorbereitet und zwei Vorbereitungskämpfe erfolgreich bestritten. Im Training lief es gut und so konnte sie zuversichtlich mit 70 kg den Wettkampf aufnehmen. Die Steigerung auf 75 kg bedeutete neuen deutschen Rekord und stellte sie ebenfalls vor kein Problem. Dies hatte gleichzeitig den Sprung auf Platz eins in der Frauengesamtwertung zur Folge, die auch von anderen Heberinnen gewonnen werden wollte. Insbesondere Monika Schnölzer (FC Ebenhofen) und Silvia Stütz (KSV Langen) machten sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg. Beide Athletinnen gingen in ihrem letzten Versuch auf Angriff über und mussten auf Grund ihres Körpergewichtes dazu 90 kg auflegen lassen, an denen sie allerdings scheiterten. Karin Engelbrecht, mit 51 kg wesentlich leichter, blieb dagegen mit der Steigerung des neuen deutschen Rekords in ihrer Gewichtsklasse auf 77,5 kg erfolgreich und sicherte sich nicht nur den 13. Einzeltitel, sondern mit 98,1 Punkten auch die Gesamtwertung vor Silvia Stütz (90,2 P.) und Monika Schnölzer (89,7 P.). Rudolf Rupprecht (AK 2/-83 kg) sah sich dem haushohen Favoriten, Arthur Hirner vom KSC II Amberg und Uwe Reinhardt (KSF Stöckigt) gegenüber. Beide waren zwar mit hohen Leistungen vorgemeldet, doch diese Ergebnisse waren keine RAW-Leistungen. Beim 1. Versuch über 120 kg befanden sich Rupprecht und Reinhardt auf Augenhöhe – nur dass der AC-Heber auf Grund des geringeren Körpergewichts die Nase vorne hatte. Beide steigerten einträchtig und erfolgreich auf 125 kg, während Hirner für seinen Einstieg 140 kg gewählt hatte. Im Poker um die Silbermedaille erhöhte Rupprecht auf 127,5 kg und zwang so den schwereren Reinhardt auf 130 kg. Damit musste auch der AC-Heber, wollte er seinen Gewichtsvorteil erhalten, auf 130 kg erhöhen. Für den Bayreuther gab es damit kein Problem, doch Reinhardt schaffte die Last nicht auf die gestreckten Arme. Damit hatte Rupprecht bereits Silber sicher. Für Arthur Hirner dagegen ging es steil bergab: dreimal scheiterte er an seinem Anfangsgewicht und schied aus dem Wettbewerb aus. Für Rudolf Rupprecht bedeutete es den ersten deutschen Meistertitel.

27.09.2014 Arthur Enns gewinnt bayerische Meisterschaft

Was vor zwei Wochen beim Vorbereitungskampf in Landshut glückte konnte er auch auf der bayerischen Meisterschaft am letzten Wochenende in Waldkirchen wiederholen. Arthur Enns vom 1. AC Bayreuth gewann in der Klasse bis 69 kg Körpergewicht den Landestitel. Nach dem beeindruckenden Auftritt in Landshut „verlor“ der AC-Heber seinen hartnäckigsten Widersacher, Stefan Weindich. Der Landshuter wollte sich nicht nochmals schlagen lassen und hatte in die Klasse bis 62 kg abtrainiert. Enns hatte es deshalb nur mit Sebastian Giglberger zu tun, nachdem auch der Schwandorfer Stefan Gradl es vorzog, in der Klasse – 62 kg zu starten. Im Reißen musste Sebastian Giglberger nach erreichten 83 kg seinen Bayreuther Konkurrenten ziehen lassen. Der AC-Heber stieg erstmals bei 90 kg in den Wettkampf ein und scheiterte prompt an der Last. Doch im 2. Versuch zog er einwandfrei über den Kopf und bewältigte im 3. Versuch mit 95 kg auch noch einen neuen Bezirksrekord. Die 95 kg waren auch das Gewicht, das Giglberger im Stoßen zur Hochstrecke brachte und danach auf weitere Versuche verzichtete. Enns stieg erst bei 115 kg in den Wettkampf ein und hatte damit bereits den Meistertitel mit großem Vorsprung in der Tasche. Die Steigerung auf 120 kg wollte nicht glücken. Dennoch behielt er sein Fernziel vor Augen: die Qualifikationsnorm für die deutsche Meisterschaft. Dazu benötigte er 125 kg um auf die Gesamtlast von 220 kg zu kommen. Doch dieses Gewicht war dann doch zu schwer, so dass er sich mit Bezirksrekord Nummer 2, 210 kg im Zweikampf, begnügen musste.


15.11.2014 Verlustpunktfreier Auftaktsieg in der Frankenliga gegen den ASC Nürnberg-Süd

Zum Auftakt der Frankenligasaison 2014/2015 empfing der 1. AC Bayreuth die neuformierte Mannschaft des 1. ASC Nürnberg-Süd. Die Mittelfranken, die sich seit fast 15 Jahren nicht mehr an Mannschaftskämpfen beteiligten, traten mit einer Mannschaft an, die sich zum Teil aus gut bekannten Altenberger Hebern und zum anderen Teil aus starken Cross-Fit‘lern zusammensetzte. Mit 3:0 Punkten behielten die Gastgeber die Oberhand.

Zwar sieht das Ergebnis eindeutig aus, doch so einfach gab sich der ASC Nürnberg nicht geschlagen. Die Einzelergebnisse fielen knapper aus als gedacht, da mit Alexej Wiebe auf Bayreuther Seite der beste Heber nicht antreten konnte. Hinzu kam, dass Remy Trinh nicht rechtzeitig vom Verband die Freigabe bekam und deshalb außer Konkurrenz antreten musste.

Als Notnagel ging Walter Nützel an die Hantel. Der bewährte Mastersheber trat aus dem Stand heraus an, denn die Saison für die Masters beginnt erst im Januar. Im Reißen hatte er mit 70 kg gut vorgelegt. Der Nürnberger Sebisteri gelangte ebenfalls bis 70 kg, war aber etwas leichter, so dass die Gäste mit 84,88 : 84,15 P. einen leichten Vorsprung hatten.Den holte Viola Lauber mit ihren 42 kg und 106,65 Punkten aber wieder auf, denn der Nürnberger O. Schroll erhielt für seine 91 kg nur 105,67 Punkte.

Nach dem ersten Paar stand es lediglich 190,80 : 190,55 Punkte für die Gastgeber.

Remy Trinh zeigte in seinem ersten Wettkampf eine starke Leistung. Mit sauberer Technik und guten Nerven gelangte er im Reißen bis 70 kg (90,15 Punkte) und im Stoßen war erst bei 95 kg Endstation (122,34 P.). Seine 212,49 Punkte hätten gut ins Bayreuther Mannschaftsergebnis gepasst; am Sonntag lag dann die Freigabe vor.

Im zweiten Paarkreuz legte der Nürnberger Erich Hubert mit 91 kg und 113,31 P. gut vor, doch der frisch gebackene bayrische Meister Arthur Enns konterte souverän mit 95 kg und erhielt dafür 123,54 Punkte.

Michael Zschoche rückte abschließend mit 98 kg das Ergebnis für die Bayreuther wieder zurecht, denn die Gäste hatten zwischenzeitlich mit H.-P. Schroll wieder aufgeschlossen. Der AC-Heber behielt mit seinen 111,01 P. gegenüber Christoph Kiener und seinen 102,01 P. klar die Oberhand und damit gewann der 1. AC Bayreuth die Disziplinwertung des Reißens mit 425,35 : 416,08 P. und sicherte sich den ersten Siegpunkt.

Im Stoßen hatte Walter Nützel zwar drei gültige Versuche zu verzeichnen, doch seine 88 kg reichten gegenüber den 95 kg des Nürnberger Sebisteri nicht, um den Vorsprung auszubauen. Knapp 10 Punkte machten die Gäste wieder gut.

Viola Lauber ließ gegen O. Schroll keine Schwäche aufkommen. Drei saubere Versuche und 62 kg zum Abschluss ergaben 157,43 Punkte, während der Nürnberger lediglich 134,7 Punkte zum Mannschaftsergebnis beitragen konnte.

Mit 262,23 : 249,90 Punkten übergaben beide einen guten Vorsprung an das zweite Paarkreuz, den Erich Hubert mit 111 kg und 138,21 Punkten erstmals wieder aufholte.

Arthur Enns steigerte sich auf die neue persönliche Bestleistung von 120 kg und kam damit bis auf 5 kg an die Norm zur Teilnahme an deutschen Meisterschaften heran. 156,05 Punkte flossen ins Bayreuther Ergebnis ein.

Auf Nürnberger Seite verdrängte Hans-Peter Schroll mit seinen 120 kg seinen Mannschaftskollegen Sebisteri. Mit 134,25 Punkten erzielte er deutlich mehr, so dass der Altmeister aus Altenberg – wie schon im Reißen – in die Wertung kam.

Laut Reglement können fünf Heber antreten, wobei die jeweils vier besten Ergebnisse im Reißen und im Stoßen ins Mannschaftsergebnis einfließen. Bayreuth konnte mit dieser Möglichkeit nicht agieren, da ihr fünfter Heber außer Konkurrenz antreten musste.

Mit 12 Punkten Vorsprung ging Michael Zschoche an die Hantel. Eine fehlerfreie Serie von 130 kg über 135 kg bis 140 kg sorgten gegenüber Christoph Kiener, der 120 kg bewältigte und dafür 147, 49 P. kassierte, für weitere 11 Punkte Zugewinn. Mit 158,59 Punkten brachte der AC-Heber nicht nur das beste Einzelresultat der Veranstaltung zu Stande, sondern des gesamten Wettkampftages, knapp vor V. Lauber (157,43 P.) und P. Rieger (157,37 P./TSV Röthenbach).

Damit entschieden die AC-Heber auch das Stoßen mit 577,87 : 554,65 Punkten für sich, was den zweiten Siegpunkt ergab. Der dritte Siegpunkt ergab sich automatisch aus der Addition der beiden Einzelwertungen. Mit 1003,22 : 970,73 Punkten gewannen die Bayreuther die Begegnung doch noch sicher.

Der amtierende Meister, der TSV Röthenbach sicherte sich gegen den AC Schweinfurt ebenfalls 3:0 Punkte, so dass am 06.12., wenn der 1. AC Bayreuth bei den Mittelfranken zu Gast ist, die erste Vorentscheidung fallen wird. Tabelle: 1. TSV Röthenbach 3 : 0 1039,37 2. 1. AC Bayreuth 3 : 0 1003,22 3. ASC Nürnberg-Süd 0 : 3 970,73 4. AC 82 Schweinfurt 0 : 3 961,23


29.11.2014 Arthur Enns wird Gesamtsieger bei Frankenmeisterschaft und Bezirksturnier

Die 15. Meisterschaft der drei fränkischen Bezirke war diesmal mit dem offenen Bezirksturnier gekoppelt, so dass auch Heber aus Baden-Württemberg und Thüringen am Start waren. Die gut ausgerichtete Veranstaltung war für die AC-Heber ein voller Erfolg, wenngleich auf Grund der nur drei Starter eine Mannschaftswertung nicht zu Stande kam. Als spannender Höhepunkt der Veranstaltung kristallisierte sich die Klasse bis 77 kg heraus, in der mit Arthur Enns und Remy Trinh vom 1. AC Bayreuth insgesamt sechs Heber am Start waren. Remy Trinh bot in seinem 2. Wettkampf wieder eine gute Leistung und zeigte saubere Techniken. Ein besseres Ergebnis verbaute er sich allerdings mit seinem ersten Versuch im Reißen, als er die 65 kg zu hastig anging und sie beim Aufstehen aus der Hocke vorzeitig abwerfen musste. Danach leistete er sich keinen Fehlversuch mehr und beendete das Reißen mit 70 kg und das Stoßen mit 95 kg. Mit 165 kg im Zweikampf belegte er den 5. Platz. Arthur Enns hatte diesmal 500 Gramm „Übergewicht“ und trat ebenfalls in der Klasse – 77 kg an, was die Heber der Klasse bis 69 kg erleichtert registrierten. Nachdem Ulrich Rabenstein (TV Erlangen) und Erich Hubert (ASC Nürnberg-Süd mit 90 kg bzw. 91 kg ihre letzten Reißversuche absolviert hatten, begann der AC-Heber mit 92 kg den Wettkampf. Die neue Bestmarke von 97 kg wollte im zweiten Versuch noch nicht glücken, doch im 3. Versuch hatte er sie sicher über dem Kopf. Den beruhigenden Vorsprung für das Stoßen hätte er gar nicht gebraucht, denn U. Rabenstein stieg bei 105 kg aus dem Wettkampf aus und Erich Hubert bei 116 kg. Dafür schob sich der Nürnberger Christoph Kiener mit 121 kg noch nach vorne. Enns absolvierte mit 118 kg einen Sicherheitsversuch, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen und erhöhte im 2. Versuch auf 123 kg, was gleichzeitig neuen Bezirksrekord darstellte. Damit kam er auf die immer wieder anvisierten 220 Zweikampfkilo, die zur Teilnahme an deutschen Meisterschaften berechtigt hätten – nur dass er diesmal 500 Gramm zu schwer war. Die abschließenden 126 kg wollten nicht mehr glücken, hatte er doch mit 294,6 Punkten seine Kontrahenten klar distanziert. Auf Platz zwei kam mit einer Zweikampfleistung von 207 kg Christoph Kiener mit 261,6 Punkten vor seinem Vereinskameraden Erich Hubert, der leistungsgleich ab 100 Gramm schwerer war und nur 161,4 Punkte erzielte. Der Gewinn des Bezirksturniers war dagegen noch nicht unter Dach und Fach, denn Ettore Braunbart vom TSV Tuttlingen hatte in der Klasse bis 85 kg hohe Anfangsgewichte gemeldet. Im Vergleich nach dem Reißen lagen Enns mit 129,9 Punkten und Braunbart, der für seine 106 kg ebenfalls 129,9 Punkte erhielt gleich auf. Nach dem Stoßen hatte allerdings Arthur Enns dank der 123 kg mit 164,7 Punkten knapp die Nase vor dem Tuttlinger, der für 130 kg 159,3 Punkte errechnet bekam. Mit 289,3 Zähler belegte Braunbart Platz zwei vor seinem Vereinskollegen Markus Hopf mit 271,6 Punkten. Anton Engelbrecht


ging bei den Masters(AK6/- 105 kg) an den Start und nutzte den Wettkampf, um den derzeitigen Trainingsstand zu testen. Im Reißen klappte es mit 75 kg ganz ordentlich und auch im Stoßen konnte mit 105 kg zufrieden sein. Neben dem Gewinn des Frankentitels belegte er in der Wertung des Bezirksturniers mit 310 Punkten Platz vier hinter W. Deppner (375,6 P./ASV Würzburg), J. Walker (316,1 P./TSV Röthenbach) und U. Zehner (310,8 P./AC 82 Schweinfurt).


06.12.2014 Röthenbach machte bereits im Reißen den Sack zu

Die Vorahnung war auf Bayreuther Seite bereits nach dem Abwiegen vorhanden: ein Spaziergang gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Röthenbach wird es nicht. Die Mannschaftsaufstellung der Mittelfranken deutete an, dass alle Reißspezialisten am Start sein werden und es kein Nikolausgeschenk für die Gäste geben wird. Mit 2:1 hat der TSV Röthenbach letztlich die Begegnung gewonnen. Margitta Grötsch begann mit drei gültigen Versuchen den Wettkampf gut und steigerte sich bis auf 38 kg. Die 88,47 Punkte reichten aber nicht, um die vier Kilo leichtere Karin Braumandl vom TSV Röthenbach, die 39 Kilo bewältigte und 96,18 Punkte erzielte in Schach zu halten. Viola Lauber stand gegen Patricia Rieger ebenfalls auf verlorenem Posten. Zwar schaffte die AC-Heberin mit 39 kg ein respektables Ergebnis, doch die Röthenbacherin zog mit drei gültigen Versuchen und 70 kg am Ende deutlich an Lauber vorbei. 98,71 : 131,46 ergaben einen veritablen Vorsprung. So lautete der Zwischenstand nach dem ersten Paar 227,64 : 187,18 Punkte für die Gastgeber. Im zweiten Paar standen sich auf Bayreuther Seite Arthur Enns und Michael Zschoche und auf Röthenbacher Seite Kevin Ansorg und Jürgen Walker gegenüber. Walker brachte zwar nur seinen Anfangsversuch von 95 kg zur Hochstrecke, war aber leichter als Zschoche, der ebenfalls 95 kg bewältigte. Den letzten Versuch mit 98 kg, der den Körpergewichtsvorteil des Röthenbachers egalisiert hätte, drückte der AC-Heber zu stark nach, so dass er ungültig war. 112,75 : 108,04 Punkte vergrößerten den Vorsprung der Gastgeber weiter. An Arthur Enns lag es nun, die mittlerweile mininale Chance auf den Gesamtsieg am Leben zu erhalten. Im letzten Versuch schaffte er es, 96 kg zur Hochstrecke zu bringen. Kevin Ansorg zog 98 kg über Kopf, war aber 16 kg schwerer als der AC-Heber. Der Röthenbacher verlor sein Duell klar mit 116,18 : 127,29. Nach dem Reißen hatten die Gastgeber ihren angepeilten 50-Punkte-Vorsprung mit 471,27 : 422,51 erreicht und den ersten Siegpunkt eingefahren. Die Aufholjagd im Stoßen läutete Margitta Grötsch mit drei gültigen Versuchen ein. 55 kg und 128,05 Punkte reichten allerdings nicht gegen Michael Götz, der für Karin Braumandl eingewechselt wurde. Götz überflügelte die Bayreutherin nach ebenfalls drei gültigen Versuchen mit 130,44 Punkten . Viola Lauber konnte den Abstand zu Patricia Rieger im Vergleich zum Reißen minimaler halten. Beide Athletinnen leisteten sich keinen Ausrutscher und während Lauber mit 60 kg und 151,89 Punkten den Wettkampf beendete, legte Rieger mit 85 kg noch acht Punkte drauf. Arthur Enns ließ Kevin Ansorg, wie schon im Reißen, keine Chance. Ansorg wollte nach 120 kg noch 123 kg zur Hochstrecke bringen, scheiterte aber an dieser Last. Dafür legte Enns noch zwei Kilo in seinem letzten Versuch drauf und stellte mit 125 kg und 221 kg im Zweikampf zwei neue Bezirksrekorde auf. Das Duell ging mit 165,74 : 142,26 erneut klar an Bayreuth. Mit 293 Punkten aus beiden Disziplinen wurde er zudem Bester aller Frankenligaheber an diesem Wettkampftag. Michael Zschoche hätte schon über sich hinauswachsen und 160 kg zur Hochstrecke bringen müssen, um den Gesamtsieg sicher zu stellen. Jürgen Walker legte mit drei gültigen Versuchen und 120 kg gut vor, doch Zschoche konterte mit ebenfalls drei tadellosen Versuchen von 130 kg über 135 kg bis 140 kg und das reichte aus, um den Sieg in der Disziplin Stoßen sicherzustellen. 159,22 : 142,46 ging seine Auseinandersetzung mit dem Röthenbacher aus. Damit gewann der 1. AC Bayreuth die zweite Disziplin mit 604,86 : 579,40 Punkten. Doch am Ende reichte es nicht für den Gesamtsieg. Der ging mit 1050,67 . 1027,37 Punkte an die Mittelfranken. Bayreuth behauptete mit dieser knappen Niederlage Platz 2 in der Frankenliga. Tabelle: 1. TSV Röthenbach 5 : 1 2.090,04 2. 1. AC Bayreuth 4 : 2 2.030,59 3. AC 82 Schweinfurt 2 : 4 1.941,83 4 ASC Nürnberg-Süd 1 : 5 1.950,13

07.12.2014 Im Rahmen der nordbayerischen Kraftdreikampfmeisterschaften wurden auch die oberfränkischen Titelkämpfe der Bankdrücker ausgetragen. Der 1. AC Bayreuth hatte dazu drei Heber gemeldet, die beim gastgebenden AC Bavaria Forchheim erfolgreich waren. Rudolf Rupprecht (AK 2/- 83 kg) hatte gegen Bernhard Schmid und Reiner Krieger keine Probleme. Die beiden Gaststarter vom KSC II Amberg kamen über 100 kg nicht hinaus. Rupprecht, der heuer bei den deutschen Meisterschaften Platz drei belegt hatte, startete mit 120 kg in den Wettkampf und zeigte eine fehlerfreie Serie bis 130 kg. Damit hatte er den Titel sicher. Peter Fischer (AK 2/- 120 kg) leistete sich ebenfalls keinen Ausrutscher. Mit 135 kg eröffnete er den Wettkampf, steigerte sich dann auf 140 kg, ehe er im letzten Versuch sich mit sicheren 150 kg von der Wettkampfbühne verabschiedete. Roland Rothenberger (AK 3/- 74 kg) stellte sich ebenfalls gut vorbereitet dem zahlreichen Publikum vor. Nach 90 kg steigerte er erfolgreich auf den neuen Bezirksrekord von 95 kg. Auch die 100 kg hatte 68-Jährige im abschließenden Versuch zur Hochstrecke gebracht, doch wegen kleineren technischen Fehlern in der Drückphase versagten ihm die Kampfrichter die Anerkennung seines Versuches.

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