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- 2 x Gold, 1 x Silber
Die parallel stattfindenden Deutschen Meisterschaften der Masters im Gewichtheben liefen ebenfalls siegreich für die Bayreuther. Dr. Christian Schmidt (M40, bis 73 kg) stellte auf der Bühne des TV Eichen drei neue deutsche Rekorde auf: 98 kg im Reißen, 115 kg im Stoßen und 213 kg im Zweikampf. Damit wurde er deutscher Meister in seiner Klasse. Den deutschen Meistertitel sicherte sich ebenfalls Dr. Michaela Müller (W35). Sie bewältigte 69 kg im Reißen, 87 kg im Stoßen und 156 kg im Zweikampf. Silber ging an Stephanie Knipping (VfK Hannover 1903) mit einer Gesamtlast von 135 kg. Spät am Abend durfte Dominik Potzel (M35)an die Hantel. Trotz der späten Uhrzeit erzielte er drei Wettkampfbestleistungen: 95 kg im Reißen, 130 kg im Stoßen und 225 kg im Zweikampf. Er sicherte sich damit den vierten Platz mit nur einem Kilo Rückstand auf den Drittplatzierten Äneas Jurke vom TV Potsdam. Zweiter wurde Steffen Meerkampf vom Riesaer AC 1969. Der Titel ging an Edgar Zimmer vom TV Luckenwalde. Bei seiner ersten deutschen Meisterschaftsteilnahme wurde Thomas Balk (M30) deutscher Vizemeister. Sechs gültige Versuche und zwei neue Wettkampfbestleistungen im Reißen (92kg) und im Zweikampf (211kg) bescherten ihm die Silbermedaille. Die Stoßleistung betrug 119kg. Gold ging an Kostiantyn Ielezov vom VfV 1898 Braunschweig mit 258 kg im Zweikampf. Bronze holte sich Manuel Soya vom SCR Tremonia 22.
- AC Bayreuth gewinnt Bayernliga
Am 8. März erlebte der AC Bayreuth einen dramatischen Wettkampftag. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,7 Kilopunkten triumphierten die Gäste aus Weiden. Obwohl die Bayreuther den Tagessieg mit 2:1 gegen den Tabellenzweiten 1. AC Weiden verloren, reichte der eine Punkt im Reißen, um den Gesamtsieg in der Bayernliga der Gewichtheber zu sichern. Als Underdog in die Bayernliga gestartet, zeigten die Blau-Weißen trotz personeller Engpässe in jedem Wettkampf eine geschlossene Teamleistung und den unbedingten Willen das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Mit dem Ablauf des vorletzten Wettkampfs änderte Trainer Arthur Enns das Ziel in „Mission Meisterschaft“. Krankheitsbedingte Ausfälle und die parallel stattfindende Deutsche Meisterschaft der Masters erschwerten die Leistungsplanungen in der dritthöchsten Liga. Arthur Enns und Susanne Kraus verzichteten sogar auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Masters, um die "Mission Meisterschaft" zu unterstützen. Margitta Grötsch kehrte vor zwei Wochen ins Training zurück und stand acht Jahre nach ihrem letzten Wettkampf auf der Plattform um weitere Punkte beizusteuern. Auch am Wettkampftag selbst kam es zu spontanen Personaleinsätzen, so mussten die Reserveheberinnen einspringen und gedanklich in den Wettkampfmodus umschalten. Nur durch die geschlossene Teamleistung mit Helena Schneider, Sabrina Gebhardt, Lena Ziegler und Thomas Märker war der Sieg der Meisterschaft möglich. Arthur Enns, sagte sichtlich bewegt nach dem Wettkampf: "Nach dem Reißen musste ich eine Träne verdrücken. Letztes Jahr trafen wir als Team die Entscheidung aufzusteigen, zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie gerechnet, dass wir heute hier stehen und die Meisterschaft feiern können."
- Mannschaft des Jahres
Mannschaft des Jahres – 3. Platz! Gestern durften wir beim Ball des Sports eine ganz besondere Ehrung entgegennehmen: Platz 3 bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres! Diese Auszeichnung steht für viel mehr als nur sportlichen Erfolg. Sie erzählt unsere Geschichte – eine Geschichte von Herausforderungen, Neuanfängen und Teamgeist. Vor fünf Jahren standen wir ganz am Ende. Nach Corona wussten wir nicht, wie es weitergehen soll. Der Wettkampfbetrieb lag brach, wir hatten keine gemeinsame Trainingstätte, das Team musste neu aufgebaut und umstrukturiert werden. Doch wo etwas zerbricht, entsteht auch etwas Neues. Ein fester Kern hat sich geformt – stärker, entschlossener und mit einem gemeinsamen Ziel. - Zwei Ligasiege in der Frankenliga - Aufstieg in die Bayernliga - In zwei Wochen im Finale um den möglichen Sprung in die 2. Bundesliga! Dieser Erfolg gehört jedem Einzelnen, der in der letzten Saison für uns gehoben hat – auch denen, die nicht auf dem Bild sind oder gestern nicht dabei sein konnten. Jeder Beitrag zählt. Denn manchmal kann ein kleiner Einsatz für einen anderen etwas ganz Großes bedeuten – für die, die gerade erst ihre ersten Schritte machen, für die, die erst ihren Weg in unseren Sport finden. Dieser Preis steht stellvertretend für alle, die mit Leidenschaft und Herzblut das Gewichtheben voranbringen. Für alle, die nicht nur Gewichte, sondern auch Menschen hochheben. Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht! SAVE THE DATE: Am 08.03.25 um 17 Uhr steht unser Meisterschaftsfinale bei @crossfit_bayreuth (Bernecker Str. 17) an – ein historischer Moment für unseren Verein. Wir brauchen jede Unterstützung und freuen uns auf diesem Tag mit euch! Glückwunsch an die beiden anderen Siegerteams vom @ssv_warmensteinach_kegeln und der @spvggbayreuth_nlz Danke an @christianhoereth @radio_mainwelle für die tolle Begleitung durch den Abend. Danke an die @thebowtieband für die musikalische Untermalung. Danke an das @sportkuratorium.bayreuth für die Organisation. Danke an den @nordbayerischer.kurier für die Durchführung der Wahl und die Ehrungen.
- 6. Wettkampftag Bayernliga
ESV München-Neuabing : AC Bayreuth 2 : 1 360,6 : 360,0 Knappe Niederlage für Gewichtheberteam Vergangenen Samstag war das Bayreuther Gewichtheberteam beim ESV München- Neuaubing zu Gast. Trotz zahlreicher neuer Bestleistungen reiste das Bayreuther Team mit nur einem Punkt nach Hause. Mit einem knappen Vorsprung von 0,6 Gesamtpunkten gewann der ESV die Begegnung mit 2:1. In der ersten Teildisziplin legte Neuaubing mit 116,8 Punkten im Reißen eine gute Grundlage. Bayreuth ging mit einem Rückstand von 8,3 Punkten in die zweite Wettkampfhälfte. Diesen Rückstand galt es aufzuholen und das AC-Team gab alles. Lena Ziegler schaffte zum ersten Mal in einem Wettkampf sechs gültige Versuche und Michaela Müller ging nach einem harten Wettkampf am Vortag an die Hantel und holte nochmal alles aus ihrem Körper raus. Dominik Potzel erreichte neue Bestleistungen im Stoßen und im Zweikampf. Eine neue relativ Bestleistung erzielte Christian Schmidt. Um satte sieben Kilogramm steigerte Thomas Märker seine Gesamtleistung. Ellen Neumann beendete den Wettkampf mit einer neuen Saisonbestleistung und für Tom Balk erfüllte sich der Traum von der Teilnahme an der deutschen Meisterschaft der Masters. Mit 84 kg im Reißen und 112kg im Stoßen erreichte er die geforderte Norm. 251,5 Punkte im Stoßen standen am Ende auf der Ergebnistafel. Neuaubing erzielte 243,8 Punkte und behielt, wenn auch nur knapp seinen Vorsprung bei. Trotz der knappen Niederlage von 360 (Bayreuth) zu 360,6 Punkten (ESV) ist für das Bayreuther Team das neue Saisonziel Mission noch zu erreichen. Zwar hat der aktuell Zweitplatzierte (1. AC Weiden) sein Team aufgestockt und mit 415,2 Punkten die Bestleistung der Bayreuther (408,6) übertroffen, doch die Bayreuther setzen alles daran sich bestmöglich auf den Showdown vorzubereiten. Tatkräftige Unterstützung durch das Publikum am letzten Wettkampftag ist erwünscht. Los geht es am Samstag, 8. März um 16:30 Uhr im Crossfit Bayreuth in der Bernecker Straße 17.
- 5. Wettkampftag Bayernliga
TSV Röthenbach : AC Bayreuth 0 : 3 398,8 : 408,6 Mit der Mission Klassenerhalt war das Gewichtheberteam des AC Bayreuth in seiner ersten Bayernliga-Saison, doch inzwischen avancierte der Neuling zu einem Titelanwärter. Nach dem 3:0-Sieg beim TSV Röthenbach steht er mit 15:0 Punkten weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz. In einem wahren Krimi zeigten die Blau-Weißen eine geschlossene Mannschaftsleistung. 408,6 Zweikampfpunkte waren ein neuer Mannschaftsrekord mit Bestleistungen für alle acht Heberinnen und Heber. Die Röthenbacher erreichten 398,8 Punkte. Auch ohne Anna Härteis (TSV), der aktuell besten Heberin der Liga, stellten die Mittelfranken ein sehr starkes Team zusammen. Im Reißen leisteten sie sich jedoch sechs Fehlversuche, sodass der AC diese Disziplin mit 141,5:132,0 Punkten gewann. Zudem zog sich TSV-Athlet Sahin Kovancisoy eine Verletzung zu und konnte zum Stoßen nicht mehr antreten. Dennoch entspann sich ein spannender Wettkampf um jeden Punkt. Die Gastgeber zwangen das AC-Team, an seine Grenzen zu gehen. Susanne Kraus, Arthur Enns, Christian Schmidt, Michaela Müller, Dominik Potzel, Thomas Märker, Lena Ziegler und Helena Schneider gaben alles und entschieden das Stoßen letztlich mit nur 0,3 Punkten für sich (267, 1:266,8). Nach diesem Erfolg änderte AC-Cheftrainer Arthur Enns das Saisonziel: Jetzt geht es um die Meisterschaft, Zwei Wettkämpfe stehen noch aus, und zwar am 8. Februar beim ESV München-Neuaubing und gegen den aktuellen Tabellenzweiten AC Weiden am 8. Marz ab 16.30 Uhr im CrossFit Bayreuth.
- 4. Wettkampftag Bayernliga 2024/25
TSV Forstenried : 1. AC Bayreuth 0 : 3 298,3 P. : 359,6 P. Zurück an Tabellenspitze Der Start des Bayreuther Gewichtheberteams stand unter keinem guten Stern. In den Tagen vor dem Wettkampf mehrten sich die verletzungs- und krankheitsbedingten Absagen. Ziel war mindestens ein Teilsieg gegen den TSV Forstenried um den Klassenerhalt in der Bayernliga vorzeitig zu sichern. Viele Einzelgespräche und der unbedingte Wille des Teams um Arthur Enns führten zu weit mehr. Bayreuth siegte vergangenen Samstag mit 0:3 Punkten im Auswärtskampf gegen Forstenried. Vor dem fünften Wettkampftag führte der TSV Röthenbach die Tabelle an. Dieser hob zeitgleich gegen Kaufbeuren und unterlag nur knapp mit 0,1 Kilopunkten. Dies und die geschlossene Mannschaftsleistung brachte Bayreuth zurück auf die Spitzenposition mit 12:0 Punkten. Gerechnet hatten die Bayreuther mit 300 Kilopunkten. 359,6 standen am Ende des Tages auf der Anzeigentafel (298,3 für Forstenried). Das Team aus Arthur Enns, Dr. Christian Schmidt, Lena Ziegler, Susanne Kraus, Thomas Märker und Ellen Neumann wuchs über sich hinaus. Nur drei Stunden vor dem Wettkampf wurde Lena Ziegler nach ihrer zweiwöchigen Reha-Pause rekrutiert. Thomas Märker, der sich vor einigen Wochen unglücklich die Zehen brach, stellte neue Bestleistungen im Reißen, Standstoßen und im Zweikampf auf. Schulterbeschwerden plagten Susanne Kraus bei den vorangegangenen Trainingseinheiten. Die Physiotherapie zeigte Wirkung und sie verbesserte ihre Stoßleistung auf 85 kg. Dank der spontanen Einsätze und den konstanten Leistungen des Teams entschied Bayreuth das Reißen mit 126,8 zu 104,3 Kilopunkten. Das Stoßen gewannen ebenfalls die blau-weißen mit 232,8 zu 194 (Forstenried) Kilopunkten. In zwei Wochen steht das nächste spannende Duell an: Am Samstag, den 25. Januar, trifft Bayreuth auswärts auf Röthenbach. Die Fans dürfen sich auf einen weiteren packenden Wettkampf freuen.
- 3. Wettkampftag Bayernliga 2024/25
Foto: @chaidas.portrait 1.AC Bayreuth : ESV München - Ost 3 : 0 385,0 P. : 345,8 P. Die Gewichtheber des AC Bayreuth haben auch die dritte Aufgabe in der Bayernliga ohne Verlustpunkt überstanden. Nach einem 3:0 gegen den ESV München-Ost führen sie die Tabelle mit 9:0 Punkten an. Einzig der TSV Röthenbach bleibt den Bayreuthern dicht auf den Fersen. Die Mittelfranken haben aktuell einen Wettkampf weniger absolviert, weisen jedoch im Schnitt mehr Kilopunkte auf - was am Ende ein entscheidender Faktor im Kampf um den Gesamtsieg wäre. Zum Duell beider Rivalen kommt es am 25. Januar in Röthenbach. Beim Heimwettkampf gegen den ESV München-Ost bewies das AC-Team einmal mehr seine Stärke. An der Hantel trugen Sabrina Gebhardt, Arthur Enns, Christian Schmidt, Michaela Müller, Susanne Kraus und Dominik Potzel souveräne Leistungen zum guten Mannschaftsergebnis bei.
- Offenes Bezirksturnier in Schweinfurt 2024
Foto: @chaidas.portrait Bronze für Leonhard Maier und Alexander Bovbalan Beim offenen Bezirksturnier des AC 82 Schweinfurt am 30.11.2024 traten 10 Heberinnen und Heber des 1. AC Bayreuth an. Unter ihnen auch Leonhard Maier. Der Schüler bewältigte im Reißen eine Last von 30 kg und erreichte mit 37 kg im Stoßen eine Zweikampfleistung von 67 kg. Damit war er Lastgleich mit dem Schweinfurter Heber Ivan Polke. Die Podestplätze wurden aber nach der Sinclairwertung vergeben. Weswegen Ivan Polke mit seinem geringeren Körpergewicht eine höhere Punktzahl erzielte. Er holte sich Silber mit 115 Punkten hinter Jana Noe mit 121 Punkten. Leonhard Maier durfte sich mit 84 Punkten über Bronze freuen. In der männlichen Klasse der Aktiven lieferten sich die Vereinskollegen Alexaner Bovbalan und Mostafa Marey ein enges Rennen. Bovbalan zeigte Nerven und brachte den ersten Reißversuch über 77 kg nicht zu Ende. Im zweiten Anlauf schaffte er diese Last, dies war auch nötig, denn Marey schaffte all seine Versuche auf Anhieb. Bovbalan wagte sich im dritten Durchgang an 79 kg, diese wurden aber als ungültig gewertet. Somit hatte er nur einen kleinen Vorsprung von 3 Punkten vor Marey. Im Stoßen leistete sich keiner der beiden einen Fehlversuch. Am Ende gewann Bovbalan mit 205 Punkten Bronze vor Marey mit 199 Punkten. Trotz aller Konkurrenz traten die beiden zusammen mit Philipp Beck und Lina Rössler in der Teamwertung an. Das Bayreuther Quartett erreichte mit 800 Punkten Rang 4 hinter Gorilla Squad Crossfit (922 Punkte) und vor dem KSV Kitzingen (606 Punkte) sowie der Kraftmühle Würzburg (421 Punkte). Platz 1 ging an AC 82 Schweinfurt mit 1229 Punkten über Silber freute sich das Team des ESV LOK Mühlhausen mit 1037 Pkt. Auf großes Interesse stieß auch heuer wieder die Gästeklasse. Damit erhalten Athletinnen und Athleten die Chance auch ohne Startausweis einen ersten Wettkampf zu bestreiten. Die Wertungen im Einzelnen: Schülerklasse Leonhard Maier / 30 Reißen / 37 kg Stoßen / Zweikampf 67 kg / Platz 3 Aktiv männlich Alexander Bovbalan / 77 kg Reißen / 92 kg Stoßen / Zweikampf 169 kg / Platz 3 Mostafa Marey / 70 kg R / 84 Stoßen / 154 kg Zweikampf / Platz 4 Aktiv weiblich Alina Eckert / 44 kg Reißen / 58 kg Stoßen / 102 kg Zweikampf / Platz 4 Masters weiblich Helena Schneider / 30 kg Reißen / 41 kg Stoßen / 71 kg Zweikampf / Platz 5 Gästeklasse Masters: Annelie Wolf / 35 kg Reißen / 49 kg Stoßen / Zweikampf 84 kg / Platz 4 Gäste aktiv: Philipp Beck / 70 kg Reißen / 95 kg Stoßen / 165 kg Zweikampf / Rang 6 Lina Rössler / 50 kg Reißen / 57 kg Stoßen / 107 kg Zweikampf / Rang 7 Akraman Bahaev /53 kg Reißen / 70 kg Stoßen / 123 kg Zweikampf / Rang 9 Laura Mayer /26 kg Reißen / 36 kg Stoßen / 62 kg Zweikampf / Rang 10
- 2. Wettkampftag Bayernliga 2024/25
ESV Mü.-Freimann : 1.AC Bayreuth 0 : 3 359,1 P. : 380,0 P. Auch nach dem zweiten Wettkampftag der Bayernliga im Gewichtheben steht der AC Bayreuth an der Tabellenspitze. Beim ESV München-Freimann setzte er sich wiederum mit 3:0 durch. In einem umkämpften Wettbewerb im Reißen gingen Susanne Kraus, Michaela Müller, Arthur Enns, Helena Schneider, Lena Ziegler, Ellen Neumann und Thomas Märker mit 131:127 Punkten als Sieger von der Plattform. Letzterer brachte dabei vollsten Körpereinsatz: In seinem besten und gültigen Reißversuch brach sich der Bayreuther zwei Zehen. Vor dem Stoßen hatten die blau-weißen Athletinnen und Athleten etwas weniger Bedenken, weil ihnen diese Disziplin traditionell besser liegt. Dennoch waren auch hier gute Nerven gefragt, um den Münchnern Punkte abringen zu können. Letztlich eroberten die Gäste mit 249:231 einen weiteren Tabellenpunkt, und durch den Gewinn beider Einzeldisziplinen ging natürlich auch der dritte Punkt dür den Gesamtsieg nach Bayreuth. Vor dem Heimwettkampf am 23. November um 17 Uhr im Crossfit (Bernecker Straße 17) gegen ESV München-Ost liegt der AC folglich mit 6:0 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz.
- 1. Wettkampftag Bayernliga 2024/25
1.AC Bayreuth : AC Kaufbeuren 3 : 0 380,5 P. : 280,9 P. Der erste Wettkampftag der Bayernliga am 12. Oktober 2024 ist erfolgreich bestritten. Das Team des 1. AC Bayreuth hat sich gegen das des AC Kaufbeuren behauptet und einen Sieg mit 3 : 0 eingeholt.
- Archiv: Bericht 2016
AC-Heber gewinnen Masters-BayernligaAC-Masters holen 41-Punkte-Rückstand gegen TSV Röthenbach auf Vor dem letzten Wettkampftag lag die Mastersstaffel des 1. AC Bayreuth mit 41Punkten Rückstand auf dem 3. Platz. Mit einer furiosen Aufholjagd im letzten Wettkampf konnten sie den Rückstand auf den Spitzenreiter aufholen und sich letztlich mit drei Punkten Vorsprung erstmals den Meistertitel sichern. Aus dem ursprünglichen Zweierwettkampf gegen den TSV Röthenbach wurde kurzerhand eine Dreierbegegnung, da auch der AC 82 Schweinfurt in Röthenbach startete. Damit trafen die drei Erstplatzierten direkt aufeinander. Salih Meryem trat außer Konkurrenz an, und wusste sich gegenüber dem letzten Wettkampf weiter zu steigern. Mit 53 kg im Reißen und 72 kg im Stoßen verbesserte er sich um weitere 5 kg. Sein Punktewert stieg dabei auf 239,87. Im Reißen stellten sich die AC-Heber diesmal sehr gut vor. Kein Fehlversuch war zu verzeichnen, so dass jeder mit seiner geplanten Leistung punktete. Michael Zschoche hatte mit 95 kg (114,87 P.) genauso wenig Probleme wie Walter Nützel mit 67 kg (122,75 P.). Anton Engelbrecht steuerte mit 75 kg 135,24 Punkte bei und Jürgen Wunderlich übertraf mit 67 kg und 149,34 Punkte alle Heber. Dies war zudem neuer Bezirksrekord. Dennoch mussten sich die Bayreuther erwartungsgemäß den Mittelfranken, die mit Nikolaus Sarapatsanos (78 kg/142,32 kg) und Jürgen Walker (104 kg/148,90 P.) sehr gute Reißspezialisten in ihren Reihen hatten, beugen. Der AC 82 Schweinfurt musste da schon ein paar Abstriche machen, wenn auch Ulrike Zehner (47 kg/ 130,67 P.) und Wolfgang Balling (75 kg/134,32 P.) gut punkteten. Nach der ersten Disziplin lautete der Zwischenstand 540,34 Punkte für Röthenbach, 522,19 Punkte für Bayreuth und 494,45 Punkte für Schweinfurt. Damit war der Rückstand für die AC-Heber bereits auf 58 Punkte angewachsen. Im Stoßen konnte die AC-Staffel bei nur einem Fehlversuch insgesamt erneut ihre Stärke in dieser Disziplin unter Beweis stellen. Jürgen Wunderlich stellte nach dem Reißen mit 86 kg Bezirksrekord Nummer 2 auf und legte mit 191,69 Punkten gut vor. Walter Nützel steigerte sich auf 88 kg (161,22 P.) Anton Engelbrecht hatte bei 100 kg einen Fehlversuch zu beklagen, doch letztlich bekam er sie im dritten Versuch zur Hochstrecke und erhielt dafür 180,32 Punkte. Nachdem Jürgen Walker (TSV Röthenbach) für seine 126 kg 180,40 Punkte erhielt lag Sieg oder Niederlage in den Händen von Michael Zschoche. Er erhöhte sein Einstiegsgewicht von 130 kg auf 135 kg und brachte damit das AC-Team auf einen Vorsprung von 36 Punkte, was zwar zum Sieg, nicht aber für die Meisterschaft gereicht hätte. Mannschaftsführer Engelbrecht ließ ihn deshalb auf 140 kg, die er souverän bewältigte, steigern. Damit erhöhte sich der Vorsprung auf 42,45 Punkte, was gleichzeitig auch den Gewinn der Bayernliga bedeutete. In seinem letzten Versuch konnte er sich mit 141 kg (170,48 P.) begnügen. Der 1. AC Bayreuth gewann das Stoßen deutlich mit 703,71 Punkten vor dem TSV Röthenbach mit 641,90 Punkten und dem AC 82 Schweinfurt mit 606,30 Punkten. In der Endwertung kamen die Oberfranken auf 1225,91 Punkte und eroberten damit Platz 1, während der TSV Röthenbach mit 1182,24 Punkten auf Platz 2 verdrängt wurde. Der AC 82 Schweinfurt rutschte sogar von von Platz 2 auf Platz 4 ab, da der ASV Neu-Ulm sich mit 1199,75 Punkten noch an den Unterfranken vorbei schob. Tabellenendstand: 1. 1. AC Bayreuth 2391 Punkte 2. TSV Röthenbach 2388 Punkte 3. ASV Neu Ulm 2326 Punkte 4. AC 82 Schweinfurt 2269 Punkte 5. Team Schwaben 2208 Punkte 6. TSG Augsburg 2143 Punkte Jürgen Wunderlich gewinnt überlegen Alterklasse 7 Nachdem Salih Meryem krankheitsbedingt die bayerischen Meisterschaften der Masters in Kitzingen absagen musste, blieb mit Jürgen Wunderlich nur noch ein Heber vom 1. AC Bayreuth über. Allerdings schöpfte dieser sein Potential zu 100 Prozent aus. Jürgen Wunderlich trat in der AK 7 (65 bis 69 Jahre) in der Klasse bis 69 kg an. In der Vorbereitung auf die Titelkämpfe lief es gut und so konnte er gegen Karl-Heinz Schwenkert (KSV Kitzingen) und Alexander Knaub (ASV 1897 Neu-Ulm) gut taktieren. Nachdem bei seinen Konkurrenten im Reißen die Risikobereitschaft nicht sehr hoch war und sie mit Sicherheitsversuchen von 53 kg bzw. 55 kg in den Wettkampf einstiegen, musste der AC-Heber auch nicht alles riskieren. Mit 59 kg setzte er sich erstmals an die Spitze. Knaub und Schwenkert zogen mit 60 kg bzw. 61 kg wieder an Wunderlich vorbei, doch mit 64 kg stellte der AC-Heber die ursprüngliche Reihung wieder her. An seinem letzten Versuch über 68 kg scheiterte er allerdings, so dass der Bezirksrekord mit 65 kg bestehen blieb. Im Stoßen zeigte sich ein ähnliches Bild. Zwar leistete sich keiner der Verfolger einen Fehlversuch, doch für Schwenkert war bei 80 kg bereits Endstation. Knaub hielt bis 84 kg gut mit, ehe Jürgen Wunderlich in seinem letzten Versuch mit 87 kg alles klar zog. Damit verbesserte er seinen Bezirksrekord und erhöhte auf dank des Zweikampfergebnisses von 151 kg auch die zweite Bestleistung. In einer Woche geht es mit der deutschen Meisterschaft der Masters in Rodewisch weiter. 21./22.04.2016 J. Wunderlich und A. Engelbrecht bei der DM-Masters mit Silber erfolgreich Mit zwei Silbermedaillen kehrten Jürgen Wunderlich und Anton Engelbrecht von den deutschen Meisterschaften der Masters im Gewichtheben aus Rodewisch zurück. Beide vermochten gegen die letztjährigen und neuen Meister nichts auszurichten. Anton Engelbrecht (AK 6/-105 kg) wollte deshalb seinen letztjährigen 2. Platz gegen Gerhard Schmidt (AC Weinheim) verteidigen, nachdem Richard Hermann (GSV Eintracht Baunatal) als Titelverteidiger bereits im Reißen für klare Verhältnisse sorgte. Bis 67 kg lagen Schmidt und Engelbrecht noch gleichauf, ehe sich der Bayreuther mit 70 kg einen kleinen Vorsprung verschaffte. Die lange Wartezeit von 15 Minuten auf seine abschließende Hebung mit 73 kg machten A. Engelbrecht allerdings einen Strich durch die Rechnung auf einen größeren Vorsprung. Im Stoßen änderte Engelbrecht, nachdem in Richtung Platz eins nichts zu machen war, seine Strategie und sicherte gegen den Weinheimer Platz zwei ab. Während Schmidt im Stoßen bei 87 kg den Wettkampf eröffnete, wartete der AC-Heber den zweiten Versuch seines Widersachers mit 90 kg ab, ehe er für seinen Eröffnungsversuch 95 kg eintragen ließ. Doch zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es nicht mehr, denn bei Gerhard Schmidt riss im 3. Versuch die Achillessehne ab. Nach 95 kg verletzte sich der Bayreuther beim Ausstoß der 100 kg an der Schulter und musste auf seinen 3. Versuch verzichten. Am Ende holte sich Richard Hermann mit 90 kg und 105 kg und einer Zweikampfleistung von 195 kg souverän den Titel vor Anton Engelbrecht mit 165 kg und Gerhard Schmidt mit 154 kg. Jürgen Wunderlich trat in der AK 7 (65 bis 69 Jahre) in der Klasse bis 69 kg an und hatte den amtierenden deutschen Meister Jürgen Greiner (ESV Lok Mühlhausen) zum Gegner. Der Thüringer zeigte allerdings keine Schwäche, hob im Reißen mit 78 kg einen neuen deutschen Rekord und war von Wunderlich nicht zu gefährden. Andererseits musste sich der Bayreuther gegenüber Fritz Lackner (ASV Ladenburg) und Werner Stöcklin (SV Laufenburg) keine Sorgen machen. Beide schlossen ihre Reißversuche mit 57 kg ab, während Jürgen Wunderlich erst bei 59 kg den Wettkampf aufnahm. Bei 64 kg leistete er sich einen vermeidbaren Fehlversuch, den er allerdings gleich darauf wieder ausbügeln konnte. Ähnlich zeigten sich auch die Kräfteverhältnisse im Stoßen. Der AC-Heber begann mit 79 kg seine Versuchsreihe, nachdem seine Kontrahenten aus Baden-Württemberg bereits ihre letzten Hebungen hinter sich hatten. Er steigerte sich fehlerfrei über 84 kg bis auf 87 kg. Mit der Zweikampfleistung von 151 kg hatte er die Silbermedaille in der Tasche. Fritz Lackner blieb mit 134 kg auf Platz drei schon deutlich zurück, während Jürgen Greiner mit 170 kg ebenso überlegen erneut deutscher Meister wurde. Claudia Pobig mit Bayern-Auswahl erfolgreich AC-Heberin wartet beim internationalen Alpen-Cup mit Bestleistungen auf. Die Bayernauswahl der Frauen hat beim 9. Internationalen Bayern-Cup im Gewichtheben ihre Vormachtstellung unter den Alpenländern behauptet. Heberinnen aus Baden-Württemberg, der Lombardei, St. Gallen, Graubünden, Ticino, Südtirol, Trentino, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Steiermark gingen am letzten Wochenende in Landshut an die Hantel. Als Titelanwärter kristallisierten sich neben Bayern das kombinierte Schweizer Team aus St. Gallen und Graubünden sowie die Mannschaft der Lombardei heraus. Im Reißen stellten sich dann doch relativ frühzeitig die Weichen für die Podestplätze. Bei den Schweizerinnen hatten mit Jessica Preiss und Alessia Wälchli gleich zwei Heberinnen ihre Anfangsversuche in den Sand gesetzt. Nachdem auch Katrin Lüthy einen Fehlversuch produzierte musste sich der Schweizer Trainer von seiner Hochrechnung verabschieden. Letztlich schafften die vier Heberinnen 354,78 Punkte. Wissend, dass die bayerischen Heberinnen nach dem Motto „Alles oder Nichts“ auf die Plattform gehen würden, musste die Mannschaft aus der Lombardei ihre Taktik ändern. Samuela Olivia und Vincenza Trapani hatten damit keine Probleme und zeigten fehlerfreie Versuchsreihen. Dafür brach Ilaria Beltrami nach ihren Anfangsversuch ein; ihr glückte keine weitere Hebung. Verlassen konnten sich die Italienerinnen auf die beste Heberin des Abends. Vittoria Carnevale erzielte mit ihren gerissenen 74 kg 108,42 Punkte und holte damit ihre Mannschaft mit 363,27 Punkten von Platz drei auf Platz zwei. Das bayerische Team mit Helene Hörner, Katja Seitle, Tamara Voit und Claudia Pobig wurde seiner Favoritenstellung gerecht und zeigte keine Schwächen. Claudia Pobig vom 1. AC Bayreuth begann ihre Serie mit 61 kg, stellte im 2. Versuch mit 64 kg ihre Bestleistung ein und übertraf sie im 3. Versuch um 3 kg. Nachdem keine Heberin schwächelte verschafften sie sich mit 386,79 Punkten bereits einen komfortablen Vorsprung fürs Stoßen. Im Stoßen setzten die Schweizerinnen nochmals alles auf eine Karte und fast wäre es ihnen geglückt, die Italienerinnen von Platz 2 zu verdrängen, denn Vittoria Carnevale hatte mit 83 kg ihr Anfangsgewicht fast zu hoch gewählt. Sie benötigte drei Anläufe, bevor die Hantel gültig über dem Kopf zum Stillstand kam. Mit diesem Versuch wehrte die Lombardei den Angriff der Schweizerinnen mit 440,62 : 438,83 Punkten erfolgreich ab und Carnevale konnte den Titel der mit 230,03 Punkten besten Heberin einfahren. Die Bayern hatten mit ihren Anfangsversuchen bereits den Pokal erfolgreich verteidigt und konnten so befreit heben. Claudia Pobig wollte nach 80 kg im ersten Versuch dann doch zu viel und musste mit 83 kg zweimal vorzeitig nachgeben. Dennoch schaffte sie im Zweikampf mit 147 kg ihren zweiten Bezirksrekord an diesem Abend. Das Team gewann auch das Stoßen verdient mit 462,43 Punkten und hatte im Endergebnis mit 840,39 Punkten deutlich die Nase vorne. Die Mannschaft der Lombardei kam auf 803,89 Punkte und dem Schweizer Team blieb der Pokal für den 3. Platz mit 793,61 Punkten. 25.05.2016 Außer Spesen, nichts gewesen Salih Meryem hatte sich über Monate auf die Europameisterschaft der Masters in Nakhchivan/Aserbeidschan vorbereitet und letztlich auch dafür qualifiziert. Es sollte ein schöner Wettkampf werden, verbunden mit der Chance für einen Sprung auf das Siegerpodest. Doch es kam ganz anders. Zwar hatte er einen Flug zum Austragungsort gebucht, doch gestrandet ist er zunächst in Istanbul, wo er für drei Tage festsaß. Erst mit einem neuen Flugticket ging es am Tag vor dem Wettkampf weiter, zusammen mit einem richtig verdorbenen Magen, der ihn auch über Nacht wachhielt. Nach dem Abwiegen am Wettkampftag, zog ihn der Veranstaltungsarzt aus dem Verkehr und belegte ihn mit einem Startverbot. Nach einer Erholungsphase stellte er sich der deutschen Mannschaft als Dolmetscher zur Verfügung. Die Rückreise verlief problemlos. 04.06.2016 Arthur Enns gewinnt in Dortmund und erreicht Quali-Norm für Deutsche Mit klasse Leistungen wartete Arthur Enns vom 1. AC Bayreuth beim Nordrhein-Westfalen-Cup in Dortmund auf. Im Rahmen der Vorbereitungen auf die Teilnahme an den nächsten deutschen Meisterschaften sollte es eine Standortbestimmung in Sachen derzeitiges Aufbautraining sein. Mit der Qualifikationsnorm in der Tasche kehrte er aus Dortmund zurück. Arthur Enns startete in der Klasse bis 77 kg und musste sich um seine Gegner keine Sorgen machen. Adnan Köklü (KSV Essen), Eugen Weiß und Viktor Matern (beide TG Bielefeld) konnten mit dem AC-Heber nicht mithalten. Als Letzter der drei Heber beendete Köklü mit 93 kg das Reißen, ehe Enns mit 100 kg in den Wettkampf einstieg. 105 kg gingen im 2. Versuch ebenso flüssig von der Hand. Nachdem er schon mehrmals an 110 kg gescheitert war, sollte es diesmal gelingen. Ein neuer Bezirksrekord zum Abschluss der ersten Disziplin waren der Lohn der Mühen. Im Stoßen verhielt es sich ähnlich. Köklü stieg mit 110 kg aus dem Wettkampf aus, während Enns mit 125 kg seine Versuchsreihe begann. Damit hatte er im Zweikampf 235 kg erreicht, was der Qualifikationsnorm für die deutsche Meisterschaft entspricht. Nach dem Sicherheitsversuch steigerte er sich über 133 kg noch bis auf 137 kg und beendete mit einem weiteren Bezirksrekord seinen Wettkampf. Sechs tadellose Versuche ergaben 247 kg im Zweikampf und damit Rekord Nummer drei. Nächstes Ziel werden die Munic Open in München-Neuaubing Mitte Juli sein, wo der Blick sich bereits auf die magischen 250 kg im Zweikampf richtet 11.06.2016 Sieben KDK'ler holten 4 Medaillen bei Bayerischer Meisterschaft Ein Starterfeld von über 90 Teilnehmern war für den Veranstalter eine große Herausforderung. Um zu verhindern, dass die letzten Versuche nachts um zwei Uhr gestartet würden, musste die Meisterschaft auf den Sonntag ausgedehnt werden. Letztlich mit der Folge, dass einige Heber am Sonntag schon wieder beruflich gebunden waren. Dies traf auch für Lea Kannowsky (- 63 kg) zu. Dennoch wollte sie ihre Vorbereitungen nicht im Sand verlaufen lassen. Zudem benötigte sie für die deutsche Meisterschaft einen Qualifikationskampf. Der Veranstalter schob sie deshalb am Samstag bei den Herren mit ein – allerdings ohne Anspruch auf eine Platzierung. Kannowsky zeigte 9 fehlerfreie Versuche, die noch Luft nach oben andeuteten. Mit 90 kg in der Kniebeuge, 60 kg im Bankdrücken und 95 kg im Kreuzheben konnte sie zufrieden sein. Einen Tag später hätten die Leistungen die Vizemeisterschaft bedeutet. Diese Vizemeisterschaft holte sich dafür Julia Wolfschmitt (- 63 kg). In der Kniebeuge brachte sie nach drei gültigen Versuchen 85 kg in die Wertung ein. Im Bankdrücken schlug der letzte Versuch über 55 kg fehl, so dass 50 kg notiert wurden. Im abschließenden Kreuzheben glückten 100 kg, was zu einem Dreikampfergebnis von 235 kg und der Silbermedaille führte. Bei den Aktiven bis 83 kg startete Matthias Schmidt, der es beim Abschlusstraining übertrieben hatte und mit Rückenproblemen an den Start ging. Deshalb musste er vor allem in der Kniebeuge und im Kreuzheben kleinere Brötchen backen. In der Kniebeuge schaffte er mit 130 kg nur seinen Anfangsversuch. Im Bankdrücken konnte er 105 kg im letzten Versuch noch ausbessern und im Kreuzheben ließen sich lediglich 170 kg bewältigen. Sein Dreikampfergebnis von 405 kg reichte dann auch nur für Platz 11. In der Klasse – 93 kg eiferten 18 Heber um den Titel. Christopher Scheler reihte sich nach der Kniebeuge auf Platz 11 ein, hatte er doch im 2. Versuch mit 185 kg ein Kampfrichtersignal nicht abgewartet. Die Steigerung im 3. Versuch auf 190 kg fiel bei seinem Potential trotz ungültigen Versuches vorher etwas zu vorsichtig aus. Im Bankdrücken konnte er nach drei gültigen Versuchen mit 145 kg viel Boden gutmachen, was platzierungsmäßig aber nur für den Rang neun reichte. Ins abschließende Kreuzheben legte nochmals alle Energie. Sein Anfangsgewicht von 225 kg zog er locker in den Stand und rückte damit gleich um drei Plätze nach vorne. 240 kg im 2. Versuch brachten ihn bis auf Platz vier. Mit 252,5 kg griff er dann nach der Bronzemedaille. Faisal Yassin (TSV Katzwang 05) konnte seinen Vorsprung von 5 kg nicht verteidigen und so kamen beide auf ein Dreikampfergebnis von 587,5 kg, was für den zwei Kilo leichteren AC-Heber Platz drei bedeutete. Lucas Hügerich (- 105 kg) schrammte an der Bronzemedaille knapp vorbei. Sein Problem war, dass er bei der Kniebeuge wieder eine ältere Oberschenkelverletzung spürte und deshalb vorsichtiger agieren musste. Nach dieser Disziplin lag er mit 200 kg auf Rang 6 und kämpfte sich mit 160 kg im Bankdrücken auf Platz 5 vor. Im entscheidenden Kreuzheben schaukelten sich Tobias Gerdt (STC Bavaria Landshut), Tobias Unger (ESV München-Neuaubing) und Lucas Hügerich gegenseitig hoch. Letztlich schied Tobias Gerdt nach drei ungültigen Versuchen über 250 kg und zweimal 262,5 kg aus der Wertung aus. Unger scheiterte an 260 kg und Hügerich sah seine Chance mit 270 kg an ihm vorbei zu ziehen. Zwar zog er die Hantel relativ leicht in die Höhe, doch ein Fußfehler machte die Hebung ungültig. So reihte er sich mit 615 kg auf Rang vier ein. Benjamin Eichhorn und Ahmet Apari traten in der Klasse bis 120 kg Körpergewicht an. Beide waren mit 185 kg in der Kniebeuge erfolgreich. Im Bankdrücken ließ Apari mit 137,5 kg seinen Vereinskameraden, der auf 112,5 kg kam deutlich zurück. Nach weiteren drei gültigen Versuchen im Kreuzheben schloss Ahmet Apari mit 240 kg seinen Wettkampf ab. Benjamin Eichhorn konnte 245 kg nicht bewältigen und musste sich mit 230 kg zufrieden geben. Durch das Ausscheiden von Simon Reichmeier (KSC Frauenau) rückten beide in der Wertung jeweils einen Platz vor: Apari durfte sich deshalb über die Silbermedaille und Eichhorn über Bronze freuen. 02.07.2016 Karin Engelbrecht holt mit der Bayernauswahl den Länderpokal 2016 in den Freistaat Zum Endkampf um die deutsche Mannschaftsmeiste rschaft der Auswahlmannschaften im Bankdrücken traten am letzten Wochenende in Frauenau die Teams aus Bayern und Sachsen bei den Frauen und die Mannschaften aus Baden-Württemberg, Sachsen und Bayern bei den Männern an. Fast 50 % an Fehlversuchen brachte die bayerische Männerstaffel bald ins Hintertreffen, so dass sie um den Wanderpokal nicht mehr mitstreiten konnte. Doch auch der Vertretung aus Baden-Württemberg ging es nicht besser. Sie schaffte sogar 70 % ungültige Ausführungen und landete hinter Bayern auf Platz 3. Der Landesverband Sachsen gewann unangefochten die Meisterschaft. Die bayerische Frauenauswahl kam da ganz anders in den Wettkampf. Sie mussten ebenfalls ihre Anfangsversuche recht hoch wählen, wollten doch die Sächsinnen den Pokal wieder mit nach Hause nehmen. Die Fehlversuchsrate lag bei knapp 20%. Sachsen legte mit Cindy Müller-Kruschel und Hjördis Dietrich zunächst vor. Beide hatten letztlich 65 kg in die Wertung gebracht. Da ihre letzten Versuch nicht glückten mussten sie mit zusammen 143,6 Relativpunkten zufrieden sein. Karin Engelbrecht (1. AC Bayreuth) und Rosina Polster (SC Oberölsbach) hatten die passende Antwort parat. Karin Engelbrecht, mit 51 kg die leichteste Heberin, zeigte keine Schwäche und kam mit drei gültigen Versuchen auf 77,5 kg, die nebenbei noch deutschen Rekord in ihrer Alters- und Gewichtsklasse bedeuteten. Rosina Polster musste zwar ihren letzten Versuch über 115 kg abschreiben, doch beide brachten die Bayernauswahl mit 209,5 Punkten in Führung. Frieda Holzer (KSC II Amberg) legte sich dann mit dem Kampfgericht an, nachdem ihr erster Versuch über 117,5 kg für ungültig erklärt wurde. Letztlich entschied die Jury auf einen Wiederholungsversuch, der aber klar scheiterte. Ina Scholz konnte für die Sachsen daraus aber kein größeres Kapital schlagen, denn sie brauchte für ihren Anfangsversuch mit 115 kg zwei Anläufe. Beide Heberinnen gingen mit ihrem jeweiligen Anfangsgewicht aus dem Rennen. Mit 117,8 : 108,5 Punkten konnten die Sachsen den Rückstand nur marginal verkürzen. In der abschließenden Paarung durfte sich Cathrin Silberzahn (SC 2006 Würzburg) keinen Einbruch erlauben, denn die zur Absicherung des Mannschaftsergebnis angetretene Andrea Pauli (KSC Frauenau) hatte 90,5 Punkte erzielt. Mit Vivien Röder hatte sie eine Heberin gegen sich, die auf einen deutschen Rekord aus war. Gleich der Auftaktversuch von Silberzahn mit 105 kg schlug fehl, während Röder mit 135 kg von den aktuell 55 Punkten Rückstand schon 40 Punkte aufgeholt hatte. Im 2. Durchgang glückten der Würzburgerin die 105 kg womit hatte sie der Bayernauswahl die Führung uneinholbar abgesichert hatte. Im dritten Versuch schaffte Silberzahn sogar noch 112,5 kg und auch Vivien Röder war mit dem neuen deutschen Rekord von 145 kg erfolgreich. Am Ende stand es 436,9 : 400,7 Punkte für die bayerische Frauenauswahlmannschaft, die damit die deutsche Meisterschaft der Ländermannschaften gewonnen ha 09.07.2016 AC-Heber in München mit Bestleistungen Arthur Enns übertrifft die 250 kg im Zweikampf Trotz des enormen Teilnehmerfeldes von über 120 Athleten liefen die 14. Offenen Münchner Stadtmeisterschaften in geordneten Bahnen ab. Die beiden Heber des 1. AC Bayreuth konnten mit neuen Bestleistungen überzeugen. Für Enns war dies ein weiterer Vorbereitungswettkampf im Hinblick auf die deutschen Meisterschaften. Arthur Enns startete mit 74,5 kg Körpergewicht in der Klasse bis 77 kg und hatte einerseits dreizehn seiner Gegner voll im Griff, anderseits gab es kein Rezept gegen den Spitzenheber Max Platzer vom Bundesligisten und deutschen Mannschaftsmeister, AV 03 Speyer. Während Platzer sich im Reißen mit 123 kg und im Stoßen mit 147 kg Platz 1 sicherte, konzentrierte sich der AC-Heber auf neue Bestleistungen. Im Reißen gelang ihm das mit einer tadellosen Serie über 104 kg, 109 kg und dem neuen Bezirksrekord von 112 kg. Im Stoßen stieg er mit 133 kg schon recht hoch in den Wettkampf ein. Bei 139 kg öffnete sich beim Abheben der Hantel die Hand, so dass er erneut ansetzen musste. Beim Ausstoß fehlte dann die nötige Konzentration und der Versuch misslang. Im dritten Durchgang ging alles glatt und er schaffte mit 139 kg den zweiten Bezirksrekord an diesem Vormittag. Das Zweikampfergebnis von 251 kg bedeutete Rekord Nummer drei und Platz zwei vor Konstantin Konstantinov (ESV Eichenau), der als Drittplatzierter auf 215 Zweikampfkilo kam. Christian Schmidt (- 85 kg) hat es in seiner 23 Heber starken Gewichtklasse ähnlich getroffen. Alexander Kiderle (AC Kaufbeuren), der mit 213 kg auf Platz 7 landete, war nicht zu erreichen und Andreas Fleischhacker (ESV Neuaubing) auf Platz 9 war mit 185 kg im Zweikampf nicht in der Lage den AC-Heber zu gefährden. So konnte Schmidt seinen Wettkampf wie geplant ablaufen lassen. Im Reißen leistete er sich bei 87 kg einen technischen Fehler, den er allerdings nicht ausbesserte sondern erfolgreich auf 88 kg weiter steigerte. Im Stoßen zeigte er von 100 kg über 105 kg bis zum letzten Versuch mit 110 kg drei tadellose Versuche. Mit drei neuen Bestleistungen, einen Zweikampfergebnis von 198 kg und Platz acht durfte er voll zufrieden sein 06.08.2016 Kraftdreikämpfer mit guten Leistungen bei Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft Sieben Mannschaften sind bei den Bezirksmeisterschaften der Kraftdreikämpfer von Oberfranken und der Oberpfalz in Oberölsbach angetreten. Das AC-Team hatte Chancen auf den Gewinn der Mannschaftsmeisterschaft, doch eine Verletzung machte einen dicken Strich durch die Rechnung. Platz vier sprang letztlich heraus. Den noch in der Jugendklasse startenden Ahmet Apari hatte es am Rücken erwischt. Vor 6 Wochen noch bayerischer Vizemeister im KDK geworden, konnte er sich beim Aufwärmen kaum mehr bewegen. 60 kg gingen in der Kniebeuge gerade soeben statt der geplanten 200 kg. Auch die 100 kg im Kreuzheben statt der 240 kg waren ein Notlösung. Lediglich im Liegen beim Bankdrücken konnte er einigermaßen seine Leistung abrufen und mit 135 kg wertvolle Punkte holen. Apari wollte trotz der Verletzung an den Start gehen und für die Mannschaft, sollte sich noch jemand verletzen, Punkte absichern. Für die Mannschaft wurden die jeweils drei besten Heber gewertet. Am Ende wurden 172,9 Punkten für ihn errechnet. So fiel Lea Kannowsky die Rolle der Mannschaftsheberin zu. Schon auf der bayerischen Meisterschaft hat sie mit sehr guten Techniken überzeugen können. Sie konnte ihre Dreikampfleistung um 15 kg steigern. In der Kniebeuge erreichte sie 102,5 kg, im Bankdrücken 60 kg und im Kreuzheben 97,5 kg. 297,6 Punkte war das für die Mannschaft. Christopher Scheler ist ebenfalls auf einem guten Weg zu den deutschen Titelkämpfen hin. Er steigerte sich um 20 kg und legte neun gültige Versuche auf die Bohle. Die Kniebeuge schloss er mit 200 kg ab, im Bankdrücken gelangen ihm 150 kg und 255 kg zog er aus dem Kreuz. Mit 605 kg schaffte er die vierthöchste Last an diesem Tag. 381,6 Punkte war dieses Ergebnis wert. Lucas Hügerich hatte sich den Wettkampf nicht nur als Leistungstest im Hinblick auf die deutsche Meisterschaft vorgenommen, sondern auch als Test wie weit entfernt er noch von der Bundeskadernorm ist. Bei ihm lief alles wie am Schnürchen und nach neun gültigen Versuchen konnte er hinsichtlich der Bundeskadernorm für Junioren eine Punktlandung vermelden. 670 kg im Dreikampf sind gefordert und 670 kg hatte er mit 240 kg in der Kniebeuge, 165 kg im Bankdrücken und 265 kg im Kreuzheben erreicht. Mit 408,7 Punkten war er bester Bayreuther Heber. Die Leistung der AC-Heber ist umso höher einzuschätzen, da alle ohne spezielles KDK-Equipment (Kniebeugeanzug, Bankdrück-Shirt, Kreuzhebeanzug) angetreten sind. Die deutsche Meisterschaft im September in Lauchhammer findet ebenfalls im sogenannten RAW-Modus statt. Mit 1088 Punkten landete das AC-Team knapp hinter dem HSC Pfatter, der auf 1090 Punkte kam auf Platz vier. Auch Platz 2, den der Gastgeber SC Oberölsbach I mit 1110 Punkten belegte, wäre kein Problem gewesen. Platz 1 ging an SC Oberölsbach II mit 1135 Punkten. Hier hatte Kevin Litzwitz einen Lauf. Er stellte bei den Junioren in der Klasse bis 66 kg in jeder Disziplin neue Landesrekorde auf und avancierte mit 433 Punkten zum besten Heber der Veranstaltung, gefolgt von R. Polster (422 Punkte) und L. Hügerich (408 Punkte). 10.09.2016 J. Wunderlich gewinnt Spießl-Turnier Als letzten Vorbereitungswettkampf vor den Weltmeisterschaften der Masters Anfang Oktober hatte sich Jürgen Wunderlich vom 1. AC Bayreuth das Josef-Spießl-Turnier beim STC Landshut ausgesucht. Zwei neue Bezirksrekorde sprangen dabei heraus. In der AK 7/8 antretend hatte er seine Konkurrenten jederzeit im Griff. Im Reißen wollte er nach guten 65 kg den Bezirksrekord auf 68 kg erhöhen, doch er brachte die Hantel nicht über die Körpermitte, so dass sie nicht zu fixieren war. Im Stoßen verlief dann alles reibungslos. Im letzten Versuch stieß er 88 kg über Kopf und stellte damit einen neuen Bezirksrekord auf. Rekord Nummer zwei ergab sich aus dem Zweikampfergebnis von 153 kg. Wunderlich gewann die Altersgruppe souverän mit 23 Punkten vor Michael Hager (SVDJK Kolbermoor) und Walter Schüssler (ASV Ladenburg). 17.09.2016 Arthur Enns gewinnt bayerische Vizemeisterschaft; Jonas Zistler platziert sich im Mittelfeld Zufrieden durften die beiden Heber des 1. AC Bayreuth mit ihrem Abschneiden bei den bayerischen Meisterschaften der Aktiven in Roding sein. Für Jonas Zistler war es die erste Teilnahme. Er schaffte drei neue persönliche Bestleistungen. Für Arthur Enns war es eine gute Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft Ende Oktober. Jonas Zistler startete in der mit 12 Hebern gut bestückten Klasse bis 85 kg. In den Kampf um die Podestplätze konnte er nicht eingreifen, doch beim Aufwärmen zum Reißen wurde deutlich, dass zwischen Platz vier und acht alles möglich war. Im Reißen stieg er gleich mit neuer persönlicher Bestleistung von 97 kg in den Wettkampf ein. Die Steigerung auf 102 kg war zwar kraftmäßig kein Problem, aber technisch konnte er seine Möglichkeiten nicht umsetzen. Trotzdem wiederholte er den Versuch nicht, sondern steigerte für den letzten Durchgang vorsichtig auf 103 kg, die er sauber bewältige. Mike Büdel (AC 82 Schweinfurt) nahm ihm mit 105 kg den fünften Platz wieder ab. Im Stoßen hängte sich der Schweinfurter an die Steigerungen des Bayreuthers an. Beide gingen problemlos bei 120 kg auf die Wettkampfplattform und steigerten sich auf 126 kg hoch. Im letzten Versuch musste Jonas Zistler, wollte er den fünften Platz erreichen, den Absprung von Mike Büdel schaffen und die 2 kg Rückstand aus dem Reißen aufholen. 130 kg sollten es im dritten Versuch werden. Doch die erwiesen sich als noch zu schwer. Büdel konnte sich auch nicht mehr steigern und so blieb es am Ende mit drei neuen Bestleistungen und 229 kg im Zweikampf bei Platz 6. Arthur Enns ging zwar als Titelverteidiger in der Klasse bis 77 kg ins Rennen, doch gegen den Lokalmatador Simon Brandhuber, der gewöhnlich in der 69 kg Klasse antritt war kein Kraut gewachsen. Der zum Nationalkader gehörende Rodinger gewann mit einer Zweikampfleistung von 265 kg. Enns verlegte sich deshalb darauf, Nico Feiler (SC München 06) und Max Schuierer (TB 03 Roding) im Kampf um Silber auf Distanz zu halten. Während Schuierer bereits im Reißen mit 98 kg schwächelte, setzte Feiler mit 100 kg eine erste Marke. Enns erhöhte sein Einstiegsgewicht auf 103 kg und brachte den Münchner Feiler bereits in Zugzwang. Mit 105 kg wollte sich dieser wieder auf Platz zwei schieben, doch zweimal beherrschte er die Last nicht. Der Bayreuther nutzte dies und schaffte mit 107 kg schon ein gutes Polster für das Stoßen. In der zweiten Disziplin musste Schuierer endgültig abreißen lassen, denn mehr wie 117 kg gingen an diesem Tag nicht. Feiler und Enns gingen bei 120 kg erstmals an die Hantel und während der Bayreuther von seinem Vorsprung aus dem Reißen profitierte, musste der Münchner aufs Ganze gehen. Arthur Enns steigerte auf 125 kg, was Feiler, der zumindest den 3. Platz schon sicher hatte, veranlasste, 130 kg anzumelden. Für den Bayreuther waren 125 kg kein Problem, die 130 kg für Feiler aber schon. So holte sich Arthur Enns mit 232 kg verdient die Silbermedaille vor Nico Feiler, der auf 220 kg kam. 16.-18.09.2016 Lucas Hügerich und Ahmet Apari gewinnen auf deutscher RAW-KDK-Meisterschaft ihre Gewichtsklassen - Lea Kannowsky holt Silber Mit zwei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und vier deutschen Rekorden kehrten die fünf Kraftdreikämpfer des 1. AC Bayreuth von den deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf aus Lauchhammer zurück. Ein 6. Platz und ein 16. Platz komplettierten das Ergebnis. Die Meisterschaften wurden im RAW-Modus ausgetragen, was bedeutet, dass außer Gürtel, Knie- und Handgelenksbandagen keine unterstützende Ausrüstung getragen werden durfte. Ahmet Apari (A-Jugend/- 120 kg) sorgte für einen guten Auftakt. Er hob technisch sauber und leistete sich keinen Fehlversuch in den drei Disziplinen Kniebeuge, Bankdrücken und Kreuzheben. Nach 197,5 kg in der Kniebeuge und 140 kg im Bankdrücken fühlte er sich noch stark genug, um den deutschen Rekord im Kreuzheben anzugreifen. 220 kg im ersten Versuch dienten nur zur Absicherung des Titelgewinns. Über 240,5 kg im 2. Versuch, zog er letztlich 253,5 kg im letzten Durchgang in die Höhe und holte sich den Rekord. 591 kg im Dreikampf waren die vierte persönliche Bestleistung in diesem Wettkampf und bedeuteten die deutsche Meisterschaft. Lea Kannowsky (Aktive/- 57 kg) erwischte dagegen keinen so guten Tag. Nach ihren Vorleistungen hätte sie problemlos den Meistertitel erkämpfen können und so sah es nach der Kniebeuge mit 100 kg (bayerischer Juniorenrekord) und dem Bankdrücken mit 57,5 kg auch aus. Gegen Andrea Wilczek (Kölner AC) und Dany Brzinski (SV Großräschen) führte sie in der Zwischenwertung mit 17,5 kg. Doch im abschließenden Kreuzheben kam der große Einbruch. Kannowsky schaffte lediglich 85 kg und blieb damit weit unter ihrer Bestleistung. Diese Chance nutzte Andrea Wilczek und arbeitete sich Versuch für Versuch an die AC-Heberin heran bis sie sie mit 102,5 kg letztlich eingeholt hatte. Beide gingen mit dem Dreikampfergebnis von 242,5 kg durchs Ziel, wobei die Kölnerin aber etwas leichter war und sich damit den Titel sicherte. Kannowsky musste sich mit Silber zufrieden geben. Lucas Hügerich (Junioren/- 105 kg) wurde seiner Favoritenstellung gerecht. Gleich in der Kniebeuge nahm er seinen acht Konkurrenten den Wind aus den Segeln, als er mit 262,5 kg mit deutscheem Rekord aus der Hocke aufstand. Im Bankdrücken baute er seinen Vorsprung weiter aus, musste dabei aber erneut deutsche Rekordlasten bewältigen. Während er in der 2. Runde 163 kg bewältigte, versuchten Nikolai Bauer (SV Papenburg) und Felix Kappmeyer (KSV Essen) ihm den Rekord mit 163,5 kg wieder zu entreißen. Hügerich schraubte im letzten Versuch zur „Sicherheit“ mit 168 kg nochmals die Rekordmarke nach oben. In der Zwischenwertung führte er hoch mit 430,5 kg vor dem späteren Silbermedaillengewinner Marcel Schaar (SSV Sarstedt). Im abschließenden Kreuzheben lieferte er sich nach 245 kg einen Fight um einen weiteren deutschen Rekord mit Tobias Tolksdorf (KSV Essen) und Kevin Kaltenecker (AC Olympia Schrobenhausen). Letztlich gewann Tolksdorf das Ringen um den Rekord mit 275 kg. Am Ende siegte Lucas Hügerich deutlich mit seinem nächsten deutschen Rekord von 675,5 kg vor Marcel Schaar, der auf 635 kg kam und Nikolai Bauer mit 625 kg. Christopher Scheler (Aktive/- 93 kg) konnte in der Kniebeuge seinen Plan nicht umsetzen, denn gleich beim 1. Versuch mit 190 kg bemängelten die Kampfrichter nicht gänzlich durchgedrückte Knie. Nach der Wiederholung steigerte er sich noch auf 202,5 kg und lag damit im Feld der 16 Heber an achter Stelle. Beim Bankdrücken lief alles glatt und er schloss seine Versuchsreihe mit der persönlichen Bestleistung von 160 kg ab. Das brachte ihn im Gesamtklassement auf Platz 6 vor. Seine Versuchsreihe im Kreuzheben beendete er nach drei gültigen Hebungen ebenfalls mit der neuen Bestleistung von 270 kg und verbesserte sich insgesamt mit dem Dreikampfresultat von 632,5 kg um fast 30 kg. Platz 6 blieb es am Ende für ihn. Benjamin Eichhorn (Aktive) hatte einiges Gewicht abtrainiert und startete in der Klasse bis 105 kg. Während er in der Kniebeuge mit 190 kg und im Kreuzheben mit 235 kg eigentlich im Mittelfeld der 18 Heber starken Gruppe hätte mitschwimmen können, so reichten die 112,5 kg auf der Bank nicht aus, eine Platzierung um Rang 10 zu erreichen. Er verbessert zwar seine Dreikampfleistung um 10 kg auf 537,5 kg doch mehr wie Platz 16 sprang nicht heraus. 03./04.10.2016 Silber und Bronze bei der WM der Masters in Heinsheim Das harte Sommertraining hat sich für Jürgen Wunderlich und Anton Engelbrecht gelohnt. Bei den Weltmeisterschaften der Mastersheber holte Wunderlich die Bronzemedaille und Engelbrecht die Silbermedaille in ihrer Gewichtsklasse. Bei beiden war das Körpergewicht das Tüpfelchen auf dem „i“. Mit über 900 Teilnehmern ist es die größte Veranstaltung dieser Art bisher. Jürgen Wunderlich (M 65/- 69 kg) hatte sich in den Vorbereitungskämpfen kontinuierlich gesteigert und nach der Papierform Chancen auf einen Podestplatz. Im Wettkampf zeigte es sich schnell, dass es der Bronzemedaillenplatz sein könnte. Mit 62 kg leistete sich der Bayreuther einen absoluten Sicherheitsversuch, den sein Konkurrent Ronald Sanderberg (Schweden) allerdings mit 65 kg erstmal toppte. Im 2. Versuch mit 66 kg überbot der AC-Heber den Schweden wieder. Sanderberg wartete mit seinem 2. Versuch allerdings zu, so dass Wunderlich schließlich mit dem neuen Bezirksrekord von 68 kg auf die Bühne ging. Der Schwede steigerte weiter auf 70 kg und schaffte es schließlich einen 2-kg-Vorsprung für das Stoßen herauszuheben.Im Stoßen setzte sich Jürgen Wunderlich hinter den Schweden, der bei 78 kg seine Versuchsreihe eröffnete. Die vom Bayreuther gewählten 80 kg reichten, um sich erstmals von Platz vier auf Platz drei vorzuarbeiten. Die 82 kg von Sanderberg konterte Wunderlich erneut mit 84 kg. Da sich der Schwede nicht mehr zu steigern vermochte, hatte Jürgen Wunderlich die Bronzemedaille bei der gleichen Zweikampfleistung von 152 kg aber dem geringeren Körgergewicht gegenüber dem Schweden in der Tasche. Der Titel ging an den Österreicher Johann Anglberger mit 166 kg. Er setzte sich ebenfalls dank des geringeren Körpergewichts gegen Johann Greiner (Deutschland) durch. Anton Engelbrecht (M 60/- 105 kg) wollte ebenfalls mit einem Sicherheitsversuch im Reißen starten. Doch nachdem fast alle ihre angegebenen Anfangsversuche erhöht hatten, musste er mitziehen. Dabei sah es zunächst nach einen Kampf um Platz 3, auf den auch der Finne Erkki Laine und der Österreicher Edmund Bogensberger ein Auge geworfen hatten, aus. Bogensberger leistete sich einen Versuch mit 67 kg, den Laine und Engelbrecht mit 70 kg überboten. Der Österreicher hatte dann mit 71 kg die Nase vorne. Bei 73 kg trafen sich Bogensberger und der AC-Heber wieder, während der Finne mittlerweile ausgeschieden war. Doch während der Österreicher das Gewicht nicht schaffte konnte sich Engelbrecht noch auf 75 kg steigern und lag nach dem Reißen hinter Vladimir Scheffner (Deutschland/95 kg) und David Meltzer (USA/80 kg) auf dem erhofften Medaillenplatz.Im Stoßen hatte der Österreicher mit gültigen 91 kg keine Chance, den AC-Heber zu bedrängen. Engelbrecht hängte sich mit seinen Versuchen an David Meltzer an, in der Hoffnung, den Rückstand von 5 kg noch aufholen zu können. 95 kg waren kein Problem für den Amerikaner. Bei 100 kg brachte er aber zweimal keinen gültigen Versuch zustande, während Anton Engelbrecht sie tadellos über den Kopf ausstieß. Diese Leistung und das um 7 kg geringere Körpergewicht brachten ihm schließlich den zweiten Platz ein. Vladimir Scheffner gewann auch das Stoßen mit 105 kg und siegte mit der Zweikampfleistung von 200 kg vor Engelbrecht mit 175 kg und Meltzer mit 175 kg. 15.10.2016 Punkte beim Frankenligaauftakt 2016/2017 blieben in Schweinfurt Der amtierende Frankenligameister fuhr bereits mit gemischten Gefühlen zum Frankenligaauftakt zu den Unterfranken, die schon immer für das eine oder andere Beinestellen gut waren. Nicht in Bestbesetzung antretend können, war auch diesmal der Grund warum alle Punkte in Schweinfurt blieben. Mit 1024 : 1049 hatte der 1. AC Bayreuth das Nachsehen. Silke Reindl kam neu in die Mannschaft und hätte ursprünglich erstmal einen Wettkampf zum Eingewöhnen außer Konkurrenz bestreiten sollen, musste aber auf Grund der Ausfälle gleich um Punkte mitheben. Die 45 kg im ersten Versuch des Reißens waren dann doch viel zu leicht. Mit 50 kg, einem neuen Bezirksrekord, hatte sie ebenfalls keine Probleme und auch die abschließenden 54 kg waren bereits über dem Kopf, ließen sich aber nicht ausreichend fixieren. Margitta Grötsch musste trotz Beschwerden in der linken Hand an die Hantel. Deshalb konnte sie auch ihre guten Trainingsleistungen nicht im Wettkampf umsetzen. Zwar zeigte sie im Reißen drei technisch gute Versuche, musste sich aber letztlich mit 42 kg begnügen. Michael Scharf verbesserte seine persönliche Bestleistung nach 75 kg im ersten Versuch auf 80 kg. Selbst 83 kg waren im Bereich des Möglichen, doch sein Zug war so kräftig, dass er sie nicht über dem Kopf zu fixieren vermochte und sie hinter ihm zu Boden fielen. Arthur Enns nutzte den Wettkampf gleichzeitig, um seine Form für die deutsche Aktivenmeisterschaft in Plauen Ende des Monats zu überprüfen. Seine tadellose Versuchsreihe über 103 kg und 108 kg schloss er mit 113 kg, einem neuen Bezirksrekord in der Klasse bis 77 kg, ab. Mit 143 Punkten erzielte er mit Abstand vor dem Schweinfurter Mike Büdel, der auf 125 Punkte kam, die Tagesbestleistung. Die Gastgeber gewannen die erste Disziplin knapp mit 454 : 447 Zählern und sicherten sich somit den ersten Siegpunkt. Im Stoßen setzte sich der gute Einstand von Silke Reindl fort. Drei gültige Hebungen und der Abschluss mit dem neuen Bezirksrekord von 63 kg konnten sie zufriedenstellen. Margitta Grötsch biss die Zähne zusammen und versuchte sich nach erfolgreichen 57 kg und 61 kg auch noch an 64 kg, doch an dieser Last musste sie den Umständen Tribut zollen. Michael Scharf war mit seinen drei gültigen Versuchen mehr als zufrieden, konnte er doch seine persönliche Bestleistung über 100 kg bis auf 103 kg steigern. Arthur Enns und Mike Büdel sorgten quasi im Gleichschritt für den spektakulären Abschluss des Wettkampfes. Der Schweinfurter steigerte sich über 125 kg, 130 kg bis auf 135 kg, während Enns über 128 kg bis auf 135 kg gelangte. Auch wenn das Duell mit 170 : 161 Punkten für den Bayreuther ausging, konnte er den nächsten Siegpunkt der Schweinfurter nicht verhindern. Die Unterfranken gewannen auch die zweite Disziplin mit 595 : 577 Punkten und holten sich mit dem Endresultat von 1049 : 1024 Punkten den Siegpunkt. Arthur Enns erzielte mit 313,9 Punkte das zweitbeste Resultat, das je in der Frankenliga protokolliert wurde. Zweitbester Heber war Mike Büdel, der auf 287 Punkte kam, vor seinem Vereinskamerad Philipp Lendner (264 Punkte.) 29.10.2016 Arthur Enns landet bei Deutscher im Vorderfeld Ein breites Feld von 19 Hebern kämpfte in der Klasse bis 77 kg in Plauen um deutsche Meisterehren bei den Aktiven. Arthur Enns vom 1. AC Bayreuth hatte sich im Vorfeld zum zweiten Mal für die höchsten nationalen Titelkämpfe qualifiziert und nach dem 13. Platz im letzten Jahr jetzt einen Sprung ins vordere Drittel geschafft. Der Teilnehmerrekord von 175 Hebern bescherte dem AC-Heber einen frühen Beginn, denn seine Gewichtsklasse musste von Freitag abends auf Samstag früh verlegt werden. Doch die morgendliche Startzeit tat seiner Leistung keinen Abbruch. Während die Konkurrenz um Platz eins bis vier erst ab 120 kg das Reißen begann, nahmen sechs Heber im Kampf um die weiteren Ränge den Wettkampf bei 105 kg auf. Arthur Enns stieg bei 107 kg ins Geschehen ein und verschenkte im zweiten Versuch mit 112 kg wertvollen Boden, hatte er die Hantel doch schon sicher über dem Kopf. Beim Aufstehen aus der Hocke kam er allerdings ins Laufen und musste das Gewicht fallen lassen. In der Wiederholung bewältigte er die Last so souverän, dass auch ein paar Kilo mehr möglich gewesen wären. Mit 112 kg reihte er sich hinter dem leichteren Karl Schiffer (TSV Blau-Weiß Schwedt), der ebenfalls 112 kg zur Hochstrecke gebracht hatte, auf Platz sechs ein, gefolgt von Christopher Ruß (111 kg/AC Chemnitz) und Philipp Hülser (110 kg/SV Germania Obrigheim). Die anderen Mitstreiter blieben mit Leistungen zwischen 105 kg und 108 schon deutlicher zurück. Im Stoßen setzte Arthur Enns mit 135 kg einen Sicherheitsversuch und konnte dann seine Konkurrenz beobachten. Auch Philipp Hülser stieg bei 135 kg in die zweite Disziplin ein, während Karl Schiffer sein Anfangsgewicht auf 138 kg erhöhte. Neu dazu stießen Benjamin Meisel (TSG Rodewisch) und Manuel Zandeck (AC Potsam). Der zweite Versuch des Bayreuthers mit 140 kg bedeutete neue Bestleistung und sollte seine Mitstreiter, die über 137 kg nicht hinauskamen, abschütteln. Doch nach leichtem Umsetzen schwächelte der Bayreuther in ungewohnter Weise beim Ausstoß. Es bedurfte erneut eines Ausbesserungsversuches, um seine Bestleistung unter Dach und Fach zu bringen. Im dritten Versuch klappte es dann, so dass er sich wieder auf Platz sechs vorschob. Mit der Zweikampfleistung von 252 kg schaffte er den zweiten Bezirksrekord an diesem Morgen. Der Angriff von Manuel Zandeck, der mit 144 kg Enns vom sechsten Rang auf Grund des geringeren Körpergewichtes hätte verdrängen können, scheiterte; Karl Schiffer sicherte sich mit 143 kg und 148 kg letztlich Platz fünf. 28.01.2017 AC-Mastersteam mit erfolgreichem Auftakt In guter Verfassung präsentierten sich die Heber des 1. AC Bayreuth beim Auftaktkampf der Masters-Bayernliga in Schweinfurt. Mit 1202 Punkten gingen sie siegreich aus der Begegnung mit dem AC 82 Schweinfurt (1152 P.) und dem KSV Kitzingen (1044 P.) hervor. Damit schoben sie sich hinter dem ESV Neuaubing auf Platz zwei. Jürgen Wunderlich setzte zu Beginn gleich die richtigen Akzente, indem er gegen den Kitzinger Karl-Heinz Schwenkert die Oberhand behielt. Beide bewältigten im Reißen 62 kg doch der leichtere AC-Heber gewann das Duell mit 141 : 138 Punkten. U. Zehner (AC 82 Schweinfurt) blieb mit 125 Punkten schon deutlicher zurück. Walter Nützel überraschte mit 69 kg und baute gegenüber Norbert Graber (Kitzingen), der auf 62 kg kam, mit 128 : 113 Punkten den Vorsprung weiter aus, während Schweinfurt mit T. Zehner und 122 Punkten weiter zurückfiel. Michael Zschoche musste nach einer Knieverletzung noch vorsichtig agieren und erstmal wieder Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit bekommen. Durch die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten hatte er noch mit einem Rückstand zu kämpfen. Mit 85 kg im Reißen konnte er zufrieden sein, wenngleich er auch 90 kg zur Hochstrecke gebracht hatte – dies aber nicht zur Zufriedenheit des Kampfrichters. Roman Klose nahm deshalb mit 113 : 103 Punkten wieder 10 Punkte von der Bayreuther Führung weg. Anton Engelbrecht entschied das Reißen dann endgültig für Bayreuth, nachdem er für 75 kg 137 Punkte errechnet bekam. Michael Fischer konnte die Lage für den KSV Kitzingen mit 70 kg und 111 Punkten nicht verbessern. Thomas Walz (Schweinfurt) zeigte bis 80 kg eine gute Serie, und bekam dafür 133 Punkte. Nach dem Reißen lautete der Zwischenstand 511 Punkte für den 1. AC Bayreuth, 495 Punkte für den AC 82 Schweinfurt und 463 Punkte für den KSV Kitzingen. Im Stoßen konnte K.-H. Schwenkert Jürgen Wunderlich nicht folgen. Mit 84 kg wartete der AC-Heber auf und vermittelte dabei den Eindruck, dass das eine oder andere Kilo noch mehr gegangen wäre. Mit 191 : 174 vergrößerte Wunderlich den Bayreuther Vorsprung. U. Zehner kam mit 55 kg auf 157 Punkte. Walter Nützel brachte den Bayreuther Erfolg noch ein Stück weiter voran. Er schaffte im Stoßen 85 kg und holte dafür 158 Punkte; N. Graber kam mit 76 kg nur auf 139 Punkte. T. Zehner verkürzte mit 162 Punkten den Rückstand der Schweinfurter etwas. Anton Engelbrecht hatte mit Thomas Walz den besten Schweinfurter Heber gegen sich. Nach 100 kg musste der Bayreuther mit Schulterproblemen den Wettkampf aufgeben, so dass das Duell mit Thomas Walz mit 184 : 183 Punkten zu Gunsten der Schweinfurter ausging. Michael Fischer (Kitzingen) konnte mit 90 kg (143 Punkte) seine Mannschaft nicht vom letzten Platz wegbringen. Michael Zschoche ließ bei seinen Mannschaftskameraden den Blutdruck nochmals kräftig ansteigen. Für einen knappen Sieg hätten dank des Vorsprungs 90 kg ausgereicht, doch für die Platzierung in der Tabelle ist die Gesamtpunktezahl maßgeblich. Nach dem letzten Auswärmversuch mit 125 kg entschied er sich mit 130 kg den ersten Wertungsversuch zu starten. Der erste Versuch und auch der zweite Versuch gingen zum Schrecken seiner Teamkollegen daneben. Zu vorsichtig agierte er ob der überstandenen Verletzung. Im dritten Durchgang – alles oder nichts – hatte er das Gewicht voll im Griff und kein Problem, die Hantel gültig über den Kopf zu befördern. Mit 158 Punkten nahm er Roman Klose noch 6 Punkte ab. Die zweite Disziplin endete mit 691 Punkten deutlich für Bayreuth; Schweinfurt kam auf 656 P. und Kitzingen auf 580 Punkte. Die besten Heber der Veranstaltung kamen mit Jürgen Wunderlich (332,1 P.) und A. Engelbrecht (320,8 P.) vom 1. AC Bayreuth, gefolgt von Thomas Walz (318,1 P.) und Karl-Heinz Schwenkert (312,9 P.) Nicht zu überbieten war an diesem Wettkampftag der ESV-Neuaubing, der mit Max Mühlbauer (386,4 Punkte) einen überragenden Athleten in seinen Reihen hatte. Tabelle: P. 1. ESV München-Neuaubing 1.238 P. 2. 1. AC Bayreuth 1.202 P. 3. ASV Neu-Ulm 1.197 P. 4. AC 82 Schweinfurt 1.152 P. 5. TSV Röthenbach 1.100 P. 6. KSV Kitzingen 1.044 P. 7. Team Schwaben 990 P. 8. TSG Augsburg 974 P. 9. 1. AC Weiden 938 P.
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AC-Heber übernehmen Tabellenspitze der Frankenliga Mit einem äußerst knappen Ergebnis im Reißen und einem komfortablen Vorsprung im Stoßen schoben sich die AC-Heber dank des 3:0 Erfolges gegen Schweinfurt an die Tabellenspitze der Frankenliga. Dabei kam Arthur Enns mit einer neuen Bestleistung und Einstellung des Bezirksrekordes im Reißen eine besondere Bedeutung zu. Das Fehlen von Viola Lauber barg einige Fragezeichen für das Reißen und die Absicht mit allen Siegpunkten aus Schweinfurt zurückzukehren. Um mit fünf Hebern antreten zu können sprang erneut Anton Engelbrecht zur Absicherung eines Totalausfalles ins Trikot. Mit 75 kg im Reißen und 100 kg im Stoßen hätte er im Bedarfsfall wichtige Punkte zusteuern können. Margitta Grötsch begann mit einer fehlerfreien Serie den Wettkampf gut und steigerte sich bis auf 40 kg. Die 93,25 Punkte übertraf die beste Schweinfurter Heberin, Ulrike Zehner mit 48 kg und 122,10 Punkten deutlich. Remy Trinh konnte mit neuer Bestleistung von 75 kg und 98,75 Punkten den Vorsprung der Schweinfurter nur wenig aufholen, da Uwe Dalibor mit 85 kg und 97,19 Punkten wenig Terrain verschenkte. Der Zwischenstand nach dem ersten Paarkreuz sah die Gastgeber mit 219,29 : 192,00 deutlich in Führung. Michael Zschoche ging nach 95 kg offensiv auf 100 kg, wurde aber vom Kampfrichter belehrt, dass er mit den Armen eingeknickt sein und nachgedrückt habe. Die dadurch verpassten 5,7 Punkte fehlten gegen Torsten Zehner natürlich, aber nachdem der Schweinfurter seinerseits 95 kg nicht bewältigte, machte Zschoche mit 108,38 : 103,38 Punkten weiteren Boden gut. Arthur Enns hatte es in der Hand, den ersten Siegpunkt für Bayreuth zu sichern, nachdem Philipp Lender im 2. Versuch mit 90 kg schwächelte und den Versuch wiederholte. 109,54 Punkte waren dennoch viel, denn als das Zwischenergebnis von 432,21 Punkten für Schweinfurt feststand, hatte Arthur Enns nach guten 92 kg und 97 kg nur noch einen Versuch und der musste auf 100 kg lauten. Neue Bestleistung, Einstellung des 20 Jahre alten Bezirksrekords und Wohl und Wehe bezüglich des Mannschaftsergebnisses brachten für den 70 kg schweren Heber eine gesunde Nervenanspannung. Als er die 100 kg über dem Kopf fixierte stand der Sieg in der Disziplin Reißen fest. Enns erzielte 132,36 Punkte und schaffte es damit den Rückstand in den minimalen Vorsprung von 0,5 Punkten umzuwandeln. Das Zwischenergebnis von 432,74 : 432,21 Punkte brachte den erhofften Siegpunkt im Reißen. Für das Stoßen musste Mannschaftsführer Engelbrecht nicht zittern, denn in dieser Saison ist noch kein Verein an den AC-Hebern vorbeigekommen. So nützte es auch nichts, dass Schweinfurt Uwe Dalibor durch Roman Klose ersetzte. Remy Trinh hatte nach 90 kg und 95 kg sich an 100 kg versucht, schaffte es aber nicht, die zwei Zentner über den Kopf auszustoßen, da das Umsetzen bereits viele Körner gekostet hatte. Am Ende setzte sich Klose mit 125,25 : 125,09 Punkten knapp vor den Bayreuther. Margitta Grötsch zeigte auch in der zweiten Disziplin eine fehlerfreie Leistung und steigerte sich bis auf 56 kg. Damit hielt sie den Abstand zu U. Zehner, die 58 kg bewältigte in Grenzen, wenn auch die Anzeige ob der 130,55 : 147,54 Punkte für Bayreuth auf rot umschlug. Arthur Enns erhöhte kurzzeitig den Puls seiner Mannschaftskollegen, als er seinen ersten Versuch über 120 kg wegen Nachdrückens ungültig bekam. Zur Sicherheit wiederholte er die Last, musste aber dann bei 126 kg erneut kapitulieren. Auch Ph. Lendner hatte mit seinem ersten Versuch Probleme und kam letztlich nicht über 115 kg hinaus. 158,83 : 139,97 Punkte ließen die Ampel für Bayreuth wieder auf Grün umschlagen. Michael Zschoche ließ in der Auseinandersetzung mit Torsten Zehner dem Schweinfurter keine Chance. Zehner verzichtete nach 115 kg auf weitere Versuche, als Zschoche mit 130 kg in den Wettkampf einstieg. Nach drei gültigen Hebungen setzte der AC-Heber mit 140 kg den Schluss- und Siegpunkt unters Stoßen. 574,18 : 542,03 drückten die Bayreuther Überlegenheit aus. Das Schlussresultat ergab mit 1006,92 : 974,24 dann den dritten Siegpunkt zum 3:0 Erfolg. Nachdem zeitgleich der bisherige Tabellenführer aus Röthenbach eine 2:1 Niederlage gegen des ASC Nürnberg hinnehmen musste, schob sich der 1. AC Bayreuth von Platz 2 auf Platz 1. Tabelle: 1. 1. AC Bayreuth 7 : 2 3.037,51 P. 2. TSV Röthenbach 6 : 3 3.112,77 P. 3. ASC Nürnberg-Süd 3 : 6 3.012,79 P. 4. AC 82 Schweinfurt 2 : 7 2.916,06 P. AC-Staffel büßt Tabellenführung ein Nach dem TSV Röthenbach musste nun auch der 1. AC Bayreuth die Punkte in Nürnberg lassen. Der Neuling schaffte es, mit einem 2:1-Sieg den Tabellenführer zu stürzen und verhalf damit dem TSV Röthenbach wieder zum Sprung auf Platz eins der Frankenliga. Die Bayreuther wussten bereits beim Abwiegen, als der Name der deutschen Jugendmeisterin in der Mannschaftsaufstellung der Mittelfranken auftauchte, dass es eine enge Angelegenheit werden würde und letztlich war Jaqueline Schroll mit 307 Punkten auch die Erfolgsgarantin der Gastgeber. Auf Bayreuther Seite begannen Margitta Grötsch und Viola Lauber im Reißen recht vielversprechend. Grötsch zeigte eine fehlerfreie Serie bis 39 kg und Lauber musste nur bei 41 kg ihre Last wiederholen. Mit 190 Zählern hatten sie gut gepunktet, aber gegen das Duo Ö. Sebisteri/J. Schroll keine Chance. Die beiden Nürnberger überboten das AC-Zwischenresultat mit 224 Punkten deutlich, trug J. Schroll doch mit 62 kg und 137,9 Punkten Erhebliches zum Vorsprung der Gastgeber bei. Im zweiten Abschnitt des Reißens sollte das Ergebnis wieder ausgeglichen werden. So die Vorstellung. Zunächst schaffte Remy Trinh mit 77 kg (99,3 P.) eine neue Bestleistung und scheiterte denkbar knapp an 80 kg, dann zeigte sich Michael Zschoche mit 98 kg (111,5 P.) von seiner besten Seite. Alle Augen richteten sich letztlich auf Arthur Enns, der im letzten Wettkampf mit 100 kg der AC-Staffel zum Sprung an die Tabellenspitze verhalf. 94 kg sollten ein Sicherheitsversuch werden und der Zug über Kopf sah auch recht spielerisch aus, doch beim Aufstehen aus der Hocke kippte die Hantel nach vorne weg, was den Versuch ungültig machte. Eingedenk der Leistungsfähigkeit von Enns verzichtete Mannschaftsführer A. Engelbrecht auf eine Versuchswiederholung und steigerte in Absprache mit dem Athleten wie geplant auf 97 kg weiter. Doch zum Schrecken der Mannschaftskameraden wollten die 97 kg zweimal nicht glücken, so dass der Heber „geplatzt“ war. Unterm Strich wären die 94 kg für 123,7 Punkte gut gewesen. Letztlich hätte das aber auch nicht für einen Gewinn der Disziplin Reißen genügt. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 446,5 : 401,2 Punkten deutlich in Front. Im Stoßen lief für das AC-Team alles optimal: kein Fehlversuch musste verschmerzt werden und bei Margitta Grötsch (58 kg) und Remy Trinh (100 kg) gab es sogar neue persönliche Bestleistungen. Dennoch vergrößerte sich im ersten Abschnitt des Stoßens der Rückstand weiter: mit 297,5 : 280,8 Punkte hielten M. Grötsch und V. Lauber zwar gut dagegen, konnten aber weitere 17 Punkte Rückstand nicht vermeiden. Diese 17 Punkte münzten schließlich Remy Trinh, Arthur Enns und Michael Zschoche in einen 10-Punkte-Vorsprung um. Trinh kämpfte in seinem letzten Versuch die 100 kg (128,9 P.) mit letzter Kraft auf die gestreckten Arme. Enns begann nach dem Patzer im Reißen vorsichtig mit 110 kg, schaffte aber im 3. Versuch problemlos 120 kg für die er 158 Punkte erhielt. Michael Zschoche stand ihm da mit 138 kg und 157 Punkten in nichts nach. Oliver Schroll (110 kg/127,6 P.), Hans-Peter Schroll (125 kg/139,9 P.) und Christoph Kiener (122 kg/148,4 P.) hatten auf Nürnberger Seite keine Chance. So lautete der Endstand in der Disziplin Stoßen 595,85 : 585,06 Punkte für Bayreuth. Im Gesamtergebnis blieben aber die Nürnberger mit 1031,57 : 997,06 Punkte vorne und gewannen die Begegnung mit 2:1. Durch den gleichzeitigen 3:0 Sieg des TSV Röthenbach in Schweinfurt übernahm Röthenbach wieder die Tabellenspitze. Tabelle: 1. TSV Röthenbach 9 : 3 4.121,86 P. 2. 1. AC Bayreuth 8 : 4 4.034,57 P. 3. ASC Nürnberg-Süd 5 : 7 4.044,36 P. 4. AC 82 Schweinfurt 2 : 10 3.786,94 P. Gute Leistung im Stoßen reichte gegen Schweinfurt nicht Zum Auftakt der Masters-Bayernliga ist für den 1. AC Bayreuth eine Erfolgsserie gerissen: seit 2000 hatten die AC-Masters nicht mehr gegen die Unterfranken verloren. Diesmal konnten sie nicht in Bestbesetzung antreten und mussten prompt die Punkte bei den Gastgebern lassen. Es war abzusehen, dass Salih Meryem gegen Uwe Dalibor keine Chance haben würde. Der Bayreuther war für den verletzten Jürgen Wunderlich kurzfristig aufgesprungen und war die letzte Rettung für die AC-Staffel, mit einer kompletten Mannschaft antreten zu können. Meryem, der sich auf Bankdrücken und Kraftdreikampf spezialisiert hat, machte bei all dem fehlenden Training an der Hantel eine überraschend gute Figur, hob technisch sauber und schaffte mit 52 kg im Reißen mehr als erwartet. Dalibor glänzte dagegen mit der Tageshöchstlast von 90 kg und entschied das Duell mit 125,94 : 94,68 Punkten klar für die Gastgeber. Viola Lauber begann mit der Aufholjagd gegen Ulrike Zehner. Sie schloss mit der Saisonbestleistung von 43 kg, konnte sich aber gegen die Schweinfurterin, die 47 kg zur Hochstrecke brachte nicht entscheidend absetzen. 132,88 : 131,31 ließen den Rückstand nicht merklich kleiner werden. Walter Nützel hatte gegen Wolfgang Balling mit 72 kg gut vorgelegt, doch Balling wuchs bei frenetischen Anfeuerungsrufen über sich hinaus und bewältigte letztlich 76 kg. Damit gingen mit 130,38 : 133,57 weitere Pluspunkte aufs Schweinfurter Konto. Anton Engelbrecht vermochte es abschließend gegen Thomas Walz nicht mehr zu richten. Mit 78 kg und 137,22 P. nahm er Walz (133,52 P.) nur 3,7 Punkte wieder ab, so dass das Zwischenresultat nach dem Reißen 495,16 Punkte für Bayreuth und 524,34 Punkte für die Gastgeber lautete. Im Stoßen vergrößerte sich der Vorsprung zunächst noch, denn Salih Meryem musste Uwe Dalibor erneut ziehen lassen. 123,81 Punkte: 146,93 Punkte schafften mit über 50 Punkte Vorsprung ein gutes Polster für die Unterfranken. Während das Reißen zwischen Viola Lauber und Ulrike Zehner praktisch pari ausging, so zeigte Lauber mit 61 kg ihre Stärke. Zehner musste bei 58 kg passen und büßte so wertvolle Punkte ein, denn die Bayreutherin holte mit 188,50 P. : 162,04 P. etliches vom Rückstand wieder auf. Walter Nützel hatte Wolfgang Balling ebenfalls gut im Griff. Nach seinem Bezirksrekord im Reißen schaffte er mit 91 kg einen weiteren oberfränkischen Rekord in der AK 6/- 85 kg. Balling hatte mit 91 kg den einzigen Schweinfurter Fehlversuch zu beklagen und musste mit 156,42 P. : 164,78 P. Nützel den Vortritt lassen. Im abschließenden Duell mit Thomas Walz schob sich Anton Engelbrecht mit 103 kg die Hantelstange schmerzhaft unters Kinn, so dass er sich für einen Wiederholungsversuch statt einer weiteren Steigerung entschied. 103 kg bedeuteten zwar 181,20 P. reichten aber nur dazu den Rückstand um weitere 8 Punkte zu verkürzen, denn Walz erhielt für seine 110 kg 172,79 Punkte. Letztlich gewann die AC-Staffel das Stoßen mit 658,30 : 638,17 Punkte, doch für den Gesamtsieg fehlten noch gute 9 Punkte. Bemerkenswert war, dass es auf jeder Seite nur einen Fehlversuch gab, so dass die Mannschaftsführer Engelbrecht und Walz mit den Vorbereitungen auf den Wettkampf zufrieden sein durften. Mit Viola Lauber (321,37 P.) und Anton Engelbrecht (318,42 P.)standen die besten Heber in Bayreuther Diensten. Thomas Walz (306,31 P.) kam als einziger Schweinfurter über die 300-Punkte-Marke. Tabelle: 1. TSV Ingolstadt 1.225,89 P. 2. TSG Augsburg 1.165,14 P. 3. AC 82 Schweinfurt 1.162,51 P. 4. 1. AC Bayreuth 1,153,45 P. 5. ASV Neu-Ulm 1.141,33 P. 6. Team Schwaben 1.109,71 P. 7. TSV Waldkirchen 0 P AC-Mastersteam verbessert sich auf Platz drei Im Dreierwettkampf der Masters-Bayernliga in Ingolstadt gab es für den 1. AC Bayreuth einen Sieg gegen den AC 82 Schweinfurt und eine Niederlage gegen den TSV Ingolstadt. Fast hätte es auch gegen die Oberbayern zum Gewinn gereicht, doch der Rückstand aus dem Reißen konnte nicht ganz aufgeholt werden. Mit 1141,5 Punkten schaffte es das AC-Team jedoch einen Platz in der Tabelle gut zu machen. Salih Meryem musste erneut als Notnagel für die AC-Masters fungieren. Meryem, der sich auf Bankdrücken und Kraftdreikampf spezialisiert hat, merkte man im Reißen eine gewisse Steifigkeit in der Schulterpartie an, was dazu führte, dass er diesmal über 50 kg nicht hinauskam. Mit 90 Punkten blieb er etwas hinter den Erwartungen zurück, zumal Rudi Riegler (65 kg/Ingolstadt) und Bernd Morche (76 kg/Schweinfurt) 14 bzw. 16 Punkte mehr für ihre Leistungen erzielten. Die holte Walter Nützel mit 70 kg und 126,6 Punkten gegen Hans-Ulrich Jacobi (IN) und Roman Klose (SW) wieder auf. Viola Lauber konnte gegen die Schweinfurterin Ulrike Zehner den Bayreuther Vorsprung auf die Unterfranken ausbauen. Beide Heberinnen leisteten sich keinen Fehlversuch und schlossen ihre Versuchsreihe mit 44 kg bzw. 45 kg ab. 133,2 : 123,9 Punkte ging dieses Duell zugunsten von Bayreuth aus. Allerdings schob sich G. Ossiander mit seinem letzten Versuch noch mit 139,6 Punkten an beiden vorbei. In der letzten Paarung standen sich Anton Engelbrecht, Torsten Zehner (SW) und Dr. Leopold Dirsch (IN) gegenüber. Alle Drei präsentierten fehlerfreie Versuche. An Dr. Dirsch führte nichts vorbei, denn der nur 65 kg schwere Ingolstädter hob so viel wie die 30 kg schwereren Mitstreiter. Engelbrecht und Dr. Dirsch schafften 80 kg und Zehner bewältigte 86 kg. In Punkten umgerechnet waren das 175,3 P. für die Gastgeber, 140,9 Punkte für Bayreuth und 108,7 Punkte für Schweinfurt. So lautete der Zwischenstand nach dem Reißen 523,34 Punkte für Ingolstadt, 491,35 Punkte für Bayreuth und 447,22 Punkte für Schweinfurt. Im Stoßen vergrößerte sich der Vorsprung der Ingolstädter zunächst noch, denn Salih Meryem musste Rudi Riegler und Bernd Morche trotz dreier schöner Versuche bis 68 kg ziehen lassen. 122,97 P. : 136,64 P. : 141,72 Punkte brachten letztlich die Schweinfurter wieder etwas näher heran. Walter Nützel brachte mit einer starken Leistung die Bayreuther bis auf 5 Punkte an die führenden Ingolstädter heran. Mit dem neuen Bezirksrekord in der AK 6/- 85 kg in Höhe von 92 kg erzielte er 166,49 Punkte und holte gegenüber Hans-Ulrich Jacobi (125,39 P.) gut auf, während Roman Klose (150,20 P.) für die Schweinfurter weiteren Boden verlor. Viola Lauber drehte dann das Blatt und brachte das AC-Team in Führung. Zwar leistete sich keiner des Trios einen Fehlversuch, doch ihre 58 kg waren 175,68 Punkte wert. Ulrike Zehner musste mit 57 kg und 156,95 Punkte schon kleinere Brötchen backen. Auch Gerhard Ossiander konnte mit 161,69 Punkten nicht dagegen halten. Dennoch fühlten sich die Gastgeber mit Dr. Dirsch in der Hinterhand sicher, wenngleich er mit einem ungültigen Auftaktversuch über 92 kg schon für etwas Aufregung gesorgt hatte. Doch letztlich bewältigte er noch 95 kg und trug sich mit 208,18 Punkten ins Protokoll ein. Anton Engelbrecht versuchte alles und scheiterte knapp an 107 kg beim Ausstoßen. Um die neun Punkte Vorsprung zu halten hätte es schon einer Steigerung auf 114 kg bedurft, die aber für den 62 jährigen AC-Heber derzeit nicht abrufbar sind. So blieb es bei 105 kg und 185,03 Punkte. Mit 650,17 Punkte gewannen die Bayreuther zwar das Stoßen vor den Ingolstädtern, die auf 631,90 Punkte kamen und den Schweinfurtern mit 622,70 P., doch die Endabrechnung sah die Gastgeber mit 1155,24 Punkte vorne. Bayreuth ging mit 1141,52 Punkten durchs Ziel vor Schweinfurt mit 1069,92 Punkten. Damit fielen die Unterfranken von Platz drei auf Platz fünf zurück, während Bayreuth sich von Rang vier auf Rang drei verbesserte. Mit Dr. Dirsch (383,48 P.), Anton Engelbrecht (326,00 P.) und Viola Lauber (308,96 P.) sowie Gerhard Ossiander (301,33 P.) kamen vier Heber über die 300-Punkte-Marke. Tabelle: 1. TSG Augsburg 2.386,18 P. 2. TSV Ingolstadt 2.381,13 P. 3. 1. AC Bayreuth 2.294,97 P. 4. ASV Neu-Ulm 2.286,79 P. 5. AC 82 Schweinfurt 2.209,10 P. 6. Team Schwaben 2.150,49 P. 7. TSV Waldkirchen 1.210,06 P. Tabellenführer Röthenbach war trotz Saisonbestleistung nicht zu knacken Beim Spitzenreiter der Frankenliga, dem TSV Röthenbach gab es für die AC Staffel nur einen Teilerfolg zu verzeichnen: während man im Reißen die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen musste, so schafften es die Bayreuther anderseits, das Stoßen für sich zu entscheiden. Beide Mannschaften warteten vor dem zahlreichen Publikum mit Saisonbestleistungen auf. Wie bereits beim Hinkampf hatten sich die Mittelfranken wieder voll und ganz auf das Reißen konzentriert, um erneut einen großen Vorsprung für die zweite Disziplin, dem Stoßen zu erhalten. In dieser Form, kann ihnen keine andere Mannschaft derzeit das Wasser reichen. Die AC-Mannschaft wusste sich gegenüber den anderen Wettkämpfen gut zu steigern. Allen voran Viola Lauber, die im Zweikampf bis auf 1 kg an ihren deutschen Zweikampfrekord herankam.Das Bayreuther Startpaar, V. Lauber und Margitta Grötsch, leistete sich keinen Fehlversuch und beendete mit 44 kg (107, 34 P.) bzw. 40 kg (94,72 P.) das Reißen. Damit konnten sie allerdings nicht verhindern, dass Patricia Rieger (68 kg/ 126,81 P.) und Ulrich Rabenstein (88 kg/110,26 P.) den Gastgebern einen komfortablen 35-Punkte-Vorsprung verschafften. Die zweite Gruppe mit Remy Trinh, Arthur Enns und Michael Zschoche waren bestrebt, den Vorsprung nicht noch größer werden zu lassen und stiegen mit jeweils hohen Anfangsversuchen in den Wettkampf ein. Remy Trinh schaffte im letzten Versuch mit 78 kg (100,67 P.) eine neue Bestleistung. Arthur Enns war einmal mehr bester Bayreuther Heber, musste sich allerdings mit 94 kg (123,35 P.) begnügen; zweimal scheiterte er an 98 kg. Auch Michael Zschoche bekam diesmal seine sonst sicheren 98 kg nicht durch und beendete das Reißen mit 95 kg (107,29). Ihnen gegenüber stand die Röthenbacher Phalanx mit Kevin Ansorg (98 kg/116,78 P.), Jürgen Walker (104 kg/122,15 P.) und Matthias Ikonomov (94 kg/110,53 P.). Das bereinigte Zwischenresultat, bei dem die jeweils vier besten Wertungen zusammengerechnet werden, sah den TSV Röthenbach mit 476,26 : 438,64 Punkten in Führung. Im Stoßen konnten Viola Lauber und Margitta Grötsch es nicht verhindern, dass sich der Vorsprung noch weiter vergrößerte. Mit 62 kg (151,25 P.) und 56 kg (132,60 P.) lagen beide zwar gut im Rennen, doch Patricia Rieger (86 kg/ 160,37 P.) und U. Rabenstein (112 kg/140,32 P.) schenkten keinen Versuch her und schafften es, die Führung auf 776 : 722 Punkte auszubauen. Auf Röthenbacher Seite lief das Stoßen für die inzwischen für M. Ikonomov eingewechselte Karin Braumandl, Kevin Ansorg und Jürgen Walker nicht mehr so gut. Braumandl erreichte 59 kg (144,15 P.), K. Ansorg bewältigte 118 kg (140,61 P.) und J. Walker stieß 123 kg (144,46 P.) über Kopf. Remy Trinh kämpfte bravurös, stellte mit 100 kg (129,06 P.) seine Bestleistung ein und versuchte sich gar an 105 kg, die er auch umsetzte, aber nicht mehr auszustoßen vermochte. Arthur Enns merkte nach 120 kg (157,46 P.) bei 125 kg seine Verletzung wieder und scheiterte nach dem Umsetzen am Ausstoß. Michael Zschoche beeindruckte das fachkundige Publikum mit seinen drei gültigen Versuchen über 135 kg, 140 kg und 143 kg. Trotz der Last sah der Bewegungsablauf geschmeidig aus. Mit 161,50 Punkten brachte er die höchste Wertung zusammen. Die Stoßwertung ging mit 602,82 Punkten an die AC-Staffel; Röthenbach kam auf 589,59 Punkte und profitierte von dem Vorsprung aus dem Reißen. Das Endergebnis von 1065,85 : 1041,46 Punkte wies für beide Vereine Saisonbestleistungen aus und verhalf den Gastgebern zu einem 2:1 Sieg. Im Tabellengefüge blieb damit alles beim Alten. Allerdings rückte der ASC Nürnberg durch seinen 3:0 Sieg in Schweinfurt näher an den 1. AC Bayreuth heran. Tabelle: 1. TSV Röthenbach 11 : 4 5.187,71 P. 2. 1. AC Bayreuth 9 : 6 5.076,03 P. 3. ASC Nürnberg-Süd 8 : 7 5.076,35 P. 4. AC 82 Schweinfurt 2 : 13 4.677,58 P. Saisonabschluss mit Bestleistung Mit dem erwarteten 3:0 Heimsieg gegen den AC 82 Schweinfurt beendete am Samstag die Frankenligastaffel die Saison 2014/2015. Mit der Saisonbestleistung von 1058 Punkten übernahmen die Bayreuther wieder die Spitze in der Frankenliga. Die Meisterschaft entscheidet sich in zwei Wochen, wenn der TSV Röthenbach seinen letzten Wettkampf bestreitet. Vor heimischen Publikum wartete das AC-Team nochmals mit sehr guten Leistungen auf und behielt zu jeder Zeit die Führung. Seinen ersten Wettkampf bestritt – noch außer Konkurrenz - Michael Scharf. Nach kurzer Vorbereitungszeit zeigte er bereits gute Techniken in beiden Disziplinen und tastete sich mit jeweils drei gültigen Versuchen an sein Limit heran. Mit 60 kg im Reißen und 80 kg im Stoßen war zwar seine Versuchszahl ausgeschöpft, doch sein Leistungspotential noch nicht erreicht. Als Startpaar ging Viola Lauber und Margitta Grötsch gegen Ulrike Zehner und Dr. Rainer Klement an die Hantel. Beide Bayreutherinnen leisteten sich keinen Fehlversuch. Lauber kam dabei auf 45 kg – neuer bayerischer Rekord in der AK 4/- 58 kg) und Grötsch stellte mit 41 kg ihre Bestleistung ein. Doch auch Ulrike Zehner und Dr. Klement hielten gut dagegen und konnten einen größeren Rückstand vermeiden. 205 : 198 Punkte stand es nach dem ersten Abschnitt für Bayreuth. Im zweiten Abschnitt des Reißens sorgte Remy Trinh mit drei gültigen Versuchen und der neuen Bestleistung von 82 kg gleich für einen guten Start gegen Philipp Lendner, der mit 88 kg lediglich seinen Anfangsversuch durchbekam. 106,60 . 106,30 ging das Duell für Bayreuth aus. Mit Michael Zschoche und Arthur Enns griffen abschließend die beiden stärksten Bayreuther ins Geschehen ein. Zschoche hatte nach drei gültigen Versuchen 98 kg (110,82 P.) im Protokoll stehen, während A. Enns nach seinen 98 kg (128,81 P.) es sich leisten konnte, im letzten Versuch auf die neue Bestleistung von 102 kg zu steigern. Der Erfolg blieb ihm aber verwehrt. Nach dem Reißen lautete der Zwischenstand 454,19 : 401,05 Punkte für den Gastgeber. Im Stoßen marschierten die beiden AC-Frauen weiter ohne Fehlversuch auf der Erfolgsspur. Margitta Grötsch stellte mit 58 kg (137,33 P.) ihre Bestleistung ein und Viola Lauber hatte am Ende 60 kg (143,95 P.) über Kopf gebracht. U. Zehner konnte mit 57 kg (141,69 P.) noch gut mithalten, aber Dr. Klement hatte mit 92 kg und 116,72 Punkten keine Chance, den Rückstand zu verkürzen. Mit 281 : 258 P. vergrößerten die AC-Heberinnen den Vorsprung weiter. Zudem erzielte V. Lauber Rekord Nummer zwei und mit dem Zweikampfergebnis von 105 kg bayerischen Rekord Nummer drei. Remy Trinh hatte nach 100 kg (130 P.) die 103 kg bereits auf der Brust, doch beim Ausstoß erwiesen sie sich noch als zu schwer. Im Bewusstsein des sicheren Sieges konnten Michael Zschoche und Arthur Enns höheren Steigerungen in ihren dritten Versuchen einbringen als bisher üblich. A. Enns lieferte im zweiten Versuch mit 125 kg (164,3 P.) bei 71 kg Körpergewicht eine tadellose Leistung ab und steigerte damit seine Zweikampfbestleistung auf 223 kg. Die abschließend geforderten 128 kg kosteten beim erfolgreichen Umsetzen viele „Körner“, so dass für die Überkopfarbeit anschließend die nötige Luft fehlte. Ähnlich erging es Michael Zschoche nach seinen 140 kg (158,31 P.), als er sich an 145 kg versuchte. Doch auch die Schweinfurter mussten zwei Streichresultate hinnehmen und so konnte Johannes Reusch (105 kg/ 128,36 P.) und Philipp Lendner (118 kg/142,54 P.) den Bayreuther Vormarsch nicht behindern. Mit dem Stoßergebnis von 603,89 : 529,31 P. zeigte sich einmal mehr, dass die AC-Staffel in dieser Disziplin eine Macht darstellt. Nach dem Gewinn des Reißen und des Stoßen ergab die Summe beider Teilabschnitte die neue Saisonbestleistung von 1058,08 Punkte, während der AC Schweinfurt auf 930,36 Punkte kam. Mit dem 3:0 Erfolg übernahmen die Bayreuther wieder die Tabellenführung in der Frankenliga und müssen sich nun bis zum 07. März gedulden, wenn mit der Begegnung TSV Röthenbach gegen ASC Nürnberg-Süd der Schlussstein gesetzt wird. Erst dann entscheidet sich die Meisterschaft. Tabelle: 1. 1. AC Bayreuth 12 : 6 6.134,11 P. 2. TSV Röthenbach 11 : 4 5.187,71 P. 3. ASC Nürnberg-Süd 8 : 7 5.076,35 P. 4. AC 82 Schweinfurt 2 : 16 5.607,94 P. AC-Heber zum Abschluss in Rekordlaune - Arthur Enns schafft Quali für DM Mit der 16. Frankenmeisterschaft am Wochenende in Bayreuth beendeten die fränkischen Vereine die Gewichthebersaison 2014/2015. 40 Teilnehmer hatten für die Wettkämpfe gemeldet, doch einige mussten wegen Krankheit absagen. Zum Abschluss sah das Publikum nochmals gute Leistungen und viele persönliche Rekorde. Aus der Bayreuther Mannschaft blieben von fünf gemeldeten Hebern nur noch drei übrig, so dass das Trio in der Mannschaftswertung keine Rolle spielte und am Ende Platz vier belegte. Claudia Pobig (-63 kg) bestritt ihren ersten Wettkampf und tastete sich an ihre Leistungsgrenzen heran. Im Reißen verzeichnete sie keinen Fehlversuch und machte über 44 kg, 47 kg und 50 kg deutlich, dass noch viel Potential in ihr steckt. Im Stoßen hatte sie die Nervosität vom ersten Auftritt abgelegt und zeigte eine technisch saubere Versuchsreihe, die sie mit 65 kg abschloss. Die Leistungen im Reißen, im Stoßen und das Zweikampfresultat von 115 kg das zum Gewinn der Gewichtsklasse führte, waren zugleich neue Bezirksrekorde. Michael Scharf (-77 kg) versuchte sich in seinem zweiten Wettkampf zweimal vergeblich an dem Trainingsgewicht von 64 kg. Für ihn blieben im Reißen letztlich 60 kg stehen. Im Stoßen hob er mit 83 kg eine neue Bestleistung auf und verbesserte sein Zweikampfresultat auf 143 kg. Mit dieser Leistung belegte er Platz 4 in seiner Gewichtsklasse. Arthur Enns hatte schon verschiedene Anläufe unternommen, die Norm für die deutschen Seniorenmeisterschaften zu erfüllen, doch mal war er zu schwer, oder es reichte die Leistung nicht aus. Er hatte für die Meisterschaft nochmals in die Klasse bis 69 kg abgekocht und sich die geforderten 220 kg zum Ziel gesetzt. Im Reißen lief es fast planmäßig. Nach sicheren 94 kg warf er sich auch erfolgreich unter die 97 kg im zweiten Versuch. Bei den abschließenden 99 kg fehlte es an der nötigen Zughöhe, so dass kein gültiger Versuch zustande kam. Im Stoßen musste er deshalb nach 115 kg unbedingt 123 kg angreifen. Seine Bestleistung liegt zwar bei 125 kg, aber das mit drei Kilo mehr an Körpergewicht. Im zweiten Versuch sah es nicht so aus, als dass er die Last bewältigen könnte, doch im dritten Durchgang war er wie ausgewechselt und wuchtete die Hantel auf die gestreckten Arme. Damit hatte er seine Zweikampfnorm von 220 kg in der Tasche. Zugleich verbesserte er mit seinen Leistungen alle Bezirksrekorde der Klasse bis 69 kg. In der Relativwertung kam er hinter den Bayernligahebern vom KSV Kitzingen Armin Uhl (120 kg/150 kg/321 Punkte) und Stefan Aßmann (111 kg/136 kg/299 Punkte) auf Platz drei mit 297 Punkten. Trotz dieser herausragenden Heber musste sich der KSV Kitzingen in der Teamwertung mit 1051 Punkten mit Platz 2 begnügen, denn der TV Erlangen schaffte es mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung mit 1079 Punkten an den Unterfranken vorbei zu ziehen. Platz drei belegte der AC 82 Schweinfurt mit 920 Punkten. 14.05.2015 Silber bei Deutscher für A. Engelbrecht Die Masters-Gewichtheber trafen sich vier Tage lang in Ladenburg zu den deutschen Altersklassenmeisterschaften. Mit Anton Engelbrecht stellte sich in der Kategorie der über 60-Jährigen diesmal nur ein AC-Heber der Herausforderung; er kehrte mit Silber zurück. Nach Abschluss der Ligasaison Ende Februar war es schwierig, die Form fast drei Monate lang zu konservieren. Ganz ist es dem AC-Heber nicht gelungen, doch im Kampf mit Richard Hermann (GSV Eintracht Baunatal) und Gerhard Schmidt (AC 92 Weinheim) in der AK 6/-105 kg reichte es zur silbernen Mitte. Gegen den ehemaligen Bundesligaheber aus Hessen konnten beide nichts bestellen, wenn er auch im Reißen Nerven zeigte, so machte er im Stoßen mit 110 kg den Meistertitel klar. Anton Engelbrecht hatte sich im Reißen mit zwei gültigen Versuchen genügend vom Weinheimer Schmidt abgesetzt, so dass er im Stoßen nicht alles auf eine Karte setzen musste. Im letzten Versuch mit 78 kg bemängelten die Kampfrichter nicht ganz durchgestreckte Arme und versagten die Anerkennung. Im Stoßen konnte es sich der AC-Heber leisten, den letzten Stoßversuch von Gerhard Schmidt über 95 kg abzuwarten und mit eben diesem Gewicht in den Wettkampf einzusteigen. 100 kg im zweiten Versuch stellten ihn vor keine Probleme, ehe im 3. Versuch über 104 kg der Schub für die Überkopfarbeit fehlte. Mit 176 kg im Zweikampf sicherte sich Engelbrecht seine achte Medaille bei einer deutschen Meisterschaft. AC-Quartett in Rodewisch erfolgreich Arthur Enns erfüllt Norm für deutsche Meisterschaft Bundesligaluft konnten am letzten Wochenende vier Heber des 1. AC Bayreuth beim Hüllebrand-Turnier der TSG Rodewisch schnuppern. Athleten aus Eibau, Plauen, Chemnitz, Frankfurt/Oder, Schwedt, Riesa, Meißen, Torgau, Regensburg und Bayreuth gaben sich ein Stelldichein und zeigten auch außerhalb der Saison Spitzenleistungen. Zu seinem ersten Wettkampf trat nach kurzer Vorbereitungszeit Lukas Linde (- 85 kg) an. Er wurde praktisch kalt ins Wasser geschmissen, zeigte aber bereits gute Technik und konnte einen gelungenen Einstand feiern. Mit 63 kg im Reißen und 78 kg im Stoßen hat er noch einiges an Potential im Ärmel, auf das er aufbauen kann. Er wurde hinter Sven Heinrich (AC Meißen) Zweiter in seiner Gewichtsklasse. In der Klasse bis 77 kg fanden sich Remy Trinh und Arthur Enns wieder. Trinh steckte nicht so im Training und konnte deshalb seine Bestleistungen nicht abrufen. Nach vorsichtigem Beginn im Reißen mit 65 kg steigerte er sich bis auf 78 kg hoch. Im Stoßen leistete er sich ebenfalls keinen Fehlversuch und erreichte im letzten Versuch 95 kg. Die 173 Zweikampfkilo bedeuteten Rang vier. Arthur Enns legte sich mit dem Bundesligaheber Benjamin Meisel von der TSG Rodewisch an. Beide begannen das Reißen mit 95 kg. Der AC-Heber steigerte danach auf 100 kg, während Meisel mit 101 kg erfolgreich war. Im letzten Versuch wollte die neue Bestleistung von 103 kg nicht gelingen, während sich Meisel mit 105 kg ein Stück absetzten konnte. Im Stoßen stieg Enns bereits bei 120 kg ein, vollzog aber dann einen Sprung auf 130 kg. Leider kam er beim Ausstoß ins Laufen und konnte die Hantel nicht fixieren. Da es nicht an der Kraft sondern an der Technik lag, steigerte er im letzten Versuch noch auf 135 kg, die er einwandfrei bewältigte. Meisel behielt mit 136 kg die Nase knapp vorne und ließ den AC-Heber nicht auf Platz eins vorbei. Neben zwei Bezirksrekorden im Stoßen und mit im Zweikampf schaffte Arthur Enns auch die Norm für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Paul Hölter, zwar AC-Vereinsmitglied, aber für den KSV Bavaria Regensburg startend, zeigte sich ebenfalls blendend aufgelegt. Er gewann mit neuen persönlichen Bestleistungen die Gewichtsklasse bis 94 kg mit sechs gültigen Versuchen und kam im Reißen auf 103 kg sowie im Stoßen auf 132 kg. Claudia Pobig war die Vierte im Bayreuther Quartett und konnte sich gegenüber den Regensburger Meisterschaften nochmals steigern. Etwas Nervosität war mit im Spiel, denn sie nutzte ihre technischen Fähigkeiten nicht gänzlich aus und bewegte sich mit Standtechniken auf sicherem Terrain. Drei gültige Versuche brachten sie im Reißen bis auf 57 kg und im Stoßen mit 73 kg zeigte sie, was in der sechzig Kilo schweren Heberin steckt. Lohn der Mühen waren neue Bezirksrekorde und der Gewinn der Klasse bis 63 kg. AC-Bankdrücker starten gut in die Saison 2015 Beim bundesoffenen Champion-Cup der Bankdrücker in Oberölsbach schnitten die Starter vom 1. AC Bayreuth sehr gut ab und konnten mit ihren Leistungen zufrieden sein. Mannschaftsmäßig fehlte der erkrankte vierte Mann, so dass eine bessere Platzierung verpasst wurde. Die nach langer Wettkampfpause erstmals wieder antretenden Roland Rothenberger und Harald Dollhopf reihten sich in die Altersklasse 3 (über 60 Jahre) ein und erzielten neue Bezirksrekorde. Rothenberger leistete sich in der Klasse bis 66 kg keinen Fehlversuch und erwehrte sich den Angriffen des Weinheimers Ali Alkan. Letztlich sattelte Rothenberger auf den letzten Versuch Alkans noch 5 kg drauf und schob für Platz eins 90 kg auf die gestreckten Arme. Harald Dollhopf bewegte sich ebenfalls auf dieser Erfolgsspur in der Klasse bis 83 kg. Seine 90 kg wollten allerdings nicht glücken, so dass er sich mit 85 kg begnügen musste. Für Platz 1 gab es weitere 12 Punkte in der Vereinswertung. Manuel Gilgert ging bei den Aktiven in der Klasse bis 93 kg an die Hantel und bewegte sich mit seinen Versuchen zwischen Platz 6 und 11. Nach sicheren 120 kg legte er wie weitere fünf seiner Kontrahenten 125 kg nach. Bei 132,5 kg waren es nur noch drei. Doch Ronny Gräbner (AC Bav. Forchheim) und Maik Schwendemann setzten sich mit 137,2 kg bzw. 135 kg noch weiter ab, so dass für den AC-Heber nur Platz acht blieb.Mannschaftsmäßig reihte sich der 1. AC Bayreuth mit seinen drei Teilnehmern auf Platz 12 von 35 Teams ein. Zwei Bayerntitel für AC-Heber Mit einer starken Abordnung beteiligte sich der 1. AC Bayreuth an den bayerischen Meisterschaften im Bankdrücken in Oberölsbach. Sieben Heber traten an und holten neben zwei Goldmedaillen noch zwei Vizetitel, zwei vierte Plätze und einen fünften Rang. Am Rande wurde Karin Engelbrecht vom Verband für ihren deutschen Rekord in Höhe von 77,5 kg in der AK 2/- 52 kg bei den letzten deutschen Meisterschaften ausgezeichnet. Viola Lauber (AK 2/- 52 kg) leistete sich nach der Gewichthebersaison einen Ausflug zum Bankdrücken. 60 kg brachte sie auf die getreckten Arme und musste erst bei 65 kg die Helfer an der Hantel beanspruchen. Sie holte sich damit einen Meistertitel. Roland Rothenberger (AK 3/- 74 kg) war der zweite Goldmedaillengewinner. Auch er hatte im zweiten Versuch Probleme, den Körper ruhig auf der Bank liegen zu lassen. Im dritten Versuch besserte er seinen Fehler aus und erzielte mit 90 kg einen neuen oberfränkischen Rekord. Harald Dollhopf (AK 3/- 83 kg) musste sich dem Regensburger Kurt Argauer geschlagen geben. 87,5 kg waren für den über Sechzigjährigen eine gute Leistung. Damit verbesserte er seinen Bezirksrekord und gewann Silber. Rudolf Rupprecht (AK 2/- 83 kg) schaffte in seiner Gewichtsklasse den Sprung aufs Treppchen nicht. Zwar leistete er sich keinen Fehlversuch, doch das fehlende Training machte sich in der Leistung bemerkbar. 127,5 kg reichten am Ende für Platz vier. Platz vier war auch für Peter Fischer (AK 2/- 120 kg) das Maß aller Dinge. Ihm unterlief ebenfalls kein Fehler. Er kam auf 145 kg im letzten Versuch doch für Bronze hätten es 15 kg mehr sein müssen. Gut vorbereitet war Horst Bauer (AK 2/- 94 kg). Acht Heber stritten dabei um den Titel. Bald kristallisierte sich Josef Seitz vom gastgebenden SC Oberölsbach als unangreifbar heraus, wenn er auch mit 155 kg nur einen Versuch in die Wertung brachte. Um Platz zwei und drei stritten sich Horst Bauer und Max Heynck (KSC Puch). Nachdem Heynck mit 132,5 kg den AC-Heber zunächst um 2,5 kg überboten hatte, spulte Bauer seine Routine ab und konterte mit 135 kg, ehe er mit 140 kg im letzten Versuch die Silbermedaille und einen neuen Bezirksrekord klar machte. In der AK 1/- 83 kg startete nach längerer Wettkampfpause Michael Heinold. Trotz fehlender Wettkampfpraxis zeigte er mit 105 kg und 110 kg zwei gute Versuche; 112,5 kg waren abschließend doch zu schwer. Für ihn bedeutete das Platz fünf. Das Bild zeigt Michael Heinold (links) und Horst Bauer. AC-Heber holen zwei Klassensiege bei Münchner Stadtmeisterschaft Arthur Enns überbietet 21 Jahre alten Bezirksrekord im Reißen Trotz der ungewohnten frühen Zeiten war das Bayreuther AC-Trio, das die 13. Offenen Münchner Gewichthebermeisterschaften besuchte, gut aufgelegt und konnte neben drei Bezirksrekorden auch den Gewinn der beiden belegten Gewichtsklassen feiern. Über 90 Heber und Heberinnen waren beim ESV Neuaubing am Start. Bereits um 07.30 Uhr standen Remy Trinh und Arthur Enns auf der Waage für einen Start in der Klasse bis 77 kg. 14 Heber griffen eine Stunde später zur Hantel und ermittelten den ersten Klassensieger. Remy Trinh hatte dabei die Qualifikationsnorm für die bayerische Meisterschaft im Auge und stieg entsprechend hoch in den Wettkampf ein. 80 kg stellten ihn vor keine Probleme, doch die neue Bestleistung von 85 kg wollte sich im zweiten und dritten Versuch nicht über dem Kopf fixieren lassen. Auch der Auftakt zum Stoßen mit 100 kg gelang problemlos, doch 105 kg erwiesen sich danach beide Male als zu schwer. Mit 180 kg im Zweikampf landete der AC-Heber auf Platz 8, verfehlte aber die Qualifikationsnorm um 10 kg. Arthur Enns hatte in dieser Klasse mit dem zweitplatzierten Tom Brandt (ESV München-Ost) keine Probleme. Nachdem Brandt im Reißen an 97 kg scheiterte und auch der spätere Drittplatzierte, Ferdinand Hirsch (TSG Augsburg) 98 kg vorzeitig abwerfen musste, stieg der AC-Heber bei 100 kg ein und verschaffte sich gleich ein gutes Polster. Mit 105 kg im zweiten Versuch überbot er den 21 Jahre alten Bezirksrekord des Coburgers Ralf Lommatzsch und steigerte danach auf 110 kg, die er ebenfalls über den Kopf brachte. Doch beim Aufstehen aus der Hocke knickte der rechte Ellbogen ein. Beim Versuch, das Gewicht dennoch zu halten, verletzte er sich leicht, so dass er seine Pläne für das Stoßen umwerfen musste. Er reduzierte sein Anfangsgewicht auf 115 kg und profitierte von seinem Vorsprung aus dem Reißen. Brandt schaffte 116 kg, Hirsch 115 kg. Damit war der Klassensieg für Enns, der im zweiten Versuch noch 125 kg bewältigte, perfekt. Mit 230 kg im Zweikampf siegte er deutlich vor Tom Brandt und Ferdinand Hirsch, die auf 211 kg bzw. 209 kg kamen. Dritte im AC-Trio war Claudia Pobig (Klasse bis 63 kg). In der acht Heberinnen starken Gruppe war sie – wie Arthur Enns bei den Männern – mit den höchsten Leistungen vorgemeldet. Eine gewisse Nervosität konnte sie nicht verheimlichen, zumal ihre Konkurrentinnen um den Klassensieg kaum schwächere Ergebnisse erzielt hatten. Mit ihrem Einstiegsversuch von 52 kg stellte sie sich auch erstmal hinten an, denn Sarah Mentzen /TSV Forstenried), Saida Thenhart (KSV Kitzingen) und Veronika Berger (ESV München-Neuaubing) wählten höhere Gewichte. Der zweite Versuch von Claudia Pobig über 57 kg war ebenfalls nicht geeignet, ihre Nerven zu beruhigen, denn sie musste die Hantel vor dem Kampfrichterzeichen ablegen. In der Wiederholung allerdings zeigte sie, wie leicht es gehen kann und schloss damit zu den Führenden auf. Thenhart und Mentzen hatte 58 kg gerissen, Berger bewältigte 57 kg, war aber etwas leichter als die Bayreutherin. Vom vierten Platz aus ging es ins Stoßen, der traditionell starken Disziplin der AC-Heber. Mentzen kam über 65 kg nicht hinaus und Berger stieg bei 65 kg in den Wettkampf ein. Thenhart folgte bei 69 kg. Claudia Pobig zog mit 70 kg in ihrem ersten Versuch erstmal auf Platz drei vor. Für Berger war dann bei 70 kg Endstation, während sich Thenhart mit 73 kg zunächst erfolgreich gegen die AC-Heberin wehrte. Doch mit 74 kg im zweiten Versuch zog Claudia Pobig auf Grund des geringeren Körpergewichts gegenüber der Kitzingerin vorbei auf Platz eins. Der letzte Versuch von Thenhart mit 76 kg die Bayreutherin wieder abzufangen scheiterte, während Pobig mit dem neuen Bezirksrekord von 77 kg ihre Stärke demonstrierte. Mit 134 kg im Zweikampf, Rekord Nummer zwei, wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Thenhart kam auf 131 kg und die drittplatzierte Veronika Berger schaffte 127 kg. Sowohl Arthur Enns als auch Claudia Pobig haben sich damit für die bayerischen Meisterschaften Mitte September in Weiden in die Favoritenrolle gehoben. Claudia Pobig und Arthur Enns holen Bayerntitel Die bayerischen Meisterschaften der Aktiven in Weiden waren für die beiden AC-Heber ein voller Erfolg. Nach sehr spannenden Auseinandersetzungen konnten sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden und den Sieg in ihren Gewichtsklassen feiern. Jean Hoffmann (ESV München-Neuaubing), Saida Thenhart (KSV Kitzingen) und Claudia Pobig waren in der Klasse bis 63 kg Körpergewicht die Akteure im Kampf um den Titel. Die AC-Heberin, wollte den Fehler vom Vorbereitungswettkampf in München vermeiden, bereits im Reißen ins Hintertreffen zu geraten. Bevor die erste Hantel gehoben wurde, steigerten alle drei so lange ihr Anfangsgewicht, bis sie sich bei 55 kg trafen. Thenhart und Pobig bewältigten die Anfangslast problemlos, während Hoffmann den letzten Biss vermissen ließ und den Versuch wiederholen musste. Der zweite Versuch über 58 kg bedeutete für Pobig und Thenhart ebenfalls keine Hürde. Hoffmann wählte für ihren letzten Versuch 59 kg, was sich als zu schwer erwies. Damit fiel sie bereits entscheidend zurück. Die Steigerung von Thenhart auf 60 kg hatte nur kurz Bestand, denn die AC-Heberin verlangte 61 kg und die Kitzingerin schloss sich ihr an. Mit neuem Bezirksrekord beendete Claudia Pobig das Reißen und verschaffte sich, nachdem Thenhart an dieser Last scheiterte bereits drei Kilo Vorsprung fürs Stoßen. Im Stoßen waren 71 kg als Anfangsgewicht schon hoch gewählt, was Hoffmann vor große Probleme stellte. Thenhart steigerte kurzerhand nochmals und ging erst bei 73 kg auf die Wettkampfbühne, so dass diesmal Pobig nachziehen musste. Thenhart hatte damit ihre Leistungsgrenze erreicht und benötigte einen zweiten Versuch für die Last. Nachdem die AC-Heberin an ihrer Steigerung auf 77 kg scheiterte sah die Kitzingerin nochmals eine Chance und ging an 78 kg, die zum Titelgewinn gereicht hätten. Doch das Gewicht war für sie zu schwer. Claudia Pobig hatte damit den Titel in der Tasche steigerte erfolgreich weiter auf die neue Bestleistung von 79 kg und stellte mit der Zweikampfleistung von 140 kg den dritten Bezirksrekord auf. Mit 85 Relativpunkten wurde sie zudem drittbeste Heberin der Frauenkonkurrenz. Arthur Enns hatte mit den Gewinn der Münchner Stadtmeisterschaft in der Klasse bis 77 kg zwangsläufig die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Unter den sieben Hebern seiner Klasse hatten vier Titelchancen. Er durfte deshalb im Reißen nicht zu viel Boden verlieren. Alle vier pokerten um das Anfangsgewicht. Max Schuierer (TB 03 Roding) legte mit einem blitzsauberen Versuch bei 96 kg die Karten auf den Tisch. Philipp Amann (KSV Bavaria Regensburg), Johannes Popel (AC Weiden) und Arthur Enns beklatschen ihn, steigerten aber auf 98 kg für ihren „Opener“ weiter. Im zweiten Versuch trennten sich die Wege weiter. Schuierer war mit 100 kg und Popel mit 102 kg erfolgreich. Amann mühte sich vergeblich mit 102 kg ab. Arthur Enns setzte mit 103 kg noch 1 kg drauf, scheiterte aber zunächst ebenfalls. Der entscheidende dritte Durchgang sah Schuierer und Enns mit 103 kg erfolgreich, während sich Amann mit einem weiteren Fehlversuch aus dem Kreis der Favoriten verabschiedete. Johannes Popel übernahm zur Halbzeit mit 105 kg die Führung. Im Stoßen konnte sich Amann mit letztlich 123 kg nicht weiter vorarbeiten. Dem Regensburger blieb mit 221 kg im Zweikampf der vierte Platz. Max Schuierer hatte mit drei gültigen Versuchen über 117 kg, 123 kg und 126 kg zwar einen guten Lauf, doch er musste warten, was der Bayreuther auflegen ließ. Johannes Popel kämpfte sich über 118 kg und 122 kg bis auf 125 kg und hatte damit noch ein Kilo Vorsprung vor dem Rodinger gerettet. Beide warteten gespannt auf Arthur Enns, der in seinem zweiten Versuch an die zum Titelgewinn nötigen 128 kg gehen musste. Enns bewältigte die Last souverän und schob sich mit 231 kg im Zweikampf an die Spitze vor dem Weidener Popel, der auf 230 kg kam und dem Rodinger Schuierer mit 229 kg. Für den dritten Versuch über 133 kg fehlte anschließend die nötige Spannung. Enns setzte die Hantel zwar um, doch beim Ausstoß blitzte die Zufriedenheit über den Titelgewinn zu stark durch, so dass es bei einem Ausstoßversuch blieb. Für beide steht nach diesen Titelgewinnen die erstmalige Teilnahme an deutschen Meisterschaften Ende Oktober in Chemnitz an. Arthur Enns gewinnt Landshuter Löwen Leider konnte verletzungsbedingt statt einem Trio nur ein AC-Heberduo beim STC Landshut an den Start gehen. Die beiden bayerischen Meister, Claudia Pobig und Arthur Enns, waren in der Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft mit Siegen in ihren Gewichtsklassen sehr erfolgreich. Zudem holte Arthur Enns bei den Männern den Gesamtsieg mit neuem Bezirksrekord. Claudia Pobig hatte in der Klasse – 63 kg Körpergewicht keine ernstzunehmenden Gegnerinnen. Im Kampf um den Titel konnten ihr Kati Brand (ESV München-Ost) und Janette Braun (TSV Regen) nicht gefährlich werden. Die AC-Heberin konnte sich deshalb voll auf ihren Wettkampf konzentrieren. Im Reißen zeigte sie drei tadellose Versuche über 57 kg, 60 kg und dem neuen Bezirksrekord von 62 kg. Diese positive Serie veranlasste sie, im Stoßen schon mal an ihre Grenzen zu gehen. Der Einstiegsversuch mit 75 kg - 37 kg über dem Versuch der Zweitplatzierten Janette Braun - sah beim Umsetzen sehr leicht aus, aber der Ausstoß landete nicht punktgenau über dem Kopf, so dass das Gewicht nicht zu halten war. Dennoch steigerte sie weiter auf 78 kg, wo sich im 2. Versuch der Ablauf wiederholte. Vor dem drohenden Aus stehend verzichtete sie auf die geplanten 80 kg und zeigte im letzten Versuch, dass 78 kg eigentlich kein Problem für sie darstellen. Damit verpasste sie allerdings den Gesamtsieg bei den Frauen, den sich Katja Seitle (TSV Burgau) mit 91 Punkten holte. Den 2. Platz teilten sich Pobig und Jacqueline Schroll (TSV Altenberg) mit jeweils 87 Punkten. Arthur Enns (Klasse – 77 kg) hatte ebenfalls mit seinen Kontrahenten Erwin Richter (DJK Kolbermoor) und Tobias Edinger (TSV Regen) leichtes Spiel. Mit 100 kg stieg der AC-Heber recht hoch in das Reißen ein und brachte die Last auf den Punkt in die Hocke. Auch 104 kg im 2. Versuch stellten ihn vor keine Probleme. Erst bei 107 kg musste er die Hantel vorzeitig ablegen. Im Stoßen taktierte Enns vorsichtiger als Pobig und leistete sich mit 125 kg einen absoluten Sicherheitsversuch – immerhin noch 20 kg über dem des Zweitplatzierten Tobias Edinger. Mit 132 kg hatte noch keine Mühe, ehe der AC-Heber mit 136 kg im letzten Versuch einen neuen Bezirksrekord zur Hochstrecke kämpfte. Die 240 Zweikampfkilo waren Rekord Nummer zwei an diesem Tag. In der Gesamtwertung duellierte er sich mit dem Landshuter Stephan Weindich, der im Reißen mit 27,5 : 28,5 Punkten gegenüber Enns das Nachsehen hatte. Das Stoßen verlor der Landshuter dann deutlich mit 43,5 : 60,5 Punkten. Mit 89 Punkten gewann Arthur Enns souverän die Männer-Gesamtwertung und erhielt dafür einen Preis, der einem Gewichtheber würdig ist: einen fast 20 kg schweren Löwen. Zum Frankenligaauftakt 2015/2016 mit 3:0 gegen Schweinfurt gewonnen Mit neu formierter Mannschaft holten im Kampf gegen den AC 82 Schweinfurt die Heber des 1. AC Bayreuth die ersten Punkte in der neuen Frankenligasaison. Mit einem Relativergebnis von 1007 : 952 holten die Gastgeber sowohl im Reißen wie auch im Stoßen und im Gesamtergebnis einen Siegpunkt zum 3:0 Gewinn. Claudia Pobig trat in Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft etwas kürzer, behielt aber zu jeder Zeit gegen Ulrike Zehner die Oberhand. 54 kg und 57 kg gingen der AC-Heberin im Reißen flott von der Hand. Die 60 kg im dritten Versuch nahm sie allerding zu leicht und scheiterte an der Last. Doch auch Zehner konnte ihren letzten Versuch über 44 kg nicht bewältigen. Mit 124,5 : 107,9 verschaffte Pobig den Gastgebern einen guten Vorsprung von 17 Punkten. Michael Scharf und der Schweinfurter Dr. Rainer Klement gingen bei 65 kg an die Hantel. Während Scharf auf 69 kg steigerte legte der Unterfranke 1 kg mehr auf. Mit einer fehlerfreien Serie beendeten beide das Reißen. Scharf erhielt für 72 kg 92,2 Punkte, während Dr. Klement mit 73 kg 93,1 Punkte erzielte. Jonas Zistler, der seinen ersten Wettkampf für Bayreuth bestritt, sah sich mit Philipp Lendner dem besten Schweinfurter gegenüber. Beide schenkten sich mit 85 kg und 90 kg nichts. Doch während Zistler für die 90 kg einen Wiederholungsversuch benötigte, schaffte sie Lendner auf Anhieb und hatte für seinen letzten Versuch noch Kraft für 95 kg. Mit 108,2 : 113,3 Punkten bröckelte der Bayreuther Vorsprung etwas. Dies konnte auch Lukas Linde gegen Johannes Reusch nicht aufhalten. Beide leisteten sich keine Fehlversuche. Für Linde endete die Versuchsreihe bei 77 kg, für Reusch bei 83 kg. Mit 93,3 : 98,1 Punkten ging das Duell an die Unterfranken. Damit hatten sie bereits über 11 Punkte vom ursprünglichen Rückstand aufgeholt. Michael Zschoche beendete gegen Uwe Dalibor die Schweinfurter Aufholjagd. Er brachte zwar mit 90 kg nur einen Versuch durch, doch der gleichschwere Schweinfurter konnte nur 85 kg zur Hochstrecke bringen. 102,7 : 97,1 Punkte lautete das Ergebnis für Bayreuth. Mit 428,78 : 416,52 Punkten – in die Wertung fließen die jeweils vier besten Punktergebnisse ein - gewannen die Gastgeber die erste Disziplin. Im Stoßen präsentierte sich Claudia Pobig ebenfalls sehr stark. 72 kg und 75 kg stellten sie vor keine Probleme. Auch die abschließenden 78 kg hatte sie leicht umgesetzt, doch der Schub für die Überkopfarbeit fiel etwas zu schwach aus, so dass sie die Arme nicht ganz durchzustrecken vermochte. Ulrike Zehner zeigte eine makellose Serie, aber die 55 kg reichten nicht aus, um Claudia Pobig zu halten. Mit 163,8 : 141,3 Punkten legte Bayreuth für das Stoßen gut vor. Michael Scharf zeigte eine weitere fehlerfreie Serie, die er mit der persönlichen Bestleistung von 93 kg abschloss. Dr. Klement schaffte mit einem Ausbesserungsversuch noch 95 kg und verkürzte bei einem Ergebnis von 119,2 : 121,2 den Schweinfurter Rückstand etwas. Jonas Zistler hatte nach guten 110 kg und 115 kg mit 120 kg zu viel vor. Er setzte die Hantel zwar um, doch der Ausstoß fiel zu schwach aus. Philipp Lendner machte es dagegen mit 120 kg besser und entschied das Stoßen mit 143,1 : 138,3 Punkte für Schweinfurt. Lukas Linde konnte in seinem 2. Wettkampf Johannes Reusch nicht in Schach halten. Der Bayreuther legte eine fehlerfreie Serie hin und steigerte sich auf die persönliche Bestleistung von 95 kg. Reusch brachte hingegen 110 kg zur Hochstrecke und verkürzte damit den ursprünglich 22-Punkte-Vorsprung der Bayreuther mit 115,1 : 130,1 Punkte auf nunmehr 0,7 Punkte. Michael Zschoche machte abschließend mit seiner fehlerfreien Serie über 130 kg, 135 kg und 138 kg, wofür er 157,5 Punkte erhielt, alles klar. Uwe Dalibor konnte mit 100 kg und 114,3 Punkten nicht mithalten. Mit 578,83 : 535,70 Punkten ging der Siegpunkt für die zweite Disziplin ebenfalls an die Gastgeber, die damit auch im Gesamtergebnis von 1007,61 : 952,22 die Nase vorne hatten. Tabellenstand: 1. TSV Röthenbach 3:0 1008,72 2. 1. AC Bayreuth 3:0 1007,61 3. AC 82 Schweinfurt 0:3 952,22 4. KSV Kitzingen II 0:3 793,37 Claudia Pobig und Arthur Enns bei deutscher Meistrschaft erfolgreich Die beiden AC-Heber schlugen sich auf der deutschen Gewichthebermeisterschaft der Aktiven in Chemnitz sehr achtbar. Während Claudia Pobig schon mal am Siegertreppchen anklopfte, hatte Arthur Enns mit den Nachwirkungen einer starken Erkältung zu kämpfen und wurde unter Wert mit einem 13. Platz bedacht. In der Klasse bis 63 kg war an den Plätzen eins bis drei nichts zu rütteln. Doch beim Kampf um die Ränge vier bis sieben in dem neun Heberinnen umfassenden Starterfeld ging es eng zu. Die AC-Heberin stieg bei 57 kg in den Wettkampf ein und hatte damit einen Sicherheitsversuch gesetzt, während Carina Schellhase (SC Empor Berlin) und Elisabeth Hachmann (AC Goliath Dortmund-Mengede) mit 58 kg an ihr vorbei gingen. Doch Pobig konterte ihrerseits mit 60 kg und schob sich an den beiden wieder vorbei. Jacqueline Schroll (TSV Altenberg) griff mit 61 kg ins Gesehen ein und drängte die AC-Heberin wieder eine Platz zurück. Während die anderen drei Akteurinnen sich nicht weiter zu steigern vermochten, legte Pobig mit 63 kg noch einen tadellosen Abschlussversuch hin und schob sich wieder auf Platz vier vor. Im Stoßen musste Schroll nach einem Versuch über 73 kg die Segel streichen und Schellhase kam nicht über 75 kg hinaus. Claudia Pobig steigerte deshalb ihren Einstiegsversuch auf 76 kg hoch und hängte beide im Kampf um Platz vier schon mal ab. Im zweiten Versuch folgten einwandfreie 79 kg, was die noch im Rennen befindliche Elisabeth Hachmann noch nicht nervös werden ließ. Nachdem Pobig für ihren Abschlussversuch 81 kg wählte, griff Hachmann mit 82 kg ins Wettkampfgeschehen ein. Ein technischer Fehler beim Umsetzen verhinderte ein besseres Ergebnis für die AC-Heberin. Hachmann hatte nach dem Reißen 5 kg Rückstand auf Claudia Pobig und war zudem schwerer als die Bayreutherin. Deshalb musste sie auf 86 kg gehen, wollte sie Platz vier erreichen. Doch die Dortmunderin scheiterte zweimal an der Last. Letztlich hielt Claudia Pobig mit dem neuen Bezirksrekord von 142 kg Platz vier vor Elisabeth Hachmann, die auf 140 kg kam. Der Abstand zu Rang drei war nicht allzu hoch; die Bronzemedaille errang Lena Mauerer (SV Magstadt) mit einer Zweikampfleistung von 149 kg. Arthur Enns hatte sich nach dem letzten Vorbereitungskampf eine schwere Erkältung zugezogen, fiel für den Ligakampf gegen Schweinfurt aus und trat einigermaßen fit in Chemnitz in der Klasse bis 77 kg an. In der 22 Heber umfassenden Gruppe hätte er unter normalen Umständen Chancen auf einen Platz unter den besten Zehn gehabt. Er begann das Reißen sicherheitshalber mit 100 kg. 104 kg im zweiten Versuch bereiteten ihm noch keine Probleme. Bei 107 kg zog er die Hantel zu weit nach hinten, so dass er sie nicht mehr fixieren konnte und sie hinter dem Rücken zu Boden fiel. Damit waren die letzten Kraftreserven ausgereizt. Entsprechend moderat fiel mit 130 kg der Anfangsversuch im Stoßen aus. Für 133 kg gaben die Beine nicht mehr die nötige Kraft zum Aufstehen her, so dass sich der AC-Heber mit einem gültigen Versuch begnügen musste. Mit 234 kg Zweikampfergebnis blieb er sechs Kilo hinter seinem letzten Vorbereitungsresultat, mit dem er auf jeden Fall Platz zehn erreicht hätte. So sprang am Ende unter den 22 Teilnehmern der 13. Rang heraus. AC-Team gewinnt mit Frankenligarekord gegen Meister TSV Röthenbach Es wurde der erwartet heiße Fight im Sportzentrum als der 1. AC Bayreuth gegen den Meister der Frankenliga aus Röthenbach antrat. Beide Teams konnten in Bestbesetzung auflaufen und beide Staffeln hoben neue Rekorde. Am Ende reichte es für die Gastgeber zu einem 2:1 Sieg mit 1132,8 : 1129,3 Punkten. Zunächst versuchten die Gäste vom TSV Röthenbach im Reißen gut zu Punkten, wussten sie doch, dass Bayreuth in der zweiten Disziplin eine Macht darstellt. Lukas Linde trat in seinem dritten Wettkampf diesmal außer Konkurrenz an. Im Reißen steigerte er sich auf 78 kg. Im Stoßen musste er die 97 kg vorzeitig ablegen und blieb auf 91 kg. Punktemäßig schloss er mit 105,03 Zählern ab. Claudia Pobig, bei der deutschen Meisterschaft auf Platz vier gelandet war, musste die Überlegenheit der deutschen Vizemeisterin Patricia Rieger anerkennen. Pobig startete mit 58 kg und 61 kg gut in den Wettkampf, leistete sich aber bei der neuen Bestmarke von 64 kg einen technischen Fehler und musste sich so mit 135,5 Punkten begnügen. Die Röthenbacherin tat sich dagegen schwer, musste ihren Anfangsversuch über 80 kg wiederholen und scheiterte auch an der Steigerung auf 86 kg. Dennoch sprangen 150,6 Punkte für sie heraus. Michael Scharf stellte nach drei gültigen Versuchen mit 75 kg eine neue persönliche Bestleistung auf und erntete dafür 96,2 Punkte. Aber auch Karin Braumandl leistete sich keinen Ausrutscher und vergrößerte mit 112,5 Punkten den Vorsprung für die Gäste weiter. Jonas Zistler stellte sich verbessert vor und schloss seine fehlerlose Versuchsreihe ebenfalls mit neuer Bestleistung ab. Für 93 kg bekam der AC-Heber 112 Punkte. Matthias Ikonomov (TSV Röthenbach) blieb auch fehlerfrei und ging mit 100 kg aus dem Wettkampf, was für 117,3 Punkte gut war. Michael Zschoche zog dreimal stark durch, doch die 93 kg/104,8 P. waren gegen Jürgen Walker (104 kg/122 P.) nicht ausreichend, den Rückstand zu verkürzen. Lediglich Arthur Enns, der nach drei gültigen Hebungen die neue Bestleistung von 107 kg im Protokoll stehen hatte, wies Kevin Ansorg (105 kg) mit 134,9 : 125 P. in die Schranken. Am Ende der ersten Disziplin fiel das Zwischenergebnis nach Auswertung der Streichergebnisse auf beiden Seiten im Sinn der Gäste aus. Sie führten mit 515,17 : 487,29 Punkten und hatten den erhofften Vorsprung von knapp 30 Punkten in trockenen Tüchern. Der Überschwang ob des ersten Siegpunktes hielt sich bei den Mittelfranken in Grenzen, denn mit dem Stoßen stand nun die Domäne der Bayreuther auf dem Programm. Claudia Pobig beeindruckte mit drei tadellosen Hebungen bis hin zu 79 kg, wofür sie 175,5 Punkte erhielt. Patricia Rieger war zwar mit 97 kg erneut nicht zu toppen, aber mit 182,7 P. konnte die punktstärkste Heberin an diesem Abend keinen großen Vorsprung erwirtschaften. Michael Scharf schloss seine Versuchsfolge mit 93 kg und 119,3 Punkten ab, wobei aber Karin Braumandl mit 140,6 Punkten die Gäste weiter nin Führung brachte. Jonas Zistler war es dann, der den Umkehrschwung einleitete. Aufgrund des Rückstandes mussten die restlichen Bayreuther Zielgewichte nach oben korrigiert werden. Für ihn galt es statt 117 kg nun 120 kg zu erreichen. Und Zistler legte eine tadellose Serie hin, was ihm 144,5 Punkte brachte. Dies war Bestleistung Nummer zwei und mit dem Zweikampfresultat von 213 kg zugleich Rekord Nummer drei. Matthias Ikonomov hielt zwar gut dagegen und steigerte sich auf 118 kg, doch über 138,5 Punkte kam er nicht hinaus. Kevin Ansorg (TSV Röthenbach) konnte den nach den geglückten 107 kg im Reißen sehr gut aufgelegten Arthur Enns nicht in Schach halten. Enns brachte im letzten Versuch 133 kg zur Hochstrecke, während Ansorg sich mit 123 kg begnügen musste. Im Punkteverhältnis drückte sich die Überlegenheit des neun Kilo leichteren AC-Hebers noch deutlicher aus: 167,3 : 146,4 P. Auch für Jürgen Walker (TSV Röthenbach) war bei 123 kg Endstation. Für Michael Zschoche ging der Wettkampf erst bei 132 kg los. Damit holte er weiter viel Rückstand auf, ehe Arthur Enns mit seinen 133 kg die Ampel für Bayreuth auf Grün stellte: 0,12 Punkte war da der Vorsprung für Bayreuth vor dem abschließenden Versuch von Michael Zschoche über 140 kg. Mit 157,8 : 144,3 Punkten machte der AC-Heber den Gesamtsieg mit 3,5 Punkten Vorsprung und den zweiten Siegpunkt perfekt. Die zweite Disziplin ging mit 645,58 : 614,20 Punkten ebenso deutlich an Bayreuth, wie das Reißen an Röthenbach. Sieggarant war für den 1. AC Bayreuth die mit nur zwei Fehlversuchen sehr niedrige Fehlerquote, wobei Röthenbach sieben Fehlversuche zu meistern hatte. Beste Heber waren Patricia Rieger mit 333,36 Punkten vor Claudia Pobig (311,01 P.) und Arthur Enns (302,67 P.) Tabellenstand: 1. 1. AC Bayreuth 5:1 2140,48 2. TSV Röthenbach 4:2 2138,09 3. AC 82 Schweinfurt 3:3 1948,11 4. KSV Kitzingen II 0:6 1612,19 AC-Team gewinnt Mannschaftswertung bei Relativturnier Mit dem erhofften Sieg kehrten am letzten Wochenende die Heber vom 1. AC Bayreuth aus Schweinfurt zurück. Beim Relativturnier der fränkischen Bezirke landeten sie in der 21. Auflage den insgesamt 10. Mannschaftserfolg. Mit 1214 Punkten landeten sie deutlich vor dem Team von Crossfit Würzburg (1146 P.) und dem gastgebenden AC 82 Schweinfurt (1121 P.) Einen sehr guten Einstand feierte Moritz Schmidt in seinem ersten Wettkampf. In der Schülerklasse zeigte er sehr schöne technische Abläufe und leistete sich keinen Fehlversuch. Seine ersten Orientierungsleistungen waren zugleich neue Bezirksrekorde in der Altersklasse 15/- 77 kg. Im Reißen schaffte er 45 kg und im Stoßen 60 kg. In der Gesamtwertung belegte er mit 140,5 Punkten Platz 3. Viola Lauber, Jürgen Wunderlich und Anton Engelbrecht starteten in der Mastersklasse, die mit Jahrgang 1980 beginnt. Alle drei in Vorbereitung auf die Masters-Bayernliga stellten sich in guter Form vor. Viola Lauber musste keinen Fehlversuch beklagen und legte sechs gültige Versuche auf die Wettkampfbühne. Sie schloss das Reißen mit 41 kg und das Stoßen mit 58 kg ab. Relativmäßig bedeutete das 306,9 Punkte für sie und Platz 2 in der Masterswertung. Jürgen Wunderlich probierte in seinen dritten Versuchen aus, etwas mehr über seinen Trainingsstand zu erfahren. Im Reißen mit 65 kg und im Stoßen mit 83 kg musste er allerdings Fehlversuche hinnehmen. Da er aber mit seinen zweiten Hebungen über 62 kg bzw. 80 kg seine Ziele schon erfüllt hatte, schmerzte das nicht weiter. 306,3 Punkte und Platz 3 in der Masterswertung waren Lohn der Mühe. Anton Engelbrecht orientierte sich nach der deutschen Meisterschaft im Frühjahr auch erst wieder an höheren Gewichten. Nach drei gültigen Versuchen im Reißen und drei im Stoßen durfte er mit 72 kg und 100 kg zufrieden sein. 303 Punkte und Platz 4 bei den Masters legten zusammen mit den Ergebnissen von Lauber und Wunderlich eine gute Ausgangsbasis für die Mannschaftswertung. Arthur Enns komplettierte die AC-Staffel. In der Altersklasse Senioren startend, sollte er erstmals sichere Versuche für die Mannschaft landen. 102 kg zum Auftakt im Reißen wollten aber nicht glücken. Mit 105 kg im 2. Versuch gelang dann aber der erhoffte Versuch, ehe er an der neuen Bestleistung von 110 kg ganz knapp scheiterte. Im Stoßen hatte er nach sicheren 125 kg die Mannschaft uneinholbar in Führung gebracht und leistete sich nach 132 kg die Steigerung auf 136 kg, die allerdings nicht gelang. Für die 237 Zweikampfkilo wurden 297,8 Punkte errechnet, was zugleich Platz drei in der Seniorenwertung bedeutete. Erstmalig war dieses Turnier auch für Mannschaften aus Crossfit-Boxen zugänglich. Mit CrossFit Kraftmühle Würzburg zeigten auch gleich vier Heber, dass sie den Vergleich mit Gewichthebervereinen nicht scheuen müssen. Der 1. AC Bayreuth gewann dank ausgeglichener Leistungen mit 1214 Punkten die Teamwertung. Die Würzburger hatten ebenfalls eine homogene Truppe am Start, deren Leistungen zwischen 295,5 und 278 Punkten lagen und in der Addition 1146 Punkte ergaben. Die Gastgeber vom AC 82 Schweinfurt mussten sich letztlich mit Platz drei zufrieden geben, nachdem sie dank Thomas Walz und Ulrike Zehner zunächst auf Platz zwei vorgerückt waren, dann aber Philipp Lendner die notwendigen Steigerungen zum Halten der Platzierung nicht durchsetzen konnte.











